The Endless Mission: Preview

The Endless Mission: Preview

E-Line Media ist mit The Endless Mission am 14. November 2019 in den Early Access gestartet. Damit können sich Spieler nun einen ersten Eindruck von den Möglichkeiten des “Spiele-Hackens” machen. Wir haben euch über The Endless Mission bereits auf gamescom sowohl 2018, wie auch 2019 berichtet.

Freies Spiel und die Halle der Genres

Zu Beginn von The Endless Mission lernt der Protagonist den HUB kennen. Von hier aus kann der Protagonist von The Endless Mission Welten von anderen Spielern spielen, in der Halle der Genres ein eigenes Spiel kreieren oder über eine Treppe zur Singleplayer Kampagne gelangen. 

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In der Halle der Genres stehen aktuell Real Time Strategy (RTS) und Platformer zur Verfügung. Durch ein Portal kann die Hauptfigur die entsprechende Genrewelten betreten und spielen. Später können diese Welten auch nach den eigenen Wünschen verändert werden.

Durch das Verändern und Speichern wird eine Variation des Spiels angelegt, die der Spieler später freigibt und somit für andere Spieler zur Verfügung stellt. Solche freigegeben Welten können dann über den HUB gespielt werden. 

Der Fokus des Previews liegt auf der Kampagne. Ich habe während des Previews selbst keine Veränderungen an einer Genrewelt vorgenommen und die Welten anderer Spieler, die ich getestet habe, haben keine sichtbaren Änderungen vorgewiesen. Entweder sind die Tools zum Verändern noch nicht verfügbar oder sehr rudimentär. Sobald ich auch hier einen Eindruck habe, wird der Preview aktualisiert.

Die Singleplayer Kampagne

Vor der Kampagne muss der Held in dem Tutorial zuerst eine Welt über die Halle der Genres besuchen und eine durch einen anderen Spieler veränderte Welt betreten. Danach kann man über eine Treppe zu einer unterirdischen Halle gelangen, in der die RTS-Welt mit dem Protagonisten betreten wird, statt sie klassisch zu spielen.

Der Spielercharakter fällt durch ein Portal in die RTS Welt und wird von einer Soldatentruppe vor Untoten gerettet. Dabei erfährt der Spieler, dass die schützende Hand am Himmel verschwunden ist und sich dadurch die RTS Welt verändert hat. Während der ersten Mission der Kampagne erhält der Spieler die Möglichkeit, den Code des Spiels zu ändern. Die erste Veränderung ist das Entfernen von Leben von gegnerischen Kreaturen und spielt sich wie ein klassischer Zauber. 

Doch kurz darauf wird die Fokuslinse freigeschaltet. Durch diese Linse der Held die Struktur der Genrewelt und kann die Eigenschaften einzelner Strukturen und NPCs ändern. Dazu gehört das Verändern der Größe, der Lebenspunkte oder auch des Schadens oder der Verteidigungswerte. Doch sind viele Werte nur einsehbar und nicht veränderbar. Zumindest während der drei Stunden Kampagnenzeit, die ich verbracht habe.

Der erste Einsatz der Linse erfolgt bei drei Dorfbewohnern, die nichts mehr sehen. Der Sammelradius der NPCs ist auf Null gesetzt, wodurch sie aus Sicht des Spieles blind sind. Mit der Linse können die drei Dorfbewohner einzeln ausgewählt werden und der Sammelradius über einen Schieberegler erhöht werden.

Nach der ersten Mission kann der Spieler die Kampagne fortsetzen oder eine Bonus-Welt betreten. Die Bonuswelt fordert schon etwas mehr Vorstellungskraft bei der Linse. Es handelt sich um eine Platformer-Welt, in der die Maßstäbe und die Ausrichtung der einzelnen Platformen falsch ist und korrigiert werden muss.

In der zweiten Mission dagegen stehen dem Held neue Hacking-Möglichkeiten zur Verfügung wie ein Lebensentzug auf sämtliche Gegner in einem Bereich und das Übernehmen von feindlichen Bauten.

Zudem kann der Protagonist die RTS-Welt zwischen den Missionen bereisen und neben diversen Sammelobjekten gibt es auch eine handvoll Nebenmissionen, wie das Beschützen eines Bauernhofs oder der Bau eines neuen Holfällerlagers, wobei auch hier das Beschützen des Bautrupps im Vordergrund steht.

Zusammenfassung

Die Zeit in der Mission hat mir am meisten Spaß gemacht. Bisher scheint E-Line genau diese in einen guten Zustand gebracht zu haben und die restlichen rudimentär nur vorzustellen. Die Vision der Entwickler ist es, dass man später mehrere Genres kombinieren kann und sogar über einen Editor den Code verändern kann. Das ist bisher aus meiner Sicht noch nicht möglich, aber gerade der für mich spannende Punkt.

Echte Bugs sind mir während des Spielens nicht aufgefallen, doch war mein Spielerprofil für einige Tage nicht erreichbar und in den Missionen der RTS Welt hatte ich, trotz Leistungsstarken PC, viele Ruckler. Da es sich um einen Early Access handelt, sind solch Probleme aber zu erwarten, da die Performanceverbesserung erst als Feinschliff kommt. 

Insgesamt finde ich The Endless Mission durch die Vision sehr interessant, aber zum jetzigen Zeitpunkt stehen von den geplanten Features noch zu wenige, um eine fundierte Meinung vom Spiel zu erlauben.

Artikelbild und Screenshots: E-Line Media

Über Lukas Kochniss

Ich verbringe viele Stunden zockend am PC. Aus dem reinen Spielen entstand mit der Zeit auch eine Leidenschaft über das Gespielte zu schreiben und so habe ich mit Chris zusammen int.ent news gestartet. Ich bevorzuge CoOp Spiele und klassische RPGs mit guter Story. Multiplayer wie CS:GO mag ich dagegen weniger.

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