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Moonlighter 2: The Endless Vault – Early Access Test des Roguelike-Abenteuers

Im Roguelike Moonlighter 2: The Endless Vault ist Will wieder zurück im Geschäft, um sich epischen Loot in Dungeons zu sichern und diesen in seinem eigenem Shop zu verkaufen.

Nachdem Will nach den Ereignissen im Prequel Moonlighter im Dorf Tresna gestrandet ist, muss er sich dort komplett neu orientieren. Das bedeutet nicht nur, dass er sich auf neue NPCs einstellen muss, sondern auch auf neue Dungeons, neue Abenteuer und einen neuen Laden, den er führen soll. Er füllt also erneut seine Doppelrolle aus: als Abenteurer in endlosen Dungeon-Runs und als Händler, der die Beute verkauft und seinen Shop ausbaut.

In Tresna erscheint zudem aus heiterem Himmel ein Endless Vault, der die Geschichte von Moonlighter 2: The Endless Vault vorantreibt. Dieser dient als Motivation, um die Stadt weiterzuentwickeln und somit auch den Fortschritt von Will. Der Endless Vault verlangt von Will, dass er eine bestimmte Menge an Gold scheffelt, um dafür große Belohnungen zu bekommen, wie beispielsweise die Erweiterung von Fähigikeitenbäumen bei Tresnas Händlern.

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Roguelike-Dungeons und Loot in Moonlighter 2

Will ist zwar Händler, aber um seinen Laden zu betreiben, braucht er Loot. Viel Loot. Das Action-Rollenspiel mit Roguelike-Elementen zeigt sofort seine Richtung, denn es gibt wieder endlose Dungeons zu erkunden. Schon im Early Access wartet viel Inhalt: unterschiedliche Gebiete, neue Dimensionen und jeweils eigene Gegnertypen.

Ähnlich wie bei Hades oder Realm of Ink kämpft sich Will von Raum zu Raum. Die Räume sind unterteilt in Loot-, Fertigkeiten-, Boss- oder Verbesserungsräume. Den Weg bestimmt der Spieler, denn nach jedem abgeschlossenen Raum stehen mehrere Optionen zur Auswahl, die Will einschlagen kann. Wie viel Beute er mitnehmen kann, ist wie im Vorgänger begrenzt.

Bestimmte Gegenstände beeinflussen außerdem andere Felder im Rucksack. Je nach Dimensions-Wahl können etwa Gegenstände andere verbrennen, um ihre Qualitätsstufe zu erhöhen. Puppen können durch bestimmte Effekte zu Elite-Puppen werden, während Batterien durch elektrisierte Items aufgeladen werden.

Die Dungeons sind bereits im Early Access abwechslungsreich genug, um Will vielfältige Wege und Strategien zu bieten. Eine gute Routenplanung kann entscheidend sein, um einen Run erfolgreich abzuschließen und wirklich epische Beute nach Tresna zu bringen. Die Loot-Qualität wirkt zwar nur selten spürbar auf den Verkaufswert, aber die Kombinationseffekte einzelner Gegenstände machen das System spannend. Schon nach wenigen Stunden stellt sich ein klarer Fortschritt ein und das nicht nur, weil sich nach und nach neue Dimensionen öffnen.

Shop-System und Handel in Tresna

Nach einem erfolgreichen Run oder einer Flucht aus den Dungeons kehrt Will nach Tresna zurück, um seinen eigenen Shop zu führen. Zu Beginn stehen ihm vier Verkaufssockel zur Verfügung, auf denen er den Preis für jeden Gegenstand selbst festlegen kann. Wie schon im Vorgänger gilt es, die Kunden zu beobachten und den Wert anhand ihrer Reaktionen herauszufinden. Nur so lässt sich der maximale Profit erzielen.

Der Laden wächst mit dem Spieler: Neue Sockel, die Will durch Entwürfe bei Dungeon-Runs freischaltet, mehr Kassenoptionen und wertvollere Gegenstände steigern das Potenzial, Geld zu verdienen. Je weiter Will vorankommt, desto wertvoller die Beute und desto lukrativer der Verkauf. Kunden reagieren auf Preise unterschiedlich und wiederkehrende Käufer investieren mitunter bereitwillig oder geben Trinkgeld, was dem Spiel eine schöne Dynamik verleiht.

Der Shop-Part ist clever gestaltet, vermittelt schon im Early Access ein Gefühl von Progression und belohnt strategisches Denken. Der Einstieg ist ruhig, aber mit zunehmendem Spielverlauf steigt die Komplexität und der Gewinn exponentiell. Es macht Spaß, seine eigenen Preise auszutüfteln und den Laden Stück für Stück zu optimieren.

Crafting, Waffen und Ausrüstung in Moonlighter 2

Um in den Dimensionen besser voranzukommen, kann Will auf verschiedene Händler in Tresna zurückgreifen, die ihn unterstützen. Der Schmied bietet etwa gegen Gold und Dungeon-Collectibles eine Auswahl an Kurzschwertern, Breitschwertern, Speeren oder Kampffäustlingen an, die sich nach dem Erwerb auch verbessern lassen. Gleiches gilt für vier Outfits mit unterschiedlichen Fähigkeits-Boni. Auch die Fernkampfwaffe kann gewechselt oder mit anderer Munition verbessert werden.

Darüber hinaus gibt es Möglichkeiten, über die Hexe am Kochtopf Fortschritte bei Lebenspunkten, Tränken oder deren Qualität zu erzielen. Vor Bosskämpfen können Lebensbrunnen erscheinen, spezielle Trankräume die Überlebenschancen erhöhen oder kurz: zahlreiche Optionen, um Will gezielt aufzuwerten und den Fortschritt in den Dungeons zu erleichtern. Die Investition in die Dorfbewohner von Tresna wirkt sich zudem auf die gesamte Dorf-Mechanik aus. Je mehr Will in diese Elemente investiert, die Aufgaben der Dorfbewohner erfüllt und andere Händler unterstützt, desto höher fällt auch sein Gewinn im eigenen Shop aus.

Das System ist übersichtlich, bietet aber genug Tiefe, um verschiedene Strategien zu ermöglichen. Wer seine Runs optimieren möchte, kann gezielt investieren, experimentieren und sich so für größere Herausforderungen wappnen. Schon im Early Access macht das Aufwerten von Ausrüstung und Charakter spürbar Spaß und belohnt sorgfältige Planung.

Spieltechnik und -atmosphäre des Early Access

Die Atmosphäre von Tresna, die der einzelnen Dimensionen und auch der Laden bringen ein vertrautes Gefühl aus dem ersten Moonlighter zurück. Genau das gelingt dem Entwickler auch, die Atmosphäre über die Musik, die Soundeffekte und die Charakter in ein Fass zu bringen, dass sich wholesome anfühlt.

Moonlighter 2: The Endless Vault weiß die Stimmung zu nutzen, um immersiv zu wirken, sodass sich nicht jeder Run gleich anfühlt. Das sorgt gleichzeitig für Langzeitmotivation, bei der man am Ball bleibt. Der Umfang des Early Access ist daher bereits jetzt immens, sodass sich die Frage stellt, wie viel die Entwickler noch bis zum finalen Release ergänzen wollen. Technisch läuft das Spiel überwiegend einwandfrei, allerdings gibt es trotz eines Mittelklasse-PCs (RTX 4070 SUPER, 16 GB RAM und AMD Ryzen 7 5700X) gelegentliche Probleme beim Ausweichen, wodurch es zu Stockern und Hängern kommen kann.

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Fazit zu Moonlighter 2: The Endless Vault (Early Access Test)

Moonlighter 2: The Endless Vault macht für mich selbst im Early Access bereits einen durchdachten Eindruck, wenn es um die Action-Rogulike-Dungeons geht. Gerade bei den Dungeons geht es weit in die Tiefe und die Entwickler haben sich Mühe gemacht, diese langzeitig motivieren zu konzipieren. Die Loot-Mechanik ist aus dem ersten Teil weitergedacht und fügt sich je nach Dimension gut in das Spielprinzip ein. Der Endless Vault ist zwar einerseits eine Motivationsspritze, andererseits fühlt es sich so an, als müsse Will nun wirklich endlos lange daran sitzen, um das Gold dafür zu scheffeln, um neue Features freizuschalten, aber das ist Geschmackssache.

Die Mischung aus Dungeon-Erkundung, Loot-Management, Crafting und Shop-Optimierung macht Spaß und sorgt dafür, dass jede Entscheidung spürbare Auswirkungen hat. Der Early-Access-Inhalt wirkt bereits jetzt umfangreich, bietet zahlreiche Möglichkeiten, Strategien zu entwickeln, und belohnt sorgfältige Planung.

Die Technik ist allerdings noch ein Sorgenkind im Early Access von Moonlighter 2: The Endless Vault. Auch wenn ich hier nur einen Mittelklasse-PC im Einsatz habe, sollten Ruckler und Stocker beim Ausweichen eigentlich nicht den Spiefluss durchbrechen. Gleichzeitig ist kritisch zu beurteilen, dass die Loot-Mechaniken noch mehr Balancing benötigen, denn es erschließt sich mir nicht wirklich sichtbar, was die Qualität eines Gegenstands beim Verkauf für Auswirkungen hat.

Der Eindruck vom Early Access zu Moonlighter 2: The Endless Vault bleibt für mich dennoch überwiegend positiv. Den Schritt, einen Early Access dafür in Kauf zu nehmen, ist auf jeden Fall der richtige, um das Spiel zu einem echten Indie-Highlight zu machen.

Artikelbild: 11 bit studios/Digital Sun, Videos: YouTube

Getestet wurde der Early Access von Moonlighter 2: The Endless Vault mit einem Review Key für Steam, bereitsgestellt von Evolve PR.

Über Chris Adam

Hey, ich bin Chris, bin derzeit als Onlinemarketing Manager tätig und habe zuvor mehr als drei Jahre als Content Editor gearbeitet. Darüber hinaus habe ich Technikjournalismus und PR studiert. Gemeinsam mit Lukas habe ich int.ent news 2013 ins Leben gerufen und seitdem schreiben wir mit einer "Corona-Pause" regelmäßig über Games. Meine Lieblingsfranchises sind unter anderem Final Fantasy und The Witcher und ich probiere gern viele Games aus, die eine gute Story zu bieten haben.
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