Mit Permafrost entführt Toplitz Productions auf der gamescom 2025 in eine nahe Zukunft, in der Eiseskälte herrscht.
Es ist das Jahr 2035 und die Erde ist in Eis gehüllt. Grund dafür ist ein Kataklysmus apokalyptischen Ausmaßes: Der Mond existiert nicht mehr. Die Menschheit ist von der klirrenden Kälte bedroht, Kommunikationswege sind nur noch bedingt möglich und die Gesellschaft ist zerbrochen. In Permafrost schlüpft der Spieler in die Rolle eines Überlebenden, der auf der Suche nach Nahrung, Gesellschaft und Ressourcen ist. Gleichzeitig machen Naturphänomene wie Schneestürme oder ein Tag- und Nachtzyklus das Überleben nicht einfacher.
Permafrost soll noch dieses Jahr im Early Access auf dem PC via Steam erscheinen.
Wenn Ressourcen knapp sind, hilft ein treuer Begleiter
Als Überlebender gilt es, sich um diese Grundbedürfnisse zu kümmern. Ein Hund begleitet den Spieler bei dieser Aufgabe. In den ersten Spielstunden geht es zunächst darum, das Überleben sicherzustellen. Dies beginnt mit der einfachen Nahrungssuche, dem Bauen einer Basis und dem Erfüllen der Bedürfnisse der Menschen, die überlebt haben.
Die Überlebenden wollen die aus den Fugen geratene Welt wieder geraderücken, wofür es allerlei zu tun gibt. Das Spiel kann zu viert gemeinsam gespielt werden, sodass die Spieler nicht allein losziehen müssen. Entsprechend passt sich die Spielwelt an die Anzahl der Spieler an.

Die Ressourcen sind jedoch knapp, da die Kälte die Bedingungen für frische Nahrungsmittel nahezu unmöglich macht. Der Hund ist ein Schlüsselelement im Spiel, denn er dient nicht nur als Packesel, sondern auch als Begleiter in brenzligen Situationen oder als Suchhund, um Gefahren oder Gegenstände aufzuspüren. So kann er auch wilde Tiere finden, die frisches Fleisch liefern und dafür sorgen, dass man in Permafrost nicht hungrig ans Werk geht.

Gebäude in Permafrost bauen
Wie in Toplitz’ Spielen bekannt, gilt es, um Gebäude zu erschaffen, Ressourcen wie Holz zu sammeln und es sich gemütlich einzurichten. Dies beginnt bei einem einfachen Lagerfeuer und kann zu einer Reihe frei baubarer Hauskonstruktionen führen. Um die Ressourcen zu erhalten, benötigt der Überlebende verschiedene Werkzeuge: Äxte, um Bäume zu fällen, Pickel, um Metalle zu gewinnen, und Hämmer, um Konstruktionen zu errichten.
Mithilfe von Blaupausen im Crafting-System schaltet der Spieler nacheinander Gegenstände und Gebäudeteile frei. Zu Beginn stehen Holzhütten und eine Werkbank zur Verfügung, im Spielverlauf können dann Betten oder Holztruhen als Lagerplätze freigeschaltet werden, um Ressourcen zu lagern oder um sich auszuruhen.

Kämpfe gegen andere Fraktionen
In Permafrost ist die Weltordnung eine andere. Die letzten Überlebenden kämpfen buchstäblich um Ressourcen, weshalb sich Fraktionen gebildet haben, die auch gegeneinander agieren. Zur Verteidigung stehen klassische Schusswaffen bereit. Doch nicht jeder Konflikt zwischen den Fraktionen muss mit Gewalt enden. Es ist auch möglich, Fraktionen zu vereinen und so die Menschheit an ihre alte Zeit zu erinnern.

Artikelbild: Toplitz Productions/SpaceRocket Games, Video: YouTube
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