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Forensics: Crime Scene Detective (gamescom 2026)

Wer bei einem Polizei-Einsatz an Verfolgungsjagden, Drogenrazzien, Schusswechsel und Verhaftungen denkt, wird bei Forensics: Crime Scene Detective schnell eines Besseren belehrt. Die Spielerin oder der Spieler schlüpft in diesem Spiel in die Haut eines Mitgliedes der Spurensicherung und konzentriert sich auf die forensische Laborarbeit. Forensics: Crime Scene Detective haben wir uns auf der gamescom 2026 näher angeschaut.

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Forensics: Crime Scene Detective bildet echte Spurensicherung ab

Schon beim Blick in die Büros fällt auf, wie viel Detailverliebtheit die Entwickler von Binary Impact in diese Simulation gesteckt haben. Das Spiel bildet das Landeskriminaltamt (LKA) Rheinland-Pfalz als Grundlage für seine kriminaltechnische Welt nach. Dabei geht es nicht nur um die großen Arbeitsbereiche, sondern auch um kleinere Elemente der Umgebung.

Die Spielerin oder der Spieler kann verschiedene Methodiken zur Spurensicherung anwenden. Von den Laboren bis hin zu Bereichen wie der ballistischen Untersuchung wurde versucht, die Arbeitsumgebung möglichst authentisch wirken zu lassen. Selbst Details wie Beschriftungen und Türschilder haben die Entwickler berücksichtigt.

Vom Fallakten zum Tatort: Beweise richtig sichern

Das passt auch gut in das Bild von Forensics: Crime Scene Detective, denn dort werden keine rein fiktiven Fälle aufgerollt, in denen der Spieler die knallharten Polizei-Fantasien ausleben kann. Die Polizei Rheinland-Pfalz selbst beschreibt die Tatorte als realistische Fälle, die so auch im echten Leben passieren können.

Jedoch haben die Entwickler ebenfalls betont, dass es sich bei dem Spiel um keine hyperrealistische Simulation handelt. Viele Vorgänge würden in der Realität deutlich mehr Zeit beanspruchen, als es für ein unterhaltsames Spiel sinnvoll wäre. Forensics: Crims Scene Detective versucht deshalb, die grundlegenden Methoden und Denkweisen spielerisch abzubilden, ohne daraus eine exakte Ausbildungssimulation zu machen.

Der Arbeitsalltag beginnt mit dem Öffnen der Fallakte. Dabei kann die Spielerin oder der Spieler aus einer zunächst nur kleineren Anzahl an Fällen wählen, die sich aber pro abgeschlossenen Fall erweitern. Die Spielerin oder der Spieler betritt nach Auswahl der Fallakte dann einen nachgestellten Tatort, wo bereits schon ein wenig Arbeit erfolgt ist. So kann der Charaker beispielsweise Scheinwerfer aufstellen oder das Arbeitsmaterial bereitstellen.

Die Spielerin oder der Spieler beginnt seine Arbeit damit, Beweise zu sammeln. Sie oder er muss diese zunächst finden, anschließend und anschließend mit einem Beweisschild markieren und fotografieren. Auch hier haben die Entwickler penibel darauf geachtet, dass die Beweisgrundlage nah an der Realität gehalten ist. So dürfen zum Beispiel nicht mehrere Beweise oder nur die Marker auf einem Bild sein und so weiter. Im weiteren Schritt werden die Beweise dann zur Weiterverarbeitung ins Labor gebracht.

In der gamescom-Demo ging es beispielsweise um einen Fall rund um einen mutmaßlichen Krypto-Betrüger. Genau hier zeigt sich, was Forensics: Crime Scene Detective anders macht als viele klassische Detektivspiele: Nicht jedes auffällige Objekt ist automatisch die entscheidende Spur. Es musste auf alles mögliche geachtet werden, von defekten Handy bis zu Post-Its, auf denen Passwörter versteckt sein könnten.

Fingerabdrücke, DNA und Ballistik untersuchen

Weiter mussten Fingerabdrücke beispielsweise mit einer UV-Lampe sichtbar gemacht werden und mit einem speziellen Pulver bestreut werden, worauf die Spielerin oder der Spieler dann anschließend die Fingerabdrücke sichern konnten. Das LKA bestätigte auch, dass in Realität so vorgegangen werden kann. Diese Methode ist allerdings eine stark vereinfachte Methode, um Fingerabdrücke zu sichern.

Auch andere forensische Bereiche kommen hinzu. Das Spiel bietet unter anderem DNA-Analysen, Ballistik und die Untersuchung digitaler Geräte. Die offiziellen Informationen nennen dafür beispielsweise DNA-Abstrichtupfer, Fingerabdruckpulver und Werkzeuge zur ballistischen Untersuchung.

Forensics: Crime Scene Detective im gamescom-Eindruck

Forensics: Crime Scene Detective ist damit weniger ein klassisches Polizeispiel als eine Kriminaltechnik-Simulation aus der Ego-Perspektive. Der spannende Teil findet nicht während einer Verfolgungsjagd statt, sondern beim akribischen Absuchen eines Tatorts, beim Fotografieren einer Spur oder beim späteren Zusammensetzen verschiedener Untersuchungsergebnisse.

Gerade die Kooperation mit dem LKA Rheinland-Pfalz gibt dem Konzept dabei eine interessante Grundlage. Die Entwickler haben nicht einfach eine fiktive Polizeiwelt entworfen, sondern sich bei den dargestellten Abläufen und Methoden fachlich begleiten lassen.

Natürlich bleibt Forensics: Crime Scene Deteictive im Kern ein Simulations-Videospiel. Einige Abläufe sind aus nachvollziehbaren Gründen vereinfacht oder beschleunigt. Wer allerdings schon immer wissen wollte, was nach dem Ende eines Polizeieinsatzes eigentlich mit den Spuren am Tatort passiert, bekommt hier einen ungewöhnlichen Einblick.

Wann und für welche Plattformen erschein Forensics: Crime Scene Detective?

Forensics: Crime Scene Detective ist seit dem 13. Juli 2026 für PC, PlayStation 5 und Xbox Series X|S erhältlich.

Artikelbild: Aerosoft, Video: YouTube

Über Maik Gasse

Hi mein Name ist Maik, ich bin Supply Chain Manager. Nach der "Corona-Pause" wurde ich wieder zu Int-ent news zurückgerufen, um wieder meiner Lieblingstätigkeit neben Sport nachzugehen: zu zocken und zu schreiben. Meine Lieblingsfranchises sind The Legend of Zelda, Final Fantasy, The Witcher und God of War.
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