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Monster Hunter World: Iceborne: Review

Monster Hunter World: Iceborne ist die erste Erweiterung für Monster Hunter World. Dabei begibt sich der Spieler auf eine neue Expedition in der Raureif-Weite. Denn dort ist der neue Drachenälteste Velkhana aufgetaucht.

Monster Hunter World: Iceborne, PS4 (Amazon Affiliate Link) ist seit dem 6. September 2019 für Xbox One und PlayStation 4 erhältlich.

Auf ins Abenteuer

Auf der Fährte eines Legianas verfolgt der Spieler diese bis in den uralten Wald. Ungewöhnlich, da sich diese Art von Monster dort nicht aufhält. Weiter wird der Spieler Zeuge einer Massenmigration von Legianas, die auf eine neue Insel zusteuern.

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Das kann sich die Gilde nicht natürlich nicht entgehen lassen und begibt sich auf dem Weg zu der neuen Insel. Dabei stößt der Spieler auf neue Monster und eine komplett neue Umgebung. Darin enthalten ist ein komplett neues Ökosystem.

Neben den neuen Monstern gibt es auch neue Pflanzen und Items zu erkunden, die dem Spielern helfen, sich an die harsche Umgebung anzupassen. Weiter baut die Gilde eine neue Basis in der Raureif -Weite auf.

Willkommen in der neuen Heimat

In der neuen Basis Selina findet sich neben der Kommandozentrale, wie zuvor auch, die Schmiede und auch eine neue Versammlungstätte. Jedoch befindet sich in der neuen Kantine eine andere Feline, die an das Wetter angepasste Gerichte kocht.

Daneben gibt es mehrere Kleinigkeiten, die der Spieler bestaunen kann. Neben neuen Interaktionen mit dem eigenen Feline, gibt es auch die Möglichkeit in einer heißen Quelle zu baden und viel mehr.

Weiter ist Selina wunderbar ebenerdig. So muss er Spieler nicht wieder bis in den vierten Stock, um zur Versammlungstätte zu kommen. Alles ist nah beieinander und schnell zu erreichen.

Weiter befindet sich in der Versammlungstätte eine Sauna und heiße Quellen, in denen der Spieler und sein Feline sich aufwärmen können. Außerdem gibt es nun neue Quests, die einen Meisterrang benötigen, um diese zu beginnen.

Dabei sind die Ausrufezeichen über den Köpfen der Questgeber blau anstelle von gelb.

Neue Waffen und Ausrüstung

Iceborne macht dort weiter, wo Monster Hunter World aufgehört hat. Mit dem neuem Meisterrang kommen auchentsprechende Ausrüstungen hinzu. Weiter gibt es auch neue Waffen, die den vorherigen Waffen-Baum vervollständigen.

Dabei sind die Meisterrang-Rüstungen im Gegensatz zu den hochwertigen gleich mit höheren Status ausgestattet. So hat eine Meisterrüstung zum Beispiel 112 Verteidigung, ohne dass diese verbessert wurden. Zum Vergleich: Die vorher beste Rüstung hat im verbesserten Zustand nur eine Verteidigung von 90.

Weiter wurde der gesamte Waffenbaum erweitert, dass es mittlerweile die Seltenheitsstufe 12 gibt. Das höchste vorher war acht. Die damit verbundenen Angriffswerte steigen dann auch sehr in die Höhe. So ist ein Seltenheitsstufe 9 beispielsweise im Angriffswert bis zu 100 höher.

Ein weiteres sehr hilfreiches Gadget ist die Klammerklaue. Mit dieser kann sich der Spieler an ein Monster heften, was vorher nur durch einen Sprung auf besagtes Monster funktioniert hat. Dann kann er durch den Schreckschuss massiven Schaden verursachen, oder sogar das Monster verwirren.

Grinding

Um jedoch an die neuen Waffen und Ausrüstungen zu kommen, muss der Spieler neue wie auch alt bekannte Monster erlegen. Jedoch ist Iceborne im Bezug auf Ausrüstung sehr großzügig. Die Meisterrang Hochmetall-Rüstung beispielsweise benötigt von jedem Material nur eines, um diese zu schmieden.

Jedoch ist es auf der anderen Seite schwieriger die Waffen zu grinden. Gerade die höheren Waffen benötigen sehr seltene Materialien und die nicht zu knapp. Dadurch ist der Spieler oft gezwungen die gleichen Monster zu jagen.

