Doom Eternal: Mit Laserschwert und Fäuste gegen die Hölle

Doom Eternal: Review: Dein lustiges Höllenabenteuer

In Doom Eternal schlüpft der Spieler in die sehr großen Schuhe des Doom Slayers. Da die Dämonen die Erde vernichten wollen, muss der Spieler alles in seiner Macht stehende tun, um die Dämonen zu töten.

Doom Eternal ist bereits für PlayStation 4, Xbox One und PC verfügbar.

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Ein-Mann-Armee

Als der Doom Slayer stehen dem Spieler nur seine Waffen, sein Anzug und sein Können zur Verfügung. Und das reicht auch. Am Anfang hatte ich zunächst Probleme wieder in die Geschwindigkeit von Doom hineinzufinden, aber nach ein paar Kämpfen war davon nichts mehr zu spüren.

Doom Eternal Doom Slayer

Danach metzelte ich mich Erbarmungslos durch die Herscharen der Hölle und ließ nur Tod hinter mir. Dabei bekommt der Spieler wirklich das Gefühl, unaufhaltsam zu sein. Mit all dem neuem Equipment musste ich mich zunächst dran gewöhnen, was was macht, aber auch das ist schnell gelernt und verinnerlicht.

Das Arsenal vom Doom Slayer bietet zu den normalen Waffen je zwei Mods, die der Waffe nochmal entsprechend mehr Feuerkraft verleihen und die während des Kampfes per Knopfdruck gewechselt werden können.

Weiter kann der Doom Slayer noch einen Flammenwerfer, eine Granatenwerfer mit verschiedener Munition und auch noch seine Fäuste benutzen. Wobei bei letzteren ein aufgeladener Schlag fast alle Dämonen in unmittelbarer Nähe beseitigt.

Soundtrack, Atmosphäre und Rätsel

Zum Soundtrack kann ich persönlich nur sagen: einsame Spitze. Während ich mich durch die Dämonen metzel, läuft allerbester Metal im Hintergrund. Gänsehaut pur. Dabei motiviert der Soundtrack unheimlich, die Gegner vor mir wieder zur Hölle zu schicken.

Denn die Dämonen haben aus der Erde schon ähnliches gemacht. Die Schauplätze von Doom Eternal bieten von höllischen Landschaften, über uralte Zitadellen bis hin zu Kämpfen in den Eingeweiden eines Dämons alles.

Nebem all dem Gemetzel kann der Spieler in Doom Eternal aber auch noch Rätsel knacken, um so geheime Cheat Codes und ähnliches zu finden. Dabei sind die meisten Rätsel zunächst sehr simpel, andere wiederum habe ich immer noch nicht geknackt bekommen.

Generell sind in Doom Eternal einige Easter Eggs, wie die Hasenzahn-Dämonen oder sogar das Kaninchen vom Doom Slayer Daisy versteckt. Mir hat es sehr großen Spaß gemacht, diese zu entdecken.

Battle Modus

Im Online Modus von Doom Eternal können sich die Spieler gegenseitig messen. Dabei können die Spieler sich den anderen Spielern in einer Jagd mit Dämonen stellen. So müssen die Spieler als alleiniger Kämpfer gegen Dämonen und die anderen beiden Spieler kämpfen und diese in drei Runden besiegen.

Dabei können sich die beiden gegnerischen Spieler einen von mehreren Dämonen aus dem Singleplayer aussuchen und diesen dann mit den individuellen Fähigkeiten steuern.

Doom Eternal Höllenschar

So kann der Spieler beispielsweise als Mancubus mit zwei riesigen Kanonen an den Armen auf den Spieler losgehen. Oder als Revenant in die Lüfte steigen und Raketen fliegen lassen.

Mich persönlich hat der Battle-Mode jedoch nicht sehr lange gereizt. Auf der einen Seite ist es schwer, sich immer alleine durchzuschlagen, auf der anderen spielen sich die Dämonen sehr träge gegenüber dem Doom Slayer.

Fazit zu Doom Eternal

Doom Eternal ist am Anfang etwas schwierig. Zunächst musste ich mich an die Geschwindigkeit und dann an den recht hohen Schwierigkeitsgrad gewöhnen. Ich habe das Spiel auf Ultrabrutal, also auf schwer, getestet und musste immer wieder einmal eingestehen, dass ich für manche Abschnitte einfach zu schlecht war.

Dennoch macht Doom Eternal einen riesen großen Haufen Spaß. Sobald man sich an alles gewöhnt hat und vertraut mit den Waffen ist, halten einen selbst die ekligsten Viecher nicht mehr auf. Das macht die Schwierigkeiten am Anfang mehr als wett. Daher kann ich nur wärmsten Herzens jedem Doom Eternal empfehlen.

Doom Eternal wurde auf der PlayStation 4 mit einem Key von Swordfish PR getestet.

Artikelbild & Screenshots: Bethseda Softworks

Über Maik Gasse

Hi mein Name ist Maik, zur Zeit Maschinenbau Student in Köln Als leidenschaftlicher Zocker und gelegentlicher Hobby-Schreiber verfasse ich hier auf in-ent.de zusammen mit Chris und Lukas Gaming-relevante Artikel.