prospera logo cover int.ent news

Prospera: City-Builder in First-Person (gamescom 2026)

Toplitz Productions und Active Fungus haben uns erste Eindrücke zum auf der gamescom 2026 angekündigten First-Person-City-Builder Prospera gegeben.

Prospera bedient sich bekannter Aufbauspiel-Gameplay-Elemente, aber ist gleichzeitig ein ungewöhnlicher City-Builder. Spielerinnen und Spieler erleben die Industrialisierung im viktorianischen Zeitalter. Doch statt der Vogelperspektive können sie selbst in der First-Person- oder Schulterblick-Perspektive durch ihre Städte flanieren. Die Entwickler von Active Fungus haben uns einen ersten Einblick in den ungewöhnlichen City-Builder gegeben.

Inhaltsverzeichnis

  • Vom kleinen Betrieb zur florierenden Industrie
  • Gebäude und Schienen bauen aus der First-Person-Perspektive
  • Eine lebendige Spielwelt, in der der Wohlstand und die Zufriedenheit der Bewohner eine Rolle spielt
  • Die offene Spielwelt von Prospera auf dem Pferd erkunden
  • Release und Plattformen

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen.
Erfahre mehr in der Datenschutzerklärung von YouTube (öffnet in neuem Tab).

Vom kleinen Betrieb zur florierenden Industrie in Prospera

Dabei geht es um mehr als nur die Stadt wachsen zu sehen, sondern auch darum, Schienen zu verlegen, Arbeitskräfte zu organisieren oder einfach die Stadtbewohner bei ihrem täglichen Leben zu verfolgen. Jeder Stadtbewohner hat seine eigene Art zu leben, zu arbeiten und zu reagieren. Bedürfnisse, Versorgung und Zufriedenheit der Bewohner haben einen Einfluss auf das Wachstum und somit auch auf die Stabilität der Stadt.

Doch bevor das Zeitalter der Dampfloks beginnt, startet der City-Builder eher bei Null. Spielerinnen und Spieler müssen zunächst kleine Produktionsstätten, Wohnhäuser oder Läden bauen, um erste Handelsketten zu kreieren. Aus diesen wächst allmäglich eine kleine Stadt und somit auch die ersten automatisierten Produktionsketten, die sie selbst miteinander verbinden. Die ersten Produktionsketten beginnen aber mit einem Handkarren, während die kleinen Fabriken stückchenweise wachsen.

Dadurch entsteht im Spielverlauf eine Industrie, die Spielerinnen und Spieler verwalten. Das große Ziel ist selbstverständlich, ein Schienennetz aufzubauen und Lokomotiven auf diese zu setzen, um Güter in größerer Stückzahl als auf einem Handkarren zu transportieren.

Die Lokomotiven und der Gütertransport sind in der vorgespielten Demo ein optisches Highlight. Denn es laufen bei der Fahrt nicht nur die Hochöfen heiß, während Dampfschwaden aus dem Kamin treten. Beim Be- und Entladen der Ressourcen und Waren läuft alles in Echtzeit ab. Ein Kran am Gleis sorgt dafür, dass die Güter der Lokomotive sauber verladen werden. Das gilt aber auch für die Warenströme innerhalb der Stadt, die sich wortwörtlich durch die Straßen bewegen.

Die Lagerstände bewegen sich also dynamisch mit den Waren, die ein- und ausgehen. Die Produktionsketten müssen also miteinander verbunden werden, sodass diese automatisiert ablaufen. Der Charakter kann diese Logistik dann in Echtzeit verfolgen statt nur über klassische simulierte Menüs.

prospera dampflok cargo screenshot int.ent news

Gebäude bauen aus der First-Person- oder Schulter-Perspektive

Prospera bedient sich beim Bau der Stadt bekannter Elemente aus beispielsweise Bellwright oder Medieval Dynasty. Mit Hammer, ausreichend Ressourcen und vorgefertigten Blaupausen entstehen die Gebäude stückchenweise. So bauen Spielerinnen und Spieler die Gebäude durch einzelne Bauteile. Städtebau fühlt sich durch die Perspektive deutlich näher an als in klassischen City-Buildern aus der Vogelperspektive.

