Sparklite: Review: Die Welt hat eine Schraube locker

Sparklite: Review: Die Welt hat eine Schraube locker

In Sparklite übernimmt der Spieler die Rolle der Mechanikerin Ada. Die muss den bösen Baron aufhalten, der die Lebenskraft des Planeten verbrauchen will, um Waffen herzustellen. Dabei helfen Ada viele quirlige Figuren aus Geodia.

Sparklite ist bereits für PlayStation 4, Xbox One, Nintendo Switch und PC erschienen. 

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Kopfüber ins Abenteuer

Nach einem kräftigen Sturm fällt Mechanikerin Ada von ihrem Luftschiff auf Geodia. Dort geht es nicht mit rechten Dingen zu. Überall lauern Monster und komischer Schleim tropft aus Abflüssen. Denn in Geodia wütet der machthaberische Baron, der der Welt das Sparklite entziehen will, um damit Waffen zu bauen.

Sparklite ist die Lebens-Essenz des Planeten und kann in einen unglaublich wirksamen Kraftstoff umgewandelt werden. Doch auch Ada kann das Sparklite nutzen, um den Baron in seine Schranken zu weisen. Mit ihren findigen Mechaniker-Kenntnissen kann sie alte Schreine erkunden und dort Waffen-Blaupausen finden und diese dann bauen.

Nur Ada kann diese Tore öffnen, da sie ein mysteriöses Medallion von ihrer Mutter geerbt hat. Doch zunächst muss sie erstmal ihre kleine Begleiter-Drohne finden, die ihr beim Absturz verloren gegangen ist.

Doch nach einem Kampf mit einem Titanen, einem General des Barons, wird Ada ohnmächtig und auf eine Luft-Stadt gebracht.

Über den Wolken

In dieser Luft-Stadt verbirgt sich der letzte Widerstand gegen den Baron. Außerdem bildet die Stadt über den Wolken nun auch Adas Basis. Von dort aus kann sie ihre Waffen bauen, Widgets für den Kampf aufnehmen und ihren Multifunktionsschraubenschlüssel anpassen.

Denn dieser besitzt Slots für kleinere Upgrades, die Ada gegen Sparklite erwerben kann. So kann Ada dadurch ihre Angriffskraft steigern, aber auch ihre Gesundheit. Jedoch bietet der Schraubenschlüssel nicht sehr viel Platz und die Upgrades sind teilweise sehr groß. Dadurch muss der Spieler bewusst entscheiden, welchen Bereich von Ada er verbessern will.

Weiter kann Ada nur eine Waffe pro Werkbank bauen. Jede weitere Werkbank kostet dann wieder Sparklite. Außerdem muss jede Waffe auch bezahlt werden, was einen immensen Kostenpunkt mit sich zieht.

Ebenso müssen Widgets, kleine Hilfsgegenstände die Ada über eine Taste aktiveren kann, auch freigekauft werden. Dann gibt es pro Update ein neues Widgets, welches aber kostenfrei mitgenommen werden kann.

Dennoch braucht es einige Zeit um die gesamte Wolken-Stadt komplett zu upgraden.

Eine große Welt

Ein anderer Punkt von Sparklite ist das Erkunden der Karte. Dabei kann Ada sich frei über eine recht große Karte bewegen und diese Erkunden. Dort findet sie auch alte Schreine, die neue Waffen wie die Armbrust oder eine ferngesteuerte Bombe beinhalten.

Neben zahlreichen Kreaturen, die Ada ans Leder wollen, kann sie aber auch viele Geheimnisse entdecken und so zusätzliches Geld aber auch Upgrades finden.

Die Kämpfe in Sparklite laufen fließend zwischen Angriff, Ausweichen und Waffen benutzen. Dabei erinnert Sparklite stark an The Legend of Zelda. Weiter sind auch Einflüsse von den klassischen Rougelite zu finden wie das Erkunden von Höhlen und die quirligen Charakteren, die der Spieler in Geodia entdecken kann.

Bei dem ganzen erkunden nimmt Ada jedoch auch unweigerlich immer mal wieder Schaden. Blöd bloß, dass die Gegner kaum Herzen fallen lassen, mit denen sich Ada heilen kann. Zwar kann sie auch Widgets zum heilen finden und benutzen, diese sind jedoch rar gesät.

Weiter landet der Spieler sobald er K.O. geht auch unweigerlich wieder in der Wolken-Stadt. Dabei verliert er alle Widgets die er beim Erkunden gefunden hat. Das ist gerade am Anfang frustrierend, da sich auch bei jedem herabsteigen auf Geodia die Karte ändert und so keine Orientierung möglich ist.

Es verstärkt zwar den Forschertrieb, kann aber gerade am Anfang und für unerfahrene Spieler frustrierend werden.

Bosse und Stimmung

Die gesamte Atmosphäre in Geodia erscheint jedem Zelda-Fan sofort bekannt. Auch Steuerung, Art-Stil, Kampf und Musik erinnern an ältere Zelda-Titel.

Auch ein Zelda-Highlight die Bosse sind in Sparklite vorhanden. Diese bilden die letzten Instanzen, bevor durch neue Gadgets oder Waffen eine neuer Bereich freigeschaltet werden kann.

Jedoch sind manche von den fünf Bossen sehr viel schwieriger als die anderen. Manchmal fühlen diese sich auch künstlich schwieriger gemacht an.Weiter frustriert es schon sehr stark, wenn ein Boss einen besiegt und der Spieler darauf wieder im Anfangsbereich beginnen darf, während die Karte wieder wild durcheinander gewürfelt wird.

Denn dann darf der Spieler sich einen neuen Weg in diesen Bereich suchen und muss versuchen den Boss zu erreichen, bevor er erneut ohnmächtig wird. Auf Dauer kann dies ganz schön lästig sein, jedoch ist das Gefühl wunderbar, wenn dieser lästige Boss endlich besiegt ist.

Fazit zu Sparklite

Sparklite nimmt sich, wie schon erwähnt, ein Beispiel an The Legend of Zelda. Dabei macht es auch einen sehr guten Job und sehr viel Spaß. Der hohe Schwierigkeitsgrad beim Erkunden der Karte und bei den Boss-Kämpfen kann den Spieler abschrecken, oder aber auch anspornen.

Die Bit-Grafik und die wunderschön komponierte Musik passen super in dieses Setting und lassen Geodia lebendig und einladend erscheinen. Jedem der Freude an einem heraufordernden Spiel oder ein Rouglite hat sollte Sparklite definitiv ausprobieren.

Sparklite ist bereits für PlayStation 4, Xbox One, Nintendo Switch und PC erschienen. 

Sparklite wurde auf der PlayStation 4 mit einem Key von Evolve PR getestet.

Artikelbild, Video & Screenshots: Merge Games & Red Blue Games

Über Maik Gasse

Hi mein Name ist Maik, zur Zeit Maschinenbau Student in Köln Als leidenschaftlicher Zocker und gelegentlicher Hobby-Schreiber verfasse ich hier auf in-ent.de zusammen mit Chris und Lukas Gaming-relevante Artikel.

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