Green Hell: Tipps und Tricks

Green Hell: Tipps und Tricks

Green Hell ist, wie der Name schon vermuten lässt, kein Spaziergang. Im Dschungel lauern viele Gefahren und jeder Schritt kann der letzte sein. Ein paar einfache Tipps helfen, die Tode zumindest deutlich zu reduzieren.

Kokosnüsse retten Leben

Kokosnüsse sind wahrlich unverzichtbar. Ihr könnt sie auf dem Boden finden oder mit einer Waffe von einer Palme werfen. Tipp: Fokussiert die Kokosnuss solange an, bis das Fadenkreuz sehr klein geworden ist, um auch wirklich zu treffen. Wenn ihr eine Frucht vor euch habt, müsst ihr zuerst die grüne Außenschicht mit einer Axt entfernen. Die Kokosnuss könnt ihr dann ins Inventar legen.

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Eine Kokosnuss kann zuerst ausgetrunken werden und gibt damit dem Körper 15 Einheiten Wasser. Wenn ihr eine leere Kokosnuss mit einem Seil kombiniert, könnt ihr die Kokosnuss an einer Wasserstelle mit 40 Wassereinheiten auffüllen. Das Wasser ist aber noch schmutzig und muss gekocht werden.

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Zum Kochen braucht ihr eine weitere Kokosnuss, die ihr erst austrinkt und danach auseinander nehmt. Die zwei so entstehenden Hälften könnt ihr leer essen. Das gibt euch 10 Fett und 5 Kohlenhydrate. Die leeren Schalen können nun an ein Feuer gelegt werden und mit dreckigem Wasser gefüllt werden. Es wird gekocht und somit sauber.

Tipp: Habt ihr zu viele leere Kokosnuss-Schalen, könnt ihr diese einfach auf den Boden legen. Wenn es regnet, füllen sie sich mit bis zu 10 Einheiten
sauberen Wassers. Das gilt auch für beispielsweise den Kochtopf.

Gegenstände aufnehmen oder aufsammeln

Eventuell ist es eine etwas irreführende Übersetzung, aber viele Gegenstände können aufgehoben und aufgesammelt werden. Wenn ihr einen Gegenstand aufhebt, wird er so wie er ist, ins Inventar gelegt oder wenn zu groß, in die Hand genommen. Wenn ihr stattdessen einen Gegenstand aufsammelt, wird er zerlegt und ins Inventar gelegt.

Als Beispiel dient ein großer Stein. Ihr könnt ihn zwar mit euch herumtragen durch Aufheben, doch passt er nicht ins Inventar und ist auch fürs Crafting vorerst unwichtig. Wenn ihr den großen Stein stattdessen aufsammelt, erhaltet ihr drei kleine Steine. Auf diese Weise könnt ihr auch Stöcke vom langen Stock zum Stock und sogar noch weiter zum kleinen Stock aufsplitten und Kleintiere, wie Frösche oder Vögel, ausnehmen.

Regen ist böse…

Es regnet häufig und viel. Feuer gehen im Regen aus und Fleisch trocknet auf dem Trockengestell nicht. Um ein sicheres Feuer und trockenes Fleisch
zu gewährleisten, könnt ihr ein Holzgestell mit Palm- oder Bananenblätterdach bauen und euer Feuer-/Trockengestell darunter packen.

… aber auch gut

Wie oben schon erwähnt, könnt ihr leere Kokosnuss-Schalen oder den Kochtopf rausstellen, um sauberes Wasser zu erhalten. Es lohnt immer eine leere Kokosnuss-Schale bei sich zu haben. Wenn man sehr durstig ist und es zufällig regnet, kann man mit etwas Geduld zumindest aus der Dehydrierung heraus.

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Ihr könnt Regen aber auch nutzen, um euren Lehm nicht gießen zu müssen. Eigentlich braucht ihr für Lehmziegel zwei Hände voll Lehm, eine Lagerfeuerasche und viel Wasser. Bei Regen erledigt sich das Wasserholen jedoch von selbst, so ihr euren Lehmmixer nicht überdacht.

Wasch dich!

Man wird schnell dreckig bei dem ganzen Regen und Matsch. Doch häufiges Waschen ist wichtig. Mit jedem Stack Dreck auf eurer Haut steigt die Wahrscheinlichkeit, dass ihr euch beim Konsumieren von Gegenständen Parasiten einfangt. Wenn ihr Wasser seht und dreckig seid, nutzt die Chance und wascht euch. Regen ist hier auch wieder euer Freund und wäscht langsam den Dreck von euch.

