Review: Die For Valhalla

Review: Die For Valhalla

Das polnische Indie-Studio Couch hat am 29. Mai und 30. Mai 2018 das Wikinger Gemetzel Die For Valhalla für PC, Nintendo Switch, PS 4 und Xbox One veröffentlicht. Zur gamescom 2016 haben wir bereits über das Spiel berichtet. Passend zum Release haben wir jetzt das Beat ‚em Up-Gemetzel genauer unter die Lupe genommen.

Story

Der Spieler ist eine noch junge und unerfahrene Walküre. Walküren können die Gestalt gefallener Wikinger annehmen und als diese weiterkämpfen. In Die for Valhalla ist die Aufgabe, allein oder in einer Gruppe von bis zu vier Walküren, das Reich der Wikinger vor Trollen, Orks und anderen Geschöpfen zu verteidigen.

Review: Die For Valhalla

Kleine Level mit viel Spaß

Zu Beginn startet der Spieler in der Gestalt seiner Walküre. Es stehen die vier Walküren Frühling, Sommer, Herbst und Winter zur Auswahl. In den Leveln findet die Walküre Grabsteine gefallener Wikinger und kann an diesen die Gestalt des Verstorbenen annehmen. In der neuen Gestalt schlägt sich die Walküre dann durch die gegnerischen Massen und gewinnt dadurch an Ruhm. Das Ruhmeslevel wird durch die Gewaltigkeit des Helms dargestellt.

Die Level an sich sind alle kurz gestaltet und in unter zehn Minuten spielbar. Gerade am Anfang wird mit jedem Level ein neuer Gegnertyp vorgestellt, damit der Spieler sich langsam an die verschiedenen Feinde und deren Angriffsmuster gewöhnen kann. Anfangs stirbt der Wikinger auch noch häufiger und man muss sich einen neuen Gefallenen wiederbeleben. Später hält der Wikinger aber verdammt viel aus und kann durch die Level gezogen werden.

Das Level-Up Runensystem

Nach jedem Spiel-Level gibt es Erfahrungspunkte und die Walküre wird dadurch stärker. Mit jedem Level-Up bekommt die Walküre sieben Schritte auf einem Runenbrett und eine neue Fähigkeit. Die Schritte auf dem Runenbrett sind durch leere Felder und Attributssteine belegt. Der Spieler sucht sich einen Startpunkt und kann dann in einer Linie Punkte setzen. Dadurch verbessert man seine Werte in Schaden, Leben, Verteidigung und Willenskraft.

Review: Die For Valhalla

Die Fähigkeiten sind passive Boni, die von Lebensregeneration durch das Töten von Gegnern über mehr kritischen Schaden bis hin zu mehr Schaden an vergifteten Gegnern viele Möglichkeiten, um die Überlebensfähigkeit des Wikingers zu verbessern.

Review: Die For Valhalla

Neue Clans

Mit der Zeit befreit der Spieler neue Clans, die andere Kämpfer mit neuen Spezialisierungen und Fähigkeiten zur Verfügung stellt. Vor dem Betreten eines Levels kann der Spieler entscheiden, welchen Clan er unterstützt. Von diesem Clan liegen dann Tote auf der Karte, bereit zum Übernehmen.

Lokaler Co-Op mit bis zu vier Leuten

Die For Valhalla kann alleine oder mit bis zu vier Spieler lokal gespielt werden. Im Test habe ich das Spiel mit einem zweiten Spieler ausprobiert und wir hatten verdammt viel Spaß zu zweit gegen die Massen zu kämpfen und uns gegenseitig zu unterstützen. In den Levels selbst macht der Multiplayer auch durchgehend Spaß. Das Verbessern der Fähigkeiten nach einem Level-Up ist aber pro Spieler und frisst damit mit vier Leuten mehr Zeit.

Fazit zu Die for Valhalla

Die For Valhalla ist ein schönes Spiel für zwischendurch. Mehr als eine Stunde am Stück macht das Spiel mir keinen Spaß, da es für eine lange Zockeinheit mir zu wenig Abwechslung bietet. Das Spiel lebt eindeutig vom Koop, da es mir um einiges mehr Spaß bereitet hat zu zweit durch die Level zu laufen, statt alleine gegen die Horden zu kämpfen.

Die Musik ist episch und es macht Spaß die verschiedenen Kämpfer-Klassen der Clans auszuprobieren. Durch den Koop-Aspekt kommen hier natürlich auch noch Kombinationsmöglichkeiten unterschiedlicher Krieger zutage.

Artikelbild und Screenshots: Monster Couch

Die For Valhalla wurde auf dem PC getestet

Schöner Titel für zwischendurch

Epische Musik und tolles Setting - 100%
Guter Singleplayer - 80%
Viel Spaß im Co-Op - 90%
Einfaches Skillsystem - 85%
Vielfalt der Kämpfer - 75%
Schöner grafischer Stil - 90%

87%

Die For Valhalla ist kein Spiel für mehrere Stunden, sondern ein gemütliches Gemetzel für Zwischendurch mit bis zu vier Spieler. Bevorzugt auf der Couch!

Über Lukas Kochniss

Ich bin schon seit vielen Jahren begnadeter PC Spieler und habe ungezählte Stunden zockend verbracht. Irgendwann ist aus dem reinen zocken die Interesse entstanden auch über Games zu schreiben und daraus entstand KochnissCode. Nach etwa einem Jahr KochnissCode habe ich dann mit Chris zusammen int.ent news gestartet, um unsere Interessen und Schreibkraft zu bündeln.

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