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Mimic: Misstrauen tut gut (gamescom 2026)

Ryan Laley Games hat auf der gamescom 2026 seinen Multiplayer-Survival-Horror-Titel Mimic vorgestellt.

Spielerinnen und Spieler schlüpfen dabei mindestens in die Rolle eines Mimics, der sich zunächst als Mensch tarnen kann. Das Spielprinzip von Mimic erinnert gleichermaßen an Alien: Isolation wie aber auch an Among Us. Mindestens einer spielt den Mimic und die anderen sind Menschen. Als Mimic gilt es, versteckt unter der Crew zu bleiben, die Menschen zu beobachten, die Beute zu jagen, zu überleben und letztendlich selbst zu entkommen. Das Ganze lässt sich sowohl im Multiplayer aber auch Solo gegen NPCs spielen, wobei der Entwickler Multiplayer klar empfiehlt.

Auf der Spielkarte gibt es verschiedene Ziele, die zunächst erfüllt werden müssen. Der Mimic kann dabei ebenfalls versuchen, das Schiff zu verlassen und so die Partie für sich zu entscheiden. Somit hat die Crew also dennoch verloren. Das Spiel verbindet somit Horror, Täuschung, kooperatives Gameplay, Erkundung und asymmetrische Rollenverteilung.

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Das Spiel als Mimic

In der Rolle als Mimic ist es für eine Zeit lang möglich, sich als Mensch unter der Crew zu tarnen. Dadurch ist nicht gleich offensichtlich, wer das Monster ist. Tarnung ist aber ein wichtiger Gameplay-Faktor, um die Crew auszuschalten und selbst von dem Raumschiff zu entkommen. Wenn sich der Mimic in seiner eigenen Form befindet, ist dieser auch angreifbarer. Er kann dafür aber Menschen direkter angreifen, was also taktisch auch klug eingesetzt werden kann. Wer zu früh auffliegt, gefährdet damit den gesamten Ausgang der Partie.

Um sich wieder als Mensch zu tarnen, konsumiert der Mimic herumliegende Leichname. Durch das Konsumieren von Leichen kann der Mimic seine Energie wiederherstellen, die er für die Verwandlung benötigt. Als Mimic ist es ebenfalls möglich, Eier zu legen. Diese dienen als Respawn-Punkte und eröffnen weitere strategische Möglichkeiten

Das Spiel als humanoides Crewmitglied

Das Ziel der menschlichen Crew ist es, von dem Raumschiff zu entkommen. Dazu gibt es unterschiedliche Herausforderungen und Aufgaben, die nacheinander erfüllt werden müssen. Das sind beispielsweise Puzzles, die Spielerinnen und Spieler gemeinsam lösen können. Erst wenn die notwendigen Voraussetzungen erfüllt sind, kann die Crew das Schiff verlassen. Sie tragen aber Sorge dafür, dass sich kein Mimic unter ihnen befindet. Zusätzlich lassen sich über die Rätsel Easter Eggs entdecken. Gleichzeitig weiß niemand wirklich sicher, ob sie oder er einem anderen vertrauen kann. So kommt es zu dem Social-Deduction-Aspekt wie in Among Us.

Androiden machen zusätzlich das Leben für alle Charaktere schwer. Diese verfolgen die Spieler und versuchen, sie zu exterminieren. Diese zusätzliche Komponente erschwert das Spiel durchaus nochmal, weil Spielerinnen und Spieler nicht nur gegenseitig Misstrauen haben. Damit wird nicht nur die Umgebung selbst zur Gefahr. Auch Feuer kann die Charaktere verletzen.

Der Corporate Agent als Bindeglied zwischen Crew und Mimic

Der Corporate Agent ist eine zusätzliche Spielerrolle, die als menschlicher Agent fungiert. Der Corporate Agent ist eine zusätzliche Spielerrolle mit eigenen, unabhängigen Zielen. Er kann den Mimic unterstützen und Informationen sammeln. Somit gibt es drei konkurrierende Interessen in den Leveln, die der Crew, die des Mimics und die des Corporate Agents.

Die erste Karte in der gamescom-Demo zu Mimic und der Tod ist nicht das Ende

In der gamescom-Demo hat Ryan Laley die erste Karte des Spiels vorgestellt: ein Raumschiff, das unter Quarantäne steht. Mit zunehmenden Fortschritt der Aufgaben eskaliert auch die Situation. Die Bord-KI hat zugleich die Kontrolle übernommen und das Schiff rast in Richtung Sonne. Daher ist ein zeitlicher Faktor ebenfalls enthalten, um rechtzeitig zu entkommen. Die Matches dauern etwa 10 bis 15 Minuten. Wenn also Spieler zu lange für ihre Aufgaben benötigen, startet ein Timer, der den Druck nochmals erhöht.

Auch wenn eine Spielerin oder ein Spieler stirbt, ist das Match für sie oder ihn nicht automatisch vorbei. Er gleitet dann in eine geisterartige Erscheinung, die über einen Spectator Modus hinaus geht. Als Geist kann er weiterhin Einfluss auf die Runde nehmen und andere Spielerinnen und Spieler unterstützen oder aber auch stören.

Wann und für welche Plattformen erscheint Mimic?

Mimic erscheint für PC, Xbox Series X/S sowie für PlayStation 5. Der Early Access dazu startet am 27. Oktober 2026. Eine Version für Nintendo Switch 2 ist derzeit nicht bestätigt. Der Entwickler kann sich eine Umsetzung jedoch vorstellen, da Mimic auch auf dem Steam Deck läuft. Ein vollständiger Releasevon 1.0 ist aber noch nicht geplant.

Wie sehen die zukünftigen Content-Pläne für Mimic aus?

Mimic wird im Early Access zunächst die Karte haben, die es auch auf der gamescom 2026 zu spielen gab. Geplant ist ebenfalls eine arktische Karte. Weitere Schiffe und Karten sollen sich unter anderem an Filmen wie Event Horizon und Predator orientieren. Geplant ist beispielsweise eine Dschungelkarte. So entstehen unterschiedliche Horror-Szenarien im Gameplay.

Ryan Laleys Hardware wurde auf der gamescom 2026 gestohlen.

In der Nacht vom 27. auf den 28. August 2026 wurde Ryan Laley am gamescom-Stand bestohlen. Mehrere Laptops und weiteres Equipment wurde entwendet. Laley ist nicht der einzige Aussteller, der von Diebstahl betroffen ist. Es wurde bereits Anzeige erstattet und als Solo-Entwickler ist der finanzielle Schaden immens. Wir von int.ent news konnten uns Mimic noch vor dem Vorfall am Vormittag des 27. August 2026 anschauen und ausprobieren. Wir drücken Ryan Laley die Daumen, dass sein Equipment wieder auftaucht, und möchten mit diesem Abschnitt auf den Vorfall aufmerksam machen.

Artikelbild: Ryan Laley Games, Video: YouTube

Über Chris Adam

Hey, ich bin Chris, bin aktuell als Content Creator im Eigenmarketing tätig und habe zuvor zwei Jahre als Online Marketing Specialist und drei Jahre als Content Editor gearbeitet. Darüber hinaus habe ich Technikjournalismus und PR studiert und eine abgeschlossene Ausbildung als Gestaltungstechnischer Assistent. Gemeinsam mit Lukas habe ich int.ent news 2013 ins Leben gerufen und seitdem schreiben wir mit einer "Corona-Pause" regelmäßig über Games. Meine Lieblingsfranchises sind unter anderem Final Fantasy und The Witcher und ich probiere gern viele Games aus, die eine gute Story zu bieten haben.
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