Auf der gamescom 2026 hat uns Rory Rackham von Hugenormous Games sein ambitioniertes Roguelike Into the Rootforge gezeigt. Into the Rootforge ist ein ungewöhnlicher Genre-Mix aus Action und Deckbuilding sowie ein Endless Runner aus der Third-Person-Perspektive. Die unterirdische Rootforge entsteht bei jedem Run neu, während es das Ziel ist, weiter vorzudringen und große Bossbegegnungen zu erreichen und zu bestehen.
Hugenormous Games hat sein Roguelike Into the Rootforge auf dem neuseeländischen Gemeinschaftsstand NZ Code ausgestellt. Auch wenn der Titel zunächst als Singleplayer-Titel für PC via Steam gelistet ist, so konnte ich mir einen Switch 1-Build anschauen, den der Entwickler mir in die Hand gegeben hatte.
Into the Rootforge als Genre-Mix aus Endless Runner-Roguelike und Action
Into the Rootforge ist im Grunde ein Endless Runner, bei dem es keinen Schritt zurück gibt. Gleichzeitig gilt es, mit Fähigkeiten und Angriffen Gegner zu eliminieren und Hindernisse und gegnerischen Angriffen auszuweichen. Je weiter die Protagonistin im Spiel voranschreitet, desto gefährlicher werden auch die Begegnungen, bis es schlussendlich zu Begegnungen mit schwereren Bossgegnern kommt.
Zur Seite steht ihr auf der Reise durch die Rootforge die Leafcat als Begleiterin. Sie bringt aber mehr eine optische, als eine im Kampf nützliche Komponente ins Spiel. Gleichzeitig bekommt die Protagonistin neue Fähigkeiten oder kann ihre Fähigkeiten verbessern anhand von Karten.
Karten als Fähigkeiten und Angriffe
Während eines Runs bekommt die Protagonistin die Chance, Karten zu sammeln. Karten entsprechen Fähigkeiten, die sie im Spielverlauf lernt. Bei jedem Run gibt es aber unterschiedliche Karten beziehungsweise Effekte und Fähigkeiten, die diese auslösen. So kann sich das Angriffsarsenal innerhalb eines Laufs auch verändern. Doch Vorsicht: Die Kartenanzahl ist immer begrenzt, auch wernn sie sich verhältnismäßig innerhalb des Runs wieder aufüllen lassen.
Das funktioniert ähnlich wie bei Hades oder Realm of Ink. In Realm of Ink gibt es ebenfalls Tinten-Fähigkeiten, die die Spielerin oder der Spieler einsammelt und später in einer Basis verbessern und aufleveln kann, wodurch die Effekte der Tinte entweder verstärkt oder mit weiteren Effekten versehen werden. Ungefähr so funktionieren auch die Karten bei Into the Rootforge, was sich für Hades- oder Realm of Ink-Spielerinnen und -Spieler vertraut anfühlen dürfte.
Belohnungen in die Archetypes investieren und diese verbessern
Zum Spielfortschritt gehören entsprechend auch Belohnungen. Nach einem Run können Spielerinnen und Spieler die Belohungen in The Garden investieren. Dort gibt es sogenannte Archetypes, die sie freischalten oder verbessern können. Dies ermöglicht entweder neue Karten oder Ugprades von vorhandenen Fähigkeiten und Karten.
Mein persönlicher Eindruck zu Into the Rootforge
Into the Rootforge ist ein wirklich ambitioniertes Projekt und Spielerinnen und Spieler dürften merken, dass viel Herzblut in das Roguelike geflossen sind. Die Runs fühlen sich von mal zu mal wirklich dynamisch an und auch die Switch-1-Version, die ich in der Hand hatte, hatte eine gute Performance geliefert.
Das Roguelike ist wieder eins dieser Spiele, die zwar leicht zu lernen sind, aber hart zu meistern. Die grundlegenden Mechaniken sind schnell gelernt, aber sie auch wirklich zu beherrschen dauert seine Zeit, insbesondere wenn neue Gegner oder Bosskämpfe hinzukommen.
Wann und für welche Plattformen erscheint Into the Rootforge?
Into the Rootforge soll noch im Jahr 2026 erscheinen, einen konkreten Releasetermin hatte Rackham für uns noch nicht. Auf der gamescom 2026 war der Entwickler auf der Suche nach einem geeigneten Publisher. Geplant ist eine Release für PC via Steam, aber offenbar funktioniert es auch auf Nintendo Switch sehr ordentlich.
Artikelbild, Screenshots: Hugenormous Games, Video: YouTube
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