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Guns & Dragons: Roguelite-Shooter im Koop (gamescom 2026)

Der südkoreanische Entwickler ABUTTON hat auf der gamescom 2026 sein Roguelite-FPS Guns & Dragons vorgestellt.

Guns & Dragons ist im Kern ein kooperativer First Person Shooter mit Fantasy-Setting und Roguelite-Mechaniken. In Köln haben wir das Spiel zu zweit ausprobieren können, das mit bis zu drei Spielern gespielt werden kann.

Guns & Dragons verbindet Fantasy und FPS

Die Spielwelt liefert, wie der Name schon vermuten lässt, eine bunte Fantasy-Welt aus Monstern, Drachen, Dungeons, Höhlen und Dörfern. Gleichzeitig gibt es eine Auswahl aus mehr als 45 Waffen: Revolver, Schrotflinten, Sniper, Bögen und Armbrüste, die aber auch davon abhängig sind, welcher Charaker gespielt wird. In der gamescom-Demo waren Sieg und Eryn spielbar. Guns & Dragons setzt vor allem auf ein expeditionsbasiertes Roguelite-System. Das bedeutet, dass Spieler immer wieder Expeditionen absolvieren, dabei aber durch unterschiedliche Kombinationen von Waffen, Runen, Artefakten und Fähigkeiten jedes Mal andere Möglichkeiten haben.

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Spielerinnen und Spieler, die sich im FPS-Genre zu Hause fühlen, sollten bei Guns & Dragons schnell zurechtkommen. Die Grundsteuerung fühlt sich gleich vertraut an, auch wenn etwas Eingewöhnung an die verschiedenen Systeme von Nöten ist. Ansonsten ist das Spiel mit den Waffen sehr zugänglich. Der Mix aus Shooter und Fantasy erinnert zugleich an Tiny Tina’s Wonderlands im Borderlands-Universum, bringt aber auf jeden Fall sein eigenes Spielgefühl mit sich.

Questbasierter Fortschritt aus dem Hub

Die Expeditionen starten jedes mal vom Hub der Spielerin oder des Spielers aus. Dort geht es von einer Quest zur nächsten weiter, die die NPCs in kurzen Dialogsystemen geben. Quests gestalten sich insofern, dass es gilt, bestimmte Gegenstände oder Gegner zu töten, zumindest in der Demo, die auf der gamescom 2026 spielbar war. Diese Ziele treiben zugleich aber auch den Fortschritt im Spielgeschehen voran. Das erinnert ebenfalls sofort an Spiele wie Monster Hunter mit dem Questboard oder an Verminitde: Warhammer 40k. Es gibt aber keine klassischen Rollenspielquests, sondern es bezieht sich lediglich auf den Loop der Expeditionen.

Runs, Loot und Waffen-Upgrades

Diese Expeditionen sind der Fokus von Guns & Dragons. Dort gilt es, die Gegnerwellen immer wieder auszuschalten und Spielerinnen und Spieler lernen anhand dieser Runs die Dungeons und ihre Gegner kennen. Gegner hinterlassen Beute in Form von Tränken oder Gegenständen, die Spielerinnen und Spieler ausrüsten. Zwischen den Bereichen gibt es Möglichkeiten, Artefakte einzusammeln, um so Waffen zu verbessern oder neue Fähigkeiten für die jeweiligen Waffen aufzuwerten. Jede Kombination an Verbesserungen verändert zugleich das Spielgeschehen. So ist jeder Run anders als der vorherige. Diese Entscheidungen haben aber auch Konsequenzen, denn manche Gegenstände werden mit Blut beziehungsweise Hit Points bezahlt.

Die eigene Offshore-Plattform als Basis

Eine Offshore-Plattform bildet die Basis in Guns & Dragons. Dort können die Materialien, die Spielerinnen und Spieler in ihren Runs gesammelt haben, in den Ausbau investiert werden. So entstehen nicht nur neue Einrichtungen und Gebäudeteile, sondern auch bessere Technologien und Ausrüstung. Auch die Waffen können angepasst werden, was ebenfalls Auswirkungen auf zukünftige Runs hat. So entsteht ein Loop aus dem Hub und den Runs, die immer abwechseln.

Koop ist definitiv ein Plus des Roguelites. Es hat grundsätzlich in der gamescom-Demo gut funktioniert und macht aus unserer Sicht auch den größten Reiz des Spiels aus. Jeder hat dabei seinen eigenen vorgefertigten Charakter spielen können. Auch wenn das Spiel als Solo-Roguelite möglich ist, macht es mehr Spaß, das Spiel mit einem oder zwei Freunden zu verfolgen. So können sich mittels der unterschiedlichen Charaktere und den jeweils verschiedenen Builds und Waffen nützliche und auch spannende Kombinationen an Kämpfen in den Runs ergeben.

Noch viel Balancing nötig

Die gamescom-Demo benötigt aber durchaus noch einiges an Balancing. Dies gilt besonders für Spielerinnen und Spieler, die keinerlei Erfahrung mit Koop-FPS-Spielen haben. Auch die Entscheidungen an Upgrades und Systemen hinter dem Spiel müssen noch besser ausbalanciert werden. Das zeigt aber auch gleichzeitig, welches Potenzial Guns & Dragons noch hat, als Fantasy-Titel zu punkten. Schließlich ist es noch ein sehr früher Build, der bereits spielbar war.

Einen konkreten Release-Termin gibt es bislang nicht. ABUTTON will Guns & Dragons veröffentlichen, sobald das Spiel bereit dafür ist.

Artikelbild & Screenshots: ABUTTON, Video: YouTube

Über Chris Adam

Hey, ich bin Chris, bin aktuell als Content Creator im Eigenmarketing tätig und habe zuvor zwei Jahre als Online Marketing Specialist und drei Jahre als Content Editor gearbeitet. Darüber hinaus habe ich Technikjournalismus und PR studiert und eine abgeschlossene Ausbildung als Gestaltungstechnischer Assistent. Gemeinsam mit Lukas habe ich int.ent news 2013 ins Leben gerufen und seitdem schreiben wir mit einer "Corona-Pause" regelmäßig über Games. Meine Lieblingsfranchises sind unter anderem Final Fantasy und The Witcher und ich probiere gern viele Games aus, die eine gute Story zu bieten haben.
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