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Mosaic (gamescom 2019)

Entwickler Krillbite hat auf der gamescom 2019 sein kommendes Spiel Mosaic gezeigt. Das Spiel zeigt den Großstadtalltag in einer Welt, in der alles auf Effizienz und Leistung getrimmt ist.

Das Handy ist immer an

Die Spieler schlüpfen in die Rolle eines Durchschnittsarbeiters. Jeden Morgen steht er auf und geht zur Arbeit. Dort baut er digitale Mosaikblöcke und wird per Handy daran erinnert, dass er mehr Leistung bringen soll. Das Handy klingelt auch, als der Protagonist zu Beginn des Spiels erwacht. Die Firma droht mit Entlassung, sollte der Arbeiter ein viertes Mal zu spät kommen. Das Gesicht des Arbeiters ist müde, demotiviert. Er schleppt sich ins Badezimmer. Beim Zähneputzen entdeckt er plötzlich einen Goldfisch im Waschbecken, der mit ihm zu sprechen beginnt. Es sind solche Momente, in denen der Arbeiter aus der Alltagsrealität ausbricht. Denn die Welt um ihn herum ist trist, effizient und anonym.

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Mosaic ist eine Art Walking Simulator. Abseits des Weges lassen sich immer wieder alternative Wege gehen, die zusätzliche Hintergründe zur Geschichte geben können. Insgesamt handelt sich aber um ein lineares und auf die Story fokussiertes Spiel, das nach drei bis vier Stunden durchgespielt sein soll.

Fazit: Vielversprechende, kurze Adventure-Experience

Die Atmosphäre, die Mosaic beim Anspielen erzeugt hat, war beklemmend. Dafür sorgen insbesondere die stimmige Soundkulisse und das Design von Adrian Tingstad Husby. Dass solche kurzen Spiele eine tolle Erfahrung sein können, haben in der jüngeren Vergangenheit Spiele wie Journey oder What Remains Of Edith Finch gezeigt. Abzuwarten bleibt, wie intensiv die drei bis vier Stunden wirklich sind und ob die wenigen Entscheidungen, die Spieler im Spiel treffen können, Auswirkungen auf den Spielverlauf haben.

Mosaic hat noch kein Release-Datum, soll aber noch 2019 für PlayStation 4, Xbox One, Nintendo Switch, Microsoft Windows, Linux, und Mac OS erscheinen.

Artikelbild & Screenshots: Krillbite/Raw Fury, Trailer: YouTube

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Über Jan Drescher

Hi, ich bin Jan und studiere momentan Russisch und Schwedisch. Schreiben ist seit meiner Kindheit meine große Leidenschaft. Während sich das sonst eher im Verfassen von Romanen äußert, gehe ich an dieser Stelle meinem Videospiel-Enthusiasmus nach und schreibe zusammen mit Chris, Lukas und Maik über Gaming-relevante Themen.

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