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Pokémon Schwert & Schild: Die Insel der Rüstung – Review

Mit der ersten Erweiterung „Insel der Rüstung“ können Trainer in Pokémon Schwert & Schild auf die Rüstungsinsel, um ein weiteres Abenteuer zu erleben.

Die Geschichte von Pokémon Schwert & Schild wird mit der Rüstungsinsel um ein kleines Schmankerl ergänzt. Insgesamt ist die Story jedoch eher kurz geraten und dient dazu, dass Spieler letztendlich das Pokémon Dakuma bekommen können. In gerade mal drei kurzen Prüfungen erkunden Trainer an der Seite von Meister Mastrich im Master-Dojo die Rüstungsinsel und können anschließend mit dem Dakuma aussuchen, in welche Form es sich entwickeln soll. Mehr geschichtslastige Inhalte liefert die Erweiterung nicht. Am Ende der Prüfungen wartet aber immerhin ein Dynamax-Kampf auf die Spieler gegen die Rivalin Sophora (Schwert) beziehungsweise den Rivalen Saverio (Schild).

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Kleine Herausforderung und frei erkundbare Rüstunginsel

Ein bisschen Abwechslung bietet die Rüstungsinsel vor allem in dem Moment, wenn es um die 200 zusätzlichen Pokémon geht. In Pokémon Schwert und Schild war die Anzahl der Taschenmonster noch begrenzt – mit der Rüstungsinsel kommen 200 weitere hinzu. Dieser Fangspaß lässt entsprechend alte und bekannte Pokémon wieder auftauchen. Außerdem ist die gesamte Insel so frei erkundbar wie die Wild Area im Hauptspiel. Welche Pokémon erscheinen, hängt abermals von der Tageszeit und vom Wetter ab.

Lustige Animationen gibt es auch zu sehen, wenn der Spieler die kurzweilige Story durchgespielt hat, denn dann läuft das Pokémon an erster Stelle im Team dem Trainer hinterher, wie einst Pikachu in Pokémon Gelb.

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Hinzu kommt eine kleine Herausforderung in Sammelform von 151 Digda, die überall auf der Rüstungsinsel verteilt sind. Für jeden Zehner-Satz Digda schenkt euch der Digda-Sammler sogar ein Pokémon mit einer alternativen Form. Dazu zählt etwa das Alola-Vulpix oder Alola-Sandan, was für eine gute Motivation sorgt, diese auch sammeln zu wollen. Auch die Türme bieten eine kleinere Herausforderung für Trainer an. Hier können sich Trainer entscheiden, zu welcher Form sich Dakuma entwickeln soll.

Wer genügend Watt sammelt, kann außerdem das Master-Dojo aufrüsten. Um auf der Rüstungsinsel länger zu verweilen, ist dies recht sinnvoll implementiert. So lässt sich beispielsweise ein Friseur beordern oder auch eine Station zum Team-Wechseln der Pokémon.

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Fazit zu Pokémon Schwert & Schild: Insel der Rüstung

Die Erweiterung Insel der Rüstung in Pokémon Schwert & Schild macht durchaus Spaß, ist aber in ihrer Länge kurz geraten. Besonders unterhaltend ist, die Rüstungsinsel zu erkunden und die verschiedenen, zusätzlichen Pokémon zu fangen. Auch Dakuma macht einen guten ersten Eindruck als Kampf-Pokémon und die Idee, in welches Wulaosu es sich verwandelt, in die Hände des Trainers zu legen, ist ebenfalls gut gemeint.

Die Story von der Insel der Rüstung ist allerdings sehr knapp geraten und wer lediglich nur von dieser inspiriert ist, sich auf das kurze Abenteuer zu wagen, der dürfte enttäuscht sein. Schließlich sollte der Fokus der Insel und des Dojos darin liegen, weitere Taschenmonster zu fangen, wodurch dann entsprechend auch die Spielzeit deutlich länger zu erwarten sein wird. Im Gesamtpaket macht die Insel der Rüstung einen positiven Eindruck und wenn man alles aus ihr herausholen möchte, sollte man ein Freund des Pokémon-Sammelns sein.

Artikelbild, Screenshots: Nintendo/The Pokémon Company/GameFreak

Über Chris Heinen

Hey, ich bin Chris, bin German Content Editor und habe Technikjournalismus und PR studiert. Auf int.ent news schreibe gemeinsam mit Lukas, Maik und Jan hier und kümmere mich um die organisatorischen und redaktionellen Belange.

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