Preview: The Riftbreaker

Preview: The Riftbreaker

EXOR Studios hat zum Steam Summer Festival ihr neues Spiel The Riftbreaker vorgestellt. Das Spiel wird für PC, PS4, Xbox One und die nächste Konsolen-Generation erscheinen. EXOR Studios hat bisher noch keinen Releasetermin für The Riftbreaker angekündigt.

Wir konnten einen Preview-Build bei Steam für euch testen.

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Story

Der Spieler schlüpft in die Rolle von Captain Ashley S. Nowak, einer Forscherin, die zur Elite der Riftbreaker gehört. Riftbreaker sind Einzelkämpfer, die durch einen Riss zwischen den Welten auf unbekannte Planeten entsendet werden. Dort sollen sie eine Basis bauen, um eine stabile Verbindung zur Erde zu gewährleisten.

Preview: The Riftbreaker

Doch unbekannte Planeten bergen auch unbekannte Gefahren und Kreaturen, gegen die sich ein Riftbreaker zu wehren hat.

Bau einer Basis

Am besten lässt sich Riftbreaker als Towerdefenser mit zusätzlicher Heldenfigur beschreiben. Im aktuellen Preview stehen ein Tutorial und ein Kartentyp für zufällige Spiele zur Verfügung. Spätestens zum Release wird eine Kampagne und weitere Kartentypen folgen.

Ein Spiel beginnt mit dem zufälligen Erscheinen von Captain Nowak auf der Karte und dem Suchen nach Carbonium, der Hauptressource von The Riftbreaker. Sobald der Spieler ein Carbonium-Vorkommen gefunden hat, kann er es mit Captain Nowak abbauen und eine Basis errichten. Sobald die Basis steht, stehen weitere Gebäude zur Verfügung, um beispielsweise den Abbau von Carbonium zu automatisieren. Doch dafür braucht es auch Strom.

Preview: The Riftbreaker

Für Strom stehen verschiedene Quellen zur Verfügung, zu denen Wind, Sonne und Carbonium zählen. Da sowohl Sonne wie auch Wind nicht durchgehend zur Verfügung stehen, kann überschüssige Energie in Energiespeichern zwischengelagert werden.

Um fortgeschrittene Gebäude bauen zu können, muss Captain Nowak auch Eisenvorkommen, Uran und weitere Rohstoffquellen finden und gegen Angriffe verteidigen.

Towerdefense mit Held

Sobald der Spieler die Grundversorgung gesichert hat, muss er die Basis verteidigen. In unregelmäßigen Abständen erscheinen große Gegnerhorden auf der Karte und greifen die Strukturen des Spielers an. Captain Nowak kann sich durch den Bau von Wällen und Türmen schützen. Verteidigungen können durch Upgrades verbessert werden, um die Rohstoffe effektiv zu verteidigen.

Preview: The Riftbreaker

Jeder einzelne Turm braucht dabei Energie und ein KI-Modul. Die ersten vier Module sind kostenlos. Um weitere Türme zu bauen, muss der Spieler KI-Zentralen bauen. Jede Zentrale ermöglicht den Bau von vier weiteren Türmen, verbraucht aber massiv Strom.

Doch die Türme alleine richten nicht genug Schaden an und die Wälle werden zu schnell durch die Gegner zerfressen, wenn Captain Nowak nicht an vorderster Front kämpft und die Aufmerksamkeit auf sich zieht. In der Basis ausgerüstet mit einem Schwert und einem Maschinengewehr kann sie sich in ihrem Kampfanzug gegen die Horden werfen.

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Die Waffenschmiede

Gegner lassen ab und an seltene Rohstoffe fallen und in Kombination mit Stahl und Carbonium lässt sich in der Waffenschmiede neue Ausrüstung für Captain Nowak herstellen. Die Gegenstände haben zufällige Werte, können also auch schlechter sein als die aktuell ausgerüsteten. Darüber hinaus kann jeder Gegenstand bis zu drei Sockel haben, in dem weitere Verbesserungen eingefügt werden können.

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Erster Eindruck

Der erste Eindruck von The Riftbreakers ist super. Ich bin ein Riesenfan von Towerdefense-Spielen und finde die Kombination mit den RTS-Elementen wie den Basisbau und die Ressourcen-Verwaltung interessant. Das Tutorial erklärt die Mechaniken ganz gut und gibt auch einen ersten Eindruck zu den diversen Gegner, mit denen es Captain Nowak aufnehmen muss.

Das freie Spiel macht Spaß, ist aber echt haarig. Die Verbindung zur Erde wird nach einer Stunde aufgenommen und in der Zeit werden die Gegner mit jeder Welle deutlich schwerer. In den ersten Runden habe ich nicht schnell genug die Türme und Wälle verbessert und wurde sehr schnell überrannt.

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Da die Rohstoffquellen alle bewusst auseinander liegen, muss der Spieler entweder an jedem Punkt eine eigene Energieversorgung sicherstellen oder ein Netz zur Basis schaffen, dass dann aber anfällig für Angriffe ist. In beiden Fällen hat man ab dem dritten oder vierten Vorkommen alle Hände voll zu tun, da Captain Nowak die ganze Zeit hin und her springt, um Angreifer zurück zu werfen, Schäden zu reparieren und die Verteidigung auszubauen. Wenn man aber etwas Druck und Hektik im Spiel mag, ist The Riftbreaker da genau richtig.

Artikelbild und Screenshots: EXOR Studios

Über Lukas Kochniss

Ich verbringe viele Stunden zockend am PC. Aus dem reinen Spielen entstand mit der Zeit auch eine Leidenschaft über das Gespielte zu schreiben und so habe ich mit Chris zusammen int.ent news gestartet. Ich bevorzuge CoOp Spiele und klassische RPGs mit guter Story. Multiplayer wie CS:GO mag ich dagegen weniger.

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