Review: War for the Overworld

Mit War for the Overworld versuchen Sold Out und Subterranean Games die glorreiche Zeit von Dungeon Keeper zurück zu holen. Doch das Spiel ist kein einfaches Remake, sondern bietet auch Elemente von Evil Genius, Starcraft und Overlord. Wird War for the Overworld den Vorbildern gerecht?

Story

Der Spieler ist eine böse Präsenz, ein sogenannter Unterlord, der die Oberwelt unterjochen will. Doch wurde der Unterlord stark geschwächt und ist ein Schatten seiner selbst. Der Spieler soll die Kraft des Unterlords Stück für Stück neu erlangen. Von Level zu Level nimmt die Kraft des Spielers zu und er kann sich größeren Herausforderungen stellen. Doch mit der wachsenden Macht nimmt auch die Stärke der Gegner zu. Schafft es der Spieler die Oberwelt zu unterjochen oder wird er von einem Helden besiegt?

Am Anfang

Der Spieler beginnt mit einem Dungeon-Kern und wenigen Arbeitern. Die Arbeiter können Erde und Gold abbauen und den so erschaffenen Platz für den Spieler übernehmen. Gold wird für das Kaufen von Räumen und für die Gehälter der Monster benötigt. Man kann die ersten 16.000 Goldmünzen am Dungeon-Kern sammeln. Für alle weitere Münzen braucht der Spieler eine Schatzkammer.

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Räume

Um eine Armee zu errichten und die Oberwelt zu übernehmen, muss der Spieler Räume errichten. Räume entsprechen etwa den Gebäuden bei anderen Strategiespielen. Der Spieler muss Wohnräume für seine Monster errichten, damit diese sich häuslich einrichten können. Jeder Monstertyp hat zudem einen eigenen Raum, der Grundvoraussetzung für das Erscheinen des Monsters ist.

Der Gnarling ist beispielsweise ein einfacher Kämpfer. Für ihn braucht man einen Trainingsraum. Die Mindestgröße eines Raums beträgt 3×3 Felder. Die Räume können aber theoretisch unendlich erweitert werden. Jedoch wird die Größe in den späteren Leveln durch Steine eingeschränkt. Zu große Räume machen auch keinen Sinn, da man dann die Monstervielfalt nicht ausnutzen kann.

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Neben dem Schlafraum brauchen die Monster auch Essen. Dafür muss der Spieler Farmen und ein Gasthaus bauen. Wenn nicht genug Fleisch auf dem Teller landet, sind die Monster schnell unzufrieden und verlieren an Kampfmoral oder suchen gar einen neuen Meister.

Kämpfe

Durch die verschiedenen Räume lockt der Spieler verschiedene Monster an. In Kämpfen kommt es auf eine gesunde Mischung der Monster an, um die Soldaten des Gegners auszuschalten. Dank der Kämpfe werden die eigenen Monster stärker. Alternativ kann der Spieler seine Monster trainieren, um die Erfahrung der Monster zu erhöhen.

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Zauberei

Der Spieler kann mit seinen Kultisten neue Zauber entwickeln. Diese Zauber kann der Spieler einsetzen, um seine Einheiten im Kampf zu unterstützen oder beispielsweise neue Arbeiter zu beschwören. Darüber hinaus findet der Spieler in verlassenen Gebieten auch das ein oder andere Artefakt. Diese Artefakte bieten Zauber, die einmalig oder nur für das Level gültig sind. Zu diesen Zaubern gehört beispielsweise ein Geldsegen.

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Zusammenfassung

Nach nur wenigen Minuten kam bereits ein wunderschönes Dungeon Keeper-Gefühl auf. Auch nach einigen Spielstunden und der ein oder anderen Niederlage macht es noch Spaß neue Gebiete zu erschließen, Räume zu planen und mit seinen kleinen Kreaturen gegen die Rechtschaffenen zu kämpfen. Die Kombination von Kampf und Zauber ist sehr gut und rettet den Unterlord häufig genug vor der Niederlage.

Bei einer Mission habe ich einen Trigger eines Hilfstext nicht beenden können, wodurch ich die restliche Zeit des Levels im Minutentakt den Hilfstext vorgesagt bekommen habe. Davon abgesehen sind mir jedoch keine Fehler aufgefallen.

War for the Overworld kann ich Fans von Dungeon Keeper sehr nahe legen. Es macht wirklich Spaß und ist ein guter Nachfolger des Klassikers.

Story - 70%
Gameplay - 70%
Strategie (Räume) - 80%
Zauber, Artefakte - 80%
Kämpfe - 70%

74%

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Über Lukas Kochniss

Ich bin schon seit vielen Jahren begnadeter PC Spieler und habe ungezählte Stunden zockend verbracht. Irgendwann ist aus dem reinen zocken die Interesse entstanden auch über Games zu schreiben und daraus entstand KochnissCode.

Nach etwa einem Jahr KochnissCode habe ich dann mit Chris zusammen int.ent news gestartet, um unsere Interessen und Schreibkraft zu bündeln.

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