Feuer frei

Nichts beruhigt so sehr wie ein prasselndes Feuer. Solltet ihr etwas Verstand verloren haben, könnt ihr euch am Feuer entspannen und somit wieder vernünftig werden. Am Feuer könnt ihr schmutziges Wasser abkochen und danach Pilze, Kräuter und einige Fleischsorten zu Suppen kochen. Gerade für Pilze ist das Kochen sehr wichtig, da einige im rohen Zustand nicht genießbar sind und eine Lebensmittelvergiftung mit sich bringen. Gekochte Kost gibt zudem mehr Pluspunkte. Ein Pilz, der roh einen Parasiten entfernt, entfernt gekocht gleich zwei.

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Am Feuer kann auch Fleisch gekocht werden. Dadurch wird es genießbar, ohne dass ihr den Verstand verliert. Lasst ihr es zu lange liegen, verbrennt es aber. Es ist noch genießbar, bringt aber nicht mehr so viel.

Steck nicht alles in den Mund!

Ihr findet jede Menge Pilze und Kräuter im Wald und erlegt das ein oder andere Tier. Doch steckt euer gefundenes Essen nicht einfach in den Mund. Bei viel Nahrung bekommt Jake im rohen Zustand Ekel und verliert damit etwas Verstand, einige Nahrungsmittel verursachen roh zudem negative Effekte wie eine Lebensmittelvergiftung. Also immer schön kochen, braten oder trocknen.

Eine wichtige Ausnahme ist der Pfeilgiftfrosch. Sein Fleisch ist nicht zum Verzehr geeignet. Ich habe es einmal aus Neugier getrocknet und versehentlich gegessen. Jake verliert sofort komplett den Verstand (-100 Punkte) und hat 20 Stacks Lebensmittelvergiftung. Man stirbt innerhalb weniger Sekunden.

Welches Nahrungsmittel welchen Effekt bringt und ob es roh genießbar ist, erfahrt ihr bald in einem weiteren Guide. Die Sammlung wird aber erst mit der Zeit vervollständigt.

Hunger!

Jake braucht Kohlenhydrate (gelb), Fett (grün), Proteine (rot) und Wasser (blau) für das tägliche Überleben im Dschungel. Man sollte zwar nicht alles ungefragt essen, doch an Selbsttests kommt man nicht vorbei, wenn man nicht verhungern will.

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Als grober Richtwert: Früchte und Pilze geben euch Carbs, Fett erhält man durch Nüsse und Proteine durch Fleisch. Pilze und Fleisch sollten aber zubereitet werden, da sonst die Chance auf eine Lebensmittelvergiftung, Ekel (Verlust des Verstands) oder Parasiten besteht.

Die richtige Ausrüstung

Ihr braucht zum ausnehmen von Tieren ein Messer, eine Axt zum effizienten Bäume fällen und Speere zur Verteidigung. Darüber hinaus könnt ihr euch eine erste einfache Rüstung aus Bananenblättern herstellen. Für das Messer kombiniert ihr zwei kleine Steine, für die Axt einen kleinen Stein und einen Stock. Als Speer solltet ihr sofort auf den Steinspeer gehen, der aus einer Steinklinge (wieder zwei kleine Steine), einem langen Stock und einem Seil besteht. Um mit übergroße Gegenstände zu craften, die nicht ins Inventar passen, rechtsklickt diesen und drückt auf herstellen.

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Die Bananenblätterrüstung besteht aus einem Bananenblatt und zwei Seilen. Nach der Herstellung geht ihr in den Inspektionsmodus (C und dann die Lupe), öffnet den Rucksack und zieht die Rüstung auf das entsprechende Körperstück.

Gefahren erkennen und meiden

In den Tiefen des Dschungels findet ihr viele Gefahren. Doch kündigen sie sich alle an. Alle gefährlichen Tiere geben Geräusche von sich, wenn sie euch entdeckt haben. Ureinwohner singen und sind damit leicht zu orten. Bei Schlangen, Spinnen und Skorpionen reicht es, stehen zu bleiben, das Tier zu orten und eine Waffe nach dem Tier zu werfen. Bei einem Jaguar solltet ihr langsam rückwärts gehen, sobald ihr ihn entdeckt habt. Wenn ihr dem Tier den Rücken zudreht oder schnelle Bewegungen macht, springt er euch sofort an. Am einfachsten ist der Jaguar mit einem Kopftreffer durch einen Speer zu erledigen. Da sollte ein gezielter Wurf für ausreichen.

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Ureinwohner sind gerade am Anfang sehr schwer, da sie selten allein auftreten und gut bewaffnet sind. Umgeht sie, so gut wie möglich oder versucht den ersten per Speerwurf auszuschalten. Passt auf eure Ausdauer auf, sonst seid ihr sofort tot.

Nicht laufen

So komisch es klingt, nutzt nicht die Möglichkeit zu laufen. Ihr ermüdet viel zu schnell und seid für Raubtiere, Ureinwohner und die giftigen Kleintiere zu leicht zu erkennen. Ein ruhiger Schritt ist viel angebrachter und ihr müsst seltener schlafen.

Schmeißt alles in die Ecke

Euer Inventar ist durch seine Größe, aber auch euer Traggewicht eingeschränkt. Ihr könnt zwar eine Truhe bauen, bis zu einem gewissen Punkt reicht es aber auch die Gegenstände auf den Boden zu legen. Sie verschwinden nicht. Wenn ihr zu viel auf die selbe Stelle legt, wird es aber schwer den richtigen Gegenstand herauszupicken.

Die verschiedenen Symbole und was ihr tun müsst

Unten links tauchen mit der Zeit die unteschiedlichsten Symbole auf, um den Spieler auf einen Misstand hinzuweisen.

Die Lupe bedeutet, dass man eine Verletzung, Egel oder etwas anderes an den Armen oder Beinen hat. Die Lupe verschwindet, wenn man alles gefunden und behoben hat. Gegen Wunden helfen Verbände, Egel können einfach abgezogen werden. Es gibt aber auch Würmer unter der Haut. Dafür muss ein Knochen in eine Knochennadel umgewandelt werden, um die Haut aufzustechen und den Wurm zu entfernen. Anschließend muss ein Verband auf die Wunde. Das geht ordentlich auf den Verstand.

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Wenn eine Armbanduhr auftaucht, ist einer eurer vier Grundnahrungsmittel entweder zu Ende oder nah dran. Schaut auf die Nährstoffansicht der Uhr, um herauszufinden, woran es euch mangelt. Nimmt der Wert zu sehr ab, verliert ihr Leben.

Wenn ein Magen/Verdauungstrakt als Symbol auftaucht, habt ihr euch Parasiten eingefangen. Dies passiert beispielsweise durch den Verzehr von Essen oder Medikamenten, wenn ihr dreckige Hände habt oder allgemein, wenn ihr verschmutztes Wasser trinkt. Parasiten ziehen langsam Leben ab und machen euch Stück für Stück verrückt. Gegen Parasiten helfen verschiedene Nahrungsmittel. Am häufigsten werdet ihr die kleinen orangenen Pilze finden. Roh werden sie ein, gekocht zwei Parasiten beseitigen.

Eine kotzende Person als Symbol heißt, dass ihr eine Lebensmittelvergiftung habt. Ihr kotzt immer wieder, wodurch ihr ordentlich Leben verliert. Zudem entzieht es eurem Körper viel Wasser und ihr könnt ohnmächtig werden. Mit Seerosen, im besten Fall als Tee, könnt ihr gegen eine Lebensmittelvergiftung vorgehen. Alternativ hilft es, sich schlafen zu legen, bis die Lebensmittelvergiftung aufhört.

Ihr habt euch von einer Schlange, einem Skorpion oder einer Spinne erwischen lassen? Ihr habt einen Pfeilgiftfrosch berührt? Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass ihr nun vergiftet seid. Ihr verliert sehr schnell viele Leben und jede Sekunde zählt. Die schnellste Methode gegen Vergiftung ist es, einen Tabakverband um die Wunde zu legen. Dafür braucht ihr einen einfachen Verband und ein Tabakblatt.

Häufiges Speichern hilft

Zum Speichern braucht ihr eine Hütte. Entweder eine fertige Hütte oder ein Gerüst mit Dach. Wenn ihr verlassene Gebäude findet, findet ihr manchmal auch einen Kalender an Wänden. Über diesen kann auch gespeichert werden, auch mehrfach hintereinander. Speichert häufig, damit ein Tod nicht zu viel Spielzeit zerstört.

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Bedenkt, selbst mit Vorsicht lauert der Tod hinter jeder Ecke. Ich habe nach einer langen Erkundung im letzten Licht der Sonne mein Lager erreicht. Kurz vor dem Lager hat im Zwielicht ein Jaguar auf mich gelauert. Ich hab ihn Gott sei Dank erlegt und keine Blutung davon getragen. Ansonsten wären fast zwei Stunden Spielzeit verloren gegangen.

Auf der Karte zurechtfinden

Ihr erhaltet zwar im verlassenen Dorf gleich zu Beginn eine Karte, doch ihr seid nicht auf der Karte zu sehen. Ihr müsst euch selbst zurechtfinden, wie bei einer echten Karte. Sucht nach markanten Orten und nutzt den Kompass in eurer Uhr, um die richtige Richtung einzuschlagen. Wenn ihr einen Point of Interest entdeckt, wird er auf der Karte markiert, wodurch ihr eine grobe Orientierung erlangt.

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Artikelbild und Screenshots: Creepy Jar

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Über Lukas Kochniss

Ich verbringe viele Stunden zockend am PC. Aus dem reinen Spielen entstand mit der Zeit auch eine Leidenschaft über das Gespielte zu schreiben und so habe ich mit Chris zusammen int.ent news gestartet. Ich bevorzuge CoOp Spiele und klassische RPGs mit guter Story. Multiplayer wie CS:GO mag ich dagegen weniger.

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