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Review: Mages of Mystralia (Nintendo Switch)

In Borealys Zauber-Schmiede Mages of Mystralia wird der Spieler als Zauberin Zia in eine Welt voller Magie hineingeworfen. Dabei kann der Spieler sich dank seinem Zauberbuch Zauber selbst erstellen und jederzeit zwischen ihnen wechseln. Diese Fähigkeiten benötigt Zia auch, da die Dunkelheit ihre Welt bedroht.

Mages of Mystralia ist bereits für PC, PlayStation 4 und Xbox One erschienen und erscheint am 29. Januar 2019 für Nintendo Switch.

Kopfüber ins Abenteuer

Die Protagonistin Zia erweckt ihre Zauberkräfte durch einen Albtraum und zündet aus Versehen ihr eigenes Haus an, wodurch sie prompt aus ihrem Dorf verbannt wird. Denn in Mystralia ist Zauberei verboten und Zauberer leben als Geächtete. Hintergrund ist, dass ein ehemaliger Magier-König das Land schon einmal in Schutt und Asche gelegt hat.

Ein Zauberer nimmt Zia auf, der fortan als ihr Mentor agiert und sie zu einer echten Zaubererin ausbilden will. Nur, dass es keine Zauber-Stunden gibt, sondern eher der Praxis-Erfahrung durch Kämpfe gegen Kobolden und anderen Kreaturen der Finsternis sie ausbilden sollen.

Nachdem der Spieler ein Buch findet, was telepathisch mit Zia spricht und ihr Zauber beibringt, beginnen die ersten Aufgaben. So ist die Aufgabe der Zauberer die Kreaturen der Finsternis wie Kobolde oder Baumwichte in Zaum zu halten und die Menschen zu schützen. Im Weiteren soll Zia die Dunkelheit selbst aufhalten. Doch aller Anfang ist schwer.

Zaubern für Anfänger

Das sprechende Buch erweist sich als Zias wahrer Lehrmeister. Die Zauber, die es Zia lehrt, sind sowohl als Angriff, als auch als Hilfsmittel einsetzbar.

Zu Beginn sind die Zauber jedoch noch etwas schwach. Der Spieler kann Eisschollen, Blitze, Feuerbälle und ein Windschild beschwören. Jedoch besitzt keiner dieser Zauber eine Reichweite und dient zunächst nur als Nahkampf-Angriff. Das macht den Kampf gegen Horden von Trollen, die mit Keulen, Speeren und Bögen bewaffnet sind, etwas schwieriger.

Nach einiger Zeit findet der Spieler jedoch seine erste Rune. Mit diesen kann der Spieler die Zauber weiterentwickeln und nach dem persönlichen Geschmack des Spielers angepasst werden. Zum Beispiel bleiben die Feuerbälle nicht mehr vor Zia stehen, sondern fliegen gerade aus. Mit einer weiteren Rune sind die Feuerbälle dann zielsuchend und mit noch einer Rune beschwört Zia dann gleich drei Feuerbälle, die alle die gleichen Eigenschaften haben.

Außerdem können diese personalisierten Zauber gespeichert und mitten im Kampf gegen einen anderen personalisierten Zauber ausgetauscht werden, wenn der Spieler diesen braucht.
Einziges Manko ist, dass es ziemlich lange dauert, bis der Spieler viele Runen zusammen hat. Daher muss man genau auf die Umgebung schauen, denn die Runen sind meist hinter Rätsel verborgen oder als Belohnung nach einem starken Gegner.

Nebenquests, Sammeln und Rätseln

Zia muss nicht nur die Welt vor den Kreaturen der Finsternis beschützen. Viele Charaktere geben ihr auch Nebenquests. Diese bestehen meist daraus, Gegenstände wie Säcke, Blumen oder ähnliches zu suchen. Zugegeben, manchmal ist es schon ganz schön knifflig an diese heran zu kommen, aber ansonsten sind diese Nebenquests eher unspektakulär.

Jedoch gibt es gerade durch diese ganzen Sammel-Quests genügend Materialien zu sammeln. Neben den ganzen Sammel-Objekten gibt es aber auch noch genügend Rätsel zu lösen. Durch cleveres einsetzen der richtigen Magie und der richtigen Rune zur richtigen Zeit lassen diese sich dann lösen. Dabei sind die Rätsel zwischendurch wirklich schwierig. Als Belohnung winkt dann oft eine neue Rune oder etwas Bares.

Fazit zu Mages of Mystralia

Mages of Mystralia machte mir sehr großen Spaß. Die Story ist durchschnittlich und der Anfang sehr abrupt, aber danach war das alles vergessen. Auf der Switch läuft das Spiel sowohl im TV-Modus als auch im Handheld-Modus flüssig und stockt nie. Mir gefiel vor allem die detailreiche Welt und der ulkige Grafik-Stil, aber vor allem die Möglichkeit sich seine Zauber selbst zu basteln.

Manko ist, dass man oft mit Horden von Gegnern beworfen wird und daher am Anfang recht oft stirbt. Nachdem Zia aber genügend Runen gefunden hat, bekommt sie aber auch die Horden gut in den Griff. Im Verlauf des Spiels waren die Gegner dann eher fordernd, aber nicht überfordernd. Gefallen haben mir auch die Rätsel, da diese mich von Anfang bis Ende angeregt haben kreativ mit den Zaubern umzugehen. Es fühlt sich an, als habe Link von The Legend of Zelda eine kleine rothaarige Zauberin als Schwester bekommen.

Artikelbild & Screenshots: Borealys
Video: Youtube

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Über Maik Gasse

Hi mein Name ist Maik, zur Zeit Maschinenbau Student in Köln Als leidenschaftlicher Zocker und gelegentlicher Hobby-Schreiber verfasse ich hier auf in-ent.de zusammen mit Chris und Lukas Gaming-relevante Artikel.

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