prospera wohnhaus bauen hammer screenshot int.ent news

Eine lebendige Spielwelt, in der der Wohlstand und die Zufriedenheit der Bewohner eine Rolle spielt

In Prospera gibt es ein sogenanntes Wohlstandssystem. Dieses legt wert darauf, wie weit beispielsweise Stadtbewohner gehen müssen, um Lebensmittel zu kaufen oder wie es der Spielerin oder dem Spieler gelingt, das Straßenbild zu verschönern. Die Bewohner sehen es auch gern, wenn sie Sitzbänke nutzen können, Mülleimer oder Laternen zur Verfügung haben. Es geht also um die Details des Stadtlebens, die wiederum Einfluss auf den Wohlstand haben. Spielerinnen und Spieler können diese Entwicklung unmittelbar in den Straßen beobachten.

Die Umgebung soll keinen dreckigen, sondern einen sauberen Eindruck vermitteln. Ruß und Schmutz werden von den Stadtbewohnern nicht gern gesehen, was direkten Einfluss auf dieses Wohlstandssystem hat. Jede Entscheidung hat also einen Einfluss darauf, wie sich der einzelne Stadtbewohner fühlt.

Prospera vermittelt also den Eindruck, als wäre es den Stadtbewohnern wichtig, dass sie friedlich und wohlhabend leben können. Andererseits ist ihnen der Fortschritt wichtig, insofern dieseer nicht in der unmittelbaren Nachbarschaft stattfindet. Diese Balance aus viktorianischem Antlitz und wirtschaftlicher Industrie gilt es in Prospera zu halten, um den Wohlstand aller zu gewährleisten.

prospera wohlstand bewohner screenshot int.ent news

Die offene Spielwelt von Prospera auf dem Pferd erkunden

In Prospera können Spielerinnen und Spieler die Welt auf dem Rücken eines Pferdes erkunden. Somit können sie auch außerhalb der Stadt ihre Ressourcen erschließen und Außenposten errichten. Die Stadt wächst also nicht völlig isoliert, sondern ist abhängig von den umliegenden Ressourcen, wie diese zu den Produktionsstätten kommen und schlussendlich im Ladengeschäft der Händler landen.

prospera pferd open world screenshot int.ent news

Wann und für welche Plattformen erscheint Prospera?

Toplitz Productions und Active Fungus planen, Prospera im zweiten Quartal 2027 zu veröffentlichen. Der Release soll auf Steam via PC erfolgen, wo auch in naher Zukunft Playtests für Prospera geplant sind. Konkreter sind die aktuellen Daten bisher noch nicht.

Artikelbild: Toplitz Productions/Active Fungus, Video: YouTube

Über Chris Adam

Hey, ich bin Chris, bin aktuell als Content Creator im Eigenmarketing einer Agentur in Düsseldorf tätig und Vater einer Tochter. Zuvor habe ich zwei Jahre als Online Marketing Specialist und drei Jahre als Content Editor gearbeitet. Darüber hinaus habe ich Technikjournalismus und PR studiert und eine abgeschlossene Ausbildung als Gestaltungstechnischer Assistent. Gemeinsam mit Lukas habe ich int.ent news 2013 ins Leben gerufen und seitdem schreiben wir regelmäßig über Games. Meine Lieblingsfranchises sind unter anderem Final Fantasy und The Witcher und ich probiere gern viele Games aus, die eine gute Story zu bieten haben.
int.ent
Datenschutz-Übersicht

Diese Website verwendet Cookies, damit wir dir die bestmögliche Benutzererfahrung bieten können. Cookie-Informationen werden in deinem Browser gespeichert und führen Funktionen aus, wie das Wiedererkennen von dir, wenn du auf unsere Website zurückkehrst, und hilft unserem Team zu verstehen, welche Abschnitte der Website für dich am interessantesten und nützlichsten sind.