Dabei benötigt der Spieler neben Meisterrang-Materialien auch die des niedrigen oder hohen Ranges, um alle Materialien zusammenzutragen. Daher musste ich dann doch öfter in die alten Jagdgebiete zurückkehren, um alle Materialien zu finden.

Doch ist dies nur bei ein paar Waffen der Fall. Nicht alle Rang 9-Waffen benötigen solche Materialien. Ich hatte halt einfach Pech, genau nur diese Sorte zu benutzen.

Monster-Vielfalt

Neben altbekannten Monstern stoßen auch neue Monster in Iceborne hinzu. Oder es treten Monster aus vorherigen Teilen auf. Als jemand, der mit Monster Hunter World seinen Einstieg in die Reihe hatte, war ich am Anfang etwas überfordert.

Jedoch ging dies schnell vorbei. Die Raureif-Weite bietet eine Vielzahl an die Kälte angepasster Monster. Auch die Jagd im Schnee ist erst etwas gewöhnungsbedürftig, lockt aber schnell mit ihren Herausforderungen.

Mich persönlich hat es am meisten gefreut, dass alte Monster einen Auftritt als eine neue Subspezies in Iceborne haben. Als Beispiel wäre da der Korallen Pukei-Pukei oder der Viper Tobi-Kadachi. Diese sehen nicht nur anders aus, sondern haben auch andere Elemente und Agriffe.

Weiter legt dieser auch ein anderes Verhaltensmuster an den Tag. Außerdem verfügt der Korallen Pukei-Pukei nun auch über neue Attacken. So wird dies auch mit anderen Monstern gemacht. Dadurch jagt man zwar bekannte Monster, jedoch fühlen sie sich unverbraucht an.

Weiter speist Capcom zusätzliche Monster in Iceborne ein. So erscheinen in Updates zum Beispiel der Rajang und der Nargacuga.

Kleinere Neuerungen

Neben neuen Kombos und Fertigkeiten in den Waffen, bietet Iceborne auch eine größere Welt. Jedoch teilt sich dies mit der alten. So sind Missionen zum Beispiel in der Raureif-Weite oder in der alten Welt. Dabei hält sich dort ein gutes Gleichgewicht.

Die neuen Kombos erlauben es dem Spieler, sich besser an die Monster anzupassen. Dabei erfindet Iceborne das Rad zwar nicht neu, ergänzt es aber gut.

Weitere Kleinigkeiten gibt es in Selina zu entdecken. Dort kann mit fast allem interagiert werden. So kann man sich in Sauna setzen, oder in eine heiße Quelle.

Weiter gibt es neue Mini-Games, wie zum Beispiel das Dampfwerk Spiel. Dabei muss der Spieler die richtige Reihenfolge von Tastenkombinationen raten, um neue Gegenstände zu bekommen.

Außerdem kann man nun auf kleineren Monstern reiten. Dadurch kommt man manchmal schneller ans Ziel. Iceborne überrascht mit sehr vielen Kleinigkeiten, die dem Spiel seine Dichte geben.

Fazit zu Monster Hunter World: Iceborne

Monster Hunter World: Iceborne fühlt sich schon fast mehr wie eine Fortsetzung, als eine Erweiterung an. Neben den vielen neuen Arealen und Monstern gibt es eine Menge zu entdecken und zu bestaunen. Ich habe bestimmt noch nicht mal ansatzweise alles dort gefunden und gejagt.

Dabei hält Iceborne die Schwierigkeit auf einem herausfordernden Level. Es wird nie ungerecht schwierig und auch nie zu leicht. Selbst wenn man allein jagen geht.

Die Erweiterung an den Waffen und Rüstungen sind sinnvoll, auch wenn die Waffen manchmal umständlich herzustellen sind. Weiter sind die Monster nicht nur recycled worden, sondern haben neue Fähigkeiten und Verhaltensmuster.

Monster Hunter World: Iceborne hält mich am spielen und bringt dabei jede Menge Spaß. Daher kann ich jedem Fan nur eine klare Empfehlung geben. Auch für Neueinsteiger in das Monster Hunter-Universum kann ich nur raten einen Blick zu riskieren.

Monster Hunter World: Iceborne ist seit dem 6. September 2019 für Xbox One und PlayStation 4 erhältlich.

Artikelbild, Screenshots & Video: Capcom

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Über Maik Gasse

Hi mein Name ist Maik, zur Zeit Maschinenbau Student in Köln Als leidenschaftlicher Zocker und gelegentlicher Hobby-Schreiber verfasse ich hier auf in-ent.de zusammen mit Chris und Lukas Gaming-relevante Artikel.

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