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Davy X Jones: Eindrücke aus dem Early Access (Preview)

Parasight hat Davy X Jones in den Early Access entlassen und wir konnten einen ersten Eindruck vom Action-Adventure gewinnen.

Ahoi, ihr Landratten! In Davy X Jones übernehmen Spieler die Kontrolle über eine der bekanntesten Piratenfiguren der Legendenwelt und zwar gleich in doppelter Ausführung. Blackbeard hat Davy Jones verraten, ausgeraubt und geköpft. Doch anstatt endgültig in der Hölle zu landen, überleben sowohl Kopf als auch Körper und schlagen sich nun gemeinsam durch die Unterwasserunterwelt.

Gespielt wird der Körper, während der Schädel von Davy als dauerquasselnder Begleiter die Abenteuer kommentiert. Dieses ungewöhnliche Duo prägt den gesamten Spielablauf und ist schon jetzt ein Alleinstellungsmerkmal des Indie-Spiels.

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Kopf und Körper: ein Duo der besonderen Art

Im Mittelpunkt steht das Zusammenspiel zwischen Jones’ Körper und Davys Kopf. Während Jones schweigsam bleibt und lediglich seinen Namen murmeln kann, übernimmt der Schädel die Rolle der Quasselstrippe. So entsteht ein Gegensatz, der den Spielfluss einerseits auflockert, andererseits aber auch auffallen kann, wenn der Kopf mal wieder zu viel redet. Dennoch bleibt diese Mechanik hängen und sorgt für einen besonderen Wiedererkennungswert.

Willkommen in der Piratenhölle

Das Abenteuer führt in The Locker, eine von Wolkenmeeren umgebene Piratenhölle. Die Welt ist in neun Inseln unterteilt und steckt voller bizarrer Kreaturen: Untote Piraten, Seemonster, Tentakelwesen und legendäre Gegner wie der Kraken. Schon früh macht sich ein starkes Piraten-Flair bemerkbar, das an bekannte Filme erinnert, aber dennoch eigenständig bleibt.

Gerade das Setting ist eine Stärke von Davy X Jones. Es lädt zum Erkunden ein und transportiert die düstere Atmosphäre der Unterwelt auf glaubhafte Weise.

Davy X Jones: Eindrücke aus dem Early Access (Preview)

Kämpfen mit Schwert, Pistole – und Schädel

Im Kern setzt das Spiel auf schnelle First-Person-Kämpfe mit Schwert und Pistole. Auch der Schädel von Davy kann als Fähigkeit eingesetzt werden. In der Praxis fühlt sich das Kampfsystem jedoch noch etwas unausgereift an. Treffer-Feedback ist schwach, sodass man nicht immer sicher ist, ob Angriffe überhaupt landen.

Dazu kommt eine hohe Einstiegshürde: Lebenspunkte schmelzen sehr schnell und Fehler werden hart bestraft. Mit mehr Erfahrung und den richtigen Items wird es zwar leichter, doch gerade der Anfang dürfte für viele frustrierend sein.

Davy X Jones: Eindrücke aus dem Early Access (Preview)

Risiko und Belohnung: Die Fusionen

Ein interessantes Element sind die Fusions. Jeder gefallene Gegner hinterlässt Essenzen, die sich zu einer Schatztruhe bündeln. Diese enthalten zwar nützliche Beute, beschwören aber gleichzeitig ein neues Monster. So entsteht ein ständiger Konflikt zwischen Risiko und Belohnung. Wer mutig ist, wird belohnt und wer zögert, geht leer aus.

Abby – Schiff, Wal und Heimatbasis

Später im Spiel stößt man auf Abby, eine Mischung aus Wal und Schiff, die als lebendige Basis und Kampfunterstützung dient. Hier lassen sich Offiziere anheuern, die zusätzliche Fähigkeiten freischalten. Auch wenn dieser Teil im Early Access noch nicht vollständig von mir erkundet wurde, wirkt Abby wie ein spannender Begleiter, der das Spielgefühl noch einmal erweitert.

Davy X Jones: Eindrücke aus dem Early Access (Preview)

Wachsen, sammeln, entdecken

Progression erfolgt über einen klassischen Skilltree, in dem man Edelsteine und Diamanten investiert. Dieser bleibt simpel, macht das Spiel aber zugänglich.

Spannender sind die Sündenhaine, deren Abschluss die Lebenspunkte dauerhaft erhöht. Dadurch wird das Spiel im weiteren Verlauf etwas verzeihender. Ergänzt wird das Ganze durch Sammelobjekte wie ein legendäres Schiff in der Flasche, die den Entdeckerdrang fördern.

Nach einem linearen Einstieg öffnet sich die Spielwelt und verzichtet komplett auf Questmarker. Stattdessen weisen Symbole den Weg. Das wirkt authentisch, kann aber auch für Orientierungslosigkeit sorgen.

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Fazit: Auf Kurs, aber noch mit Wellengang

Davy X Jones ist ein Indie-Spiel mit Ecken und Kanten, das vor allem durch seine Ideen auffällt. Das Duo aus Kopf und Körper ist ungewöhnlich, das Setting kreativ und die Fusion-Mechanik sorgt für Abwechslung.

Allerdings fühlt sich das Kampfsystem noch ungenau an und die hohe Einstiegsschwierigkeit könnte abschrecken. Wer jedoch Lust auf ein ungewöhnliches Piratenabenteuer hat, das Atmosphäre und Stil über Politur stellt, sollte sich den Early Access anschauen.

Zwischenfazit: Ein Piratenspiel mit Charakter – roh, kreativ, aber mit viel Raum für Verbesserungen.

Davy X Jones wurde auf dem PC via Steam getestet. Der Review Key wurde bereitsgestellt von PR Outreach.

Artikelbild & Screenshots: Parasight, Video: YouTube

Über Chris Adam

Hey, ich bin Chris, bin derzeit als Onlinemarketing Manager tätig und habe zuvor mehr als drei Jahre als Content Editor gearbeitet. Darüber hinaus habe ich Technikjournalismus und PR studiert. Gemeinsam mit Lukas habe ich int.ent news 2013 ins Leben gerufen und seitdem schreiben wir mit einer "Corona-Pause" regelmäßig über Games. Meine Lieblingsfranchises sind unter anderem Final Fantasy und The Witcher und ich probiere gern viele Games aus, die eine gute Story zu bieten haben.
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