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Summer in Mara: Review

In Summer in Mara schlüpft der Spieler in die Rolle der elfjährigen Koa, die quer über die Inseln von Mara reist.

Ein Traum von Selbstständigkeit

Koa lebt mit ihrer Großmutter auf ihrer Heimatinsel, wo sie Pflanzen und Bäume pflanzen und sie auch ernten kann. Zunächst zeigt Koas Oma ihr die Grundlagen des Spiels und wie sie mit Hilfe von Craftingelementen, wie etwa Ernten, Säen oder das Bauen von neuen Gegenständen, umgehen kann.

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Daraufhin beginnt Koas eigentliches Abenteuer, in dem sie sich um die Insel kümmert und zu anderen Inseln reisen kann. Dabei trifft sie auf unterschiedliche Kreaturen, Charaktere und Aufgaben, die sie erfüllen soll, um ihre eigene Geschichte fortzuführen. Ehe sie also ins Abenteuer aufbrechen kann, muss sie dieses zunächst wieder zusammenflicken. Den Anreiz zur Reise gibt Koa eine seltsame Kreatur namens Napopo. Sie benötigt dringend Koas Hilfe, woraufhin das Abenteuer startet. Auf der Reise ist die junge Abenteurerin aber nicht allein, sondern trifft auch auf außerirdische Wesen, wie etwa auf den aufgeweckten Abenteurer Onzo.

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Home sweet Home: Anbauen, Ernten und Crafting

Auf der Heimatinsel hat Koa so gesehen auch ihr Zuhause, in dem sie sich ausruhen oder kochen kann. Dazu benötigt sie entsprechende Zutaten, wie anfänglich Karotten oder Blaubeeren, die sie zu Saft verarbeiten kann. Im Spielverlauf lernt sie aber auch noch weitere Rezepte.

Um die entsprechenden Zutaten zu erhalten, braucht sie aber Werkzeuge, wie Harke, Hammer oder Axt, um Bäume zu fällen und dadurch Holz zu bekommen oder den Hammer, um Steine zu erhalten. Um von einer Insel zur anderen Insel zu reisen benötigt Koa ein aufrüstbares Boot, das von der letzten Fahrt ihrer Großmutter aber noch zerstört ist.

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Die Geschichte von Botengängen und Erledigungen

Die handwerklichen und landwirtschaftlichen Tätigkeiten erledigt Koa daher auf der Heimatinsel, während sie die Geschichte an andere Orte führt. Dort lernt sie Charaktere kennen, die ihr Aufgaben geben. Diese Aufgaben sind meist auch gekoppelt damit, dass sie entweder von A nach B läuft, um Botengänge zu machen oder sie soll für sie Zutaten, die sie ihnen geben, anpflanzen oder auf dem Markt kaufen, um sie anschließend fertig zu ihnen zu bringen.

Die Aufgaben sind dementsprechend eher kindgerecht gehalten und erfordern ein Basteln nach Anleitung. Die Anleitungen geben die Questgeber meistens mit, ansonsten kann Koa diese auch auf dem Markt kaufen.

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Fazit zu Summer in Mara

Summer in Mara überzeugt zwar nicht durch technische oder optische Vielfalt, dafür aber mit einem durchweg interessanten Quest- und Craftingsystem. Auch wenn die Rezepte und dafür notwendigen Zutaten alle simpel gehalten sind, so kann Koa durch die zahlreichen Lauf- und Erledigungsaufgaben überzeugen.

Was deutlich angestaubt ist, ist der Versuch, die Comic-Optik in das Spiel zu transportieren. Dabei nutzt das Adventure jedoch altbackene Texturen und optische Reize. Ebenso wenig ist das Spiel technisch überragend, was vor allem an den stümperhaften Bewegungen der Spielfigur Koa liegt und wie die Spielwelt starr vor sich hinlebt, statt flexibel und lebhaft zu sein. Wer dennoch Spaß an einem kurzweiligen Sommerabenteuer mit dem Boot ist und ein wenig Abwechslung vom deutschen Wetter sucht, der kann seinen Sommer mit viel Entspannung und Atmosphäre in den Archipeln von Mara verbringen.

Getestet wurde Summer in Mara mit einem Review Key für Steam, bereitgestellt von Evolve PR.

Artikelbild, Screenshots, Video: Chibig

Über Chris Heinen

Hey, ich bin Chris, bin German Content Editor und habe Technikjournalismus und PR studiert. Auf int.ent news schreibe gemeinsam mit Lukas, Maik und Jan hier und kümmere mich um die organisatorischen und redaktionellen Belange.

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