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Review: Cities: Skylines – Campus-Erweiterung

In der Campus-Erweiterung steht Cities: Skylines von Colossal Order ein vollwertiges AddOn zur Verfügung, das die Stadt um hochrangige Abschlüsse und Unisportarten ergänzt.

Colossal Order ergänzt Cities: Skylines um einen reichen Bildungsstandard mit der Campus-Erweiterung. Neben der Möglichkeit einen Campus in seine Stadt zu bringen, stehen Unisport und Fakultäten an der Spitze des aktuellen AddOns. Außerdem ergänzen verschiedene Reputationslevel, wie Spieler mit dem Campus agieren und erhöhen somit auch Einnahmen für die Stadt.

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Bildung ist ein hohes Gut auf dem Campus

In Cities: Skylines können Städtebauer drei unterschiedlichen Bereichstypen für einen Campus kreieren. Zum einen gibt es die Berufsschule, dann noch die Geisteswissenschaften und die Universität mit klassischen Hochschulfächern. Jeder Campus-Typ für sich beginnt mit einer eigenständigen Art an Gebäuden und die Möglichkeit aufzusteigen. Wie auch schon Stadtviertel, ziehen Spieler ebenso das Campusgelände über die Landfläche. Außerdem steht in dem jeweiligen Bereichstyp ein Administrationsgebäude zur Verfügung. Welches Gebäude der Spieler aussucht, entscheidet darüber, welcher Campustyp das Gelände haben wird. Über das Bildungsmenü können Spieler sehen, wie hoch die Auslastung an hochgebildeten Plätzen ist. Wie auch schon zuvor können Spieler sehen, wie viele hochgebildete Leute in der Stadt wohnen.

Im Anschluss können Bürgermeister den Campus nacheinander ausbauen. Sie können Fakultäten aufbauen, Wohnungsplätze zur Verfügung stellen, eine Mensa für die Studenten bauen und mit einem Hausmeister dafür sorgen, dass der Campus ordentlich gepflegt wird. Sobald der Campus mit den ersten Gebäuden steht, startet auch schon das akademische Jahr. Über das Menü kann der Spieler verfolgen, welches Reputationslevel der jeweilige Campus hat. Dieses steigt je nach Anzahl der akademischen Arbeiten, wie viele Studenten eingeschrieben sind und wie attraktiv der Campus an sich ist. Darüber hinaus kann eingestellt werden, ob zusätzliche Regeln aufgestellt werden sollen, wie etwa kostenloses Essen oder Gastdozenten.

Der Campus bietet auf jeden Fall eine gute Abwechslung in Cities: Skylines und bringt, auch wenn es nur drei Bereichstypen gibt, eine Herausforderung mit sich. Gerade, um neue Gebäude für den Campus freizuschalten, indem das Reputationslevel steigt, ist eine gelungene Umsetzung.

Unisport für die ganze Stadt

Unisport zählt als eines der Highlights des AddOns. So können Spieler Leichtathletik, Schwimmen, Basketball, Baseball und American Football Teil ihrer Start werden lassen. Abhängig von den finanziellen Mitteln und welches Reputationslevel der höchste Campus hat, können Städtebauer entsprechende Stadien bauen. Die Stadien bauen Spieler im besten Falle auf ein Campusgelände, denn hier lassen sich Maskottchen, Farben und notwendige Einstellungen für Jugendmannschaften oder der Ausbau des Trainerstabs ergänzen. Je nachdem, wie viel der Spieler selbst hier hinein investiert, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Mannschaft einen Sieg nach Hause bringt.

Ob eine Mannschaft gewinnt oder verliert, wirkt sich auf die komplette Stadt aus. Außerdem gibt es Bezuschussungen der Sportmannschaften, wenn Spieltag ist. Bei einem Sieg ist diese Bezuschussung teilweise sehr hoch, wodurch es entsprechend auch auf dem Bankkonto der Stadt klingelt.

Unisport ist eine interessante Ergänzung von Cities: Skylines und bringt Abwechslung mit sich. Außerdem beeinflusst der Unisport die Gemütslage der ganzen Stadt und lässt die Bürger das Spielgeschehen mitreißen. Darüber hinaus macht es Spaß zu managen, wie viele Ausgaben der Spieler machen muss, um einen erfolgreichen Sportverein neben der Campus-Anlage zu führen.

 

Fazit zu Cities: Skylines – Campus-Erweiterung

Die Campus-Erweiterung für Cities: Skylines ist eine sehr sinnvolle Ergänzung zum Hauptspiel und macht eine Menge Spaß. Gerade deswegen, weil es abermals darum geht neue Gebäude freischalten zu können und die Reputation des Geländes zu verfolgen. Außerdem macht die Erweiterung mit ihrem Unisport für Städtebauer viel Sinn, da sie sich alle mit Reglern steuern lassen, um zu schauen, wie viel die Stadt investieren muss, um eine erfolgreiche Sportmannschaft zu führen. Alles im Allem lohnt sich die Campus-Erweiterung für Cities: Skylines voll und ganz und steht dem Hauptspiel in nichts nach, sondern ergänzt dieses sinnvoll.

Artikelbild: Paradox Interactive/Colossal Order

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Über Chris Heinen

Hey, ich bin Chris und habe Technikjournalismus/PR in Sankt Augustin erfolgreich studiert. Jetzt bin ich auf der Suche nach neuen beruflichen Herausforderungen und schreibe gemeinsam mit Lukