gamescom 2014: Clandestine

Logic Artists versetzt mit Clandestine zwei Spieler in einen Spionage-Thriller im kalten Krieg.

Die Story

Die Deutschen sind besiegt und Frieden herrscht. Doch trauen weder die USA im Westen, noch die ehemalige UdSSR im Osten dem ehemaligen Feind und jetzt neuen Bündnispartner. Beide Länder rüsten für einen möglichen dritten Weltkrieg und setzen auf ihre Netzwerke von Spionen. Auch wenn die gegenseitige Spionage ein offenes Geheimnis ist, will keine Seite zugeben Spione entsandt zu haben.

Doch auf einmal verschwinden Spione auf beiden Seiten. Um dem vermeintlichen Freund gegenüber nun das Gesicht zu wahren, üben die Geheimdienste der USA und der ehemaligen UdSSR Druck auf die eigenen Reihen aus.

Die unteren Schichten der Geheimdienste haben durch den Druck von Oben keine Scheu miteinander zu sprechen. Schnell wird dabei klar, dass das Verschwinden der Spione durch einen Dritten außerhalb des Einflusses von USA und UdSSR zu verantworten ist. Doch wer dieser neue Gegner ist, bleibt unklar.

Aus beiden Geheimdiensten wird eine Gruppe gebildet, die den neuen Gegner aufdecken soll. Dabei setzen die Geheimdienste auf Mitarbeiter, die im Ernstfall keiner vermissen würde.

Die CharaktereKatyaCivillianPose_01

Der Spieler schlüpft entweder in die Rolle einer Spionin oder in die Rolle eines Hackers. Der jeweils andere Charakter wird vom Mitspieler geführt.

Als Spionin Katja ist der Spieler direkt im Geschehen. Er muss sich beispielsweise in eine Basis schleichen, um Dokumente zu sichern. Das Hauptaugenmerk der Spionin besteht darauf nicht entdeckt zu werden.

Katja kann zwar Pistolen mitführen, doch soll der Gegner so wenig wie möglich über sie erfahren. Zudem ist die Spionin nicht für große Kämpfe gerüstet. Sie verfügt über Granaten und drei verschiedene Pistolen mit einer begrenzten Zahl an Magazinen. Langandauernde Feuergefechte sind entsprechend damit nicht möglich.MartinPose_01

Um den Gegnern so gut wie möglich auszuweichen, hat die Katja den Hacker Martin, der aus seiner Basis heraus die Spionin mit Informationen unterstützt. Der Hacker hat vier Monitore vor sich.

Der erste Monitor zeigt die Sicherheitsvorkehrungen der zu infiltrierenden Anlage. Hier kann der Hacker Knotenpunkte übernehmen, um beispielsweise auf Kameras oder Computer zuzugreifen. Die so erhaltenen Informationen können der Spionin helfen unentdeckt zu bleiben oder können einen Hinweis geben, wo sich die zu beschaffenden Informationen befinden.

Über den zweiten Monitor kann Martin auf Kameras zugreifen. Die Spionin hat eine Kamera auf Schulterhöhe und durch das Hacken kann er auf weitere Kameras im Gebäude zugreifen. Diese Kameras kann er auch ausstellen, um die Überwachung der Gegner zu unterbrechen. Eine zu lange Unterbrechung ruft aber das Sicherheitspersonal auf den Plan und kann zu Problemen führen.

Gegner, die vom Hacker durch Kameras entdeckt wurden, werden auf dem vierten Monitor angezeigt. Der  Monitor zeigt eine Gebäudekarte mit Markierungen für jeden entdeckten Gegner.

Das SpielClandestine_Screen_June_2014_02

Die Spieler reden über VoIP miteinander, um ihre Handlungen abzusprechen. Das Spiel legt großen Wert auf Teamwork. Viele Ecken sind alleine nicht zu bewältigen. Vor jeder Mission gibt es Vorabinformationen.

Anhand dieser Informationen kann die Spionin entscheiden, ob sie die schwere Ausrüstung mit mehr Waffen und Schutz, oder die leiche Ausrüstung für leises Schleichen und weniger auffälliges Aussehen nimmt. Am Ende jeder Mission wird der forensische Fußabdruck der Mission ermittelt.

Jede auffällige Handlung wie Schüsse, bewusstlose oder gar tote Wachen, Kameraausfälle oder Hacks hinterlassen Spuren. Diese Spuren werden durch die gegnerische Seite ausgewertet. Findet der Spieler die Identität der Gegner herraus, bevor diese mit den forensischen Fußabdrücken die Identität des Spielers ermitteln?

Clandestine ist noch vor dem Beta Status, doch das Studio erhofft sich eine Closed Beta für den Herbst und einen Release vom Spiel zwischen dem letzten Quartal 2014 und dem ersten Quartal 2015.

Artikelbild und Fotos: Logic Artists

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Über Lukas Kochniss

Ich bin schon seit vielen Jahren begnadeter PC Spieler und habe ungezählte Stunden zockend verbracht. Irgendwann ist aus dem reinen zocken die Interesse entstanden auch über Games zu schreiben und daraus entstand KochnissCode. Nach etwa einem Jahr KochnissCode habe ich dann mit Chris zusammen int.ent news gestartet, um unsere Interessen und Schreibkraft zu bündeln.

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