Stranded Sails angekündigt

Stranded Sails: Review: Erkunden und Entdecken

In Merge Games und Lemonbomb`s Stranded Sails übernimmt der Spieler die Rolle des Wright, der mitsamt seiner Crew auf einer mysteriösen Insel kentert. Um der Insel zu entfliehen muss der Spieler die Insel erkunden, Essen anbauen und gegen Geister kämpfen.

Stranded Sails ist bereits für PlayStation 4, Xbox One, Nintendo Switch und PC erhältlich.

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Im Paradies gekentert

Eigentlich wollte die Crew um Kapitän Charles sich auf die Reise zu einer eisigen Tundra machen. Durch einen Sturm ist die gesamte Crew jedoch auf tropischen Inseln gestrandet. Dumm das der Kapitän sich dabei schwer verletzt hat.

Zum Glück kann der Spieler, als Charles Sohn oder Tochter, sich um die Crew kümmern. Doch erst mal muss der Spieler die ganze Crew finden, denn diese sind über viele Inseln verstreut.

Ein weiteres Problem lässt sich außerdem schnell erkennen: Es macht sich Hunger breit!

Survival für Anfänger

Zum Glück sind einige der Crew-Mitglieder gleich um die Ecke gestrandet und stehen dem Spieler mit Rat zur Seite. Denn die Crew von Charles besteht nur aus Experten. So gibt Farmerin Fiona Tipps und Werkzeuge für den Ackerbau, Holzfäller Logan gibt seine geliebte Axt her und Fischer Fritz steht mit Angel zum Fischen parat.

Jedoch bleibt die ganze Arbeit am Spieler hängen. Um das gesamte Lager zu versorgen, muss der Spieler also nun Gemüse anbauen, Fische fangen und dann auch noch in einem großen Topf für alle zubereiten. Denn ohne Essen geht in Stranded Sails gar nichts.

Durch das Essen erlangt Wright Energie, die er bei jeder Tätigkeit sonst verbraucht. Und um die Inseln zu verlassen braucht Wright jede Menge Energie, denn es gibt einiges zu tun.

Wie Robinson Crusoe

So muss der Spieler für alle bisher gefundenen Crew-Mitglieder Unterkünfte bauen und noch den Rest der Crew suchen. Zum Bau der Hütten braucht der Spieler allerdings erst mal Holz, das er durch fällen von Bäumen bekommt.

Dieses kann der Spieler dann zu Brettern an einer Werkbank umformen und dann verbauen.

Danach bekommt der Spieler vom Schiffszimmermann ein kleines Boot spendiert, mit dem der Spieler dann die anderen Inseln erkunden kann. Jedoch sollte der Spieler immer genügend Essen einpacken.

Denn geht Wright die Energie aus, bricht er zusammen und wacht wieder in seiner Kajüte auf. Dann war der weite Weg zu den anderen Inseln umsonst.

Kochen und Ackerbau

Um jedoch immer genügend Zutaten zum Kochen zu haben, muss der Spieler stets den Acker im Auge behalten. Denn nicht nur wollen die Pflanzen angebaut werden, sonder auch bewässert.

Bleibt der Spieler zu lange weg, vertrocknen die Pflanzen und gehen ein. So muss der Spieler immer wieder die Pflanzen gießen, damit er das vermeiden kann.

Neben dem normalen Kochen gibt es außerdem noch den Crew-Eintopf. Darin kann der Spieler Zutaten für jedes vorhandene Crew-Mitglied rein werfen. Der Eintopf stärkt nicht nur ungemein, er hilft außerdem auch den anderen Mitgliedern.

Wenn der Spieler genügend Gerichte mit Lieblingszutaten der Crew gekocht hat, haben diese Geschenke für Wright parat. Diese können neue und verbesserte Werkzeuge oder Erweiterungen für das Lager sein. Es lohnt sich also genügend Zutaten durch Ackerbau und fischen im Vorrat zu haben.

Erkunden der Inseln

Nachdem alle Crew-Mitglieder gefunden sind, kann der Spieler die gesamten Inseln besser erkunden. Denn durch die gesammelte Expertise kann Wright nun neue Elemente wie Brücken bauen, die bei der Überwindung von Hindernissen helfen.

Weiter kann der Spieler nun in zuvor unerreichbare Bereiche gelangen. Dort verstecken sich neue Zutaten und Materialien. Außerdem kann der Spieler dort Inschriften und Hintergründe zu der Geschichte der Inseln entdecken.

Denn bald schon zeigen sich Geister-Piraten, die Wright ans Leder wollen. Jedoch kann der Spieler diese einfach mit dem Säbel abwehren. Die Kämpfe bestehen dabei nur aus Angriff und aus dem Weg laufen. Sie sind also nicht sehr anspruchsvoll, machen trotzdem Spaß. Schwer wird es erst, wenn die Geister den Spieler umzingeln.

Fazit zu Stranded Sails

Stranded Sails ist zwar ein Survival und Erkundungsspiel, jedoch ist der Schwierigkeitsgrad eher an ein jüngeres Publikum gerichtet. Das mindert jedoch in keiner Weise den Spielspaß.

Durch die Energie-Leiste muss der Spieler zu jeder Zeit darauf achten, ob er genügend zu Essen dabei hat und eine Expedition überhaupt wagen kann. Weiter muss sich der Spieler ständig um seine Ernte kümmern, was den farming Aspekt des Spiels etwas schwerer macht.

Auch das Entdecken von Gerichten ist gar nicht so einfach. Zwar müssen nur bis zu vier Zutaten für ein Gericht zusammenkommen, jedoch ist die Platzierung der Zutaten essenziell. Ich habe teilweise Stunden damit verbracht Gerichte zu entdecken.

Der Kampf gegen die Geister ist zwar etwas leicht, soll aber auch nicht die Hauptaufgabe in dem Spiel darstellen. So empfand ich die Geister als kleine Herausforderung.

Insgesamt macht Stranded Sails sehr viel Spaß. Das Erkunden der Inseln und die Energie-Leiste halten den Spieler dabei gut auf Trab. Jedoch wird es dabei nie unfair. Wer Adventure Spiele mag, sollte auf jeden Fall einen Blick riskieren.

Stranded Sails ist bereits für PlayStation 4, Xbox One, Nintendo Switch und PC erhältlich.

Artikebild, Video und Screenshots: Merge Games

Über Maik Gasse

Hi mein Name ist Maik, zur Zeit Maschinenbau Student in Köln Als leidenschaftlicher Zocker und gelegentlicher Hobby-Schreiber verfasse ich hier auf in-ent.de zusammen mit Chris und Lukas Gaming-relevante Artikel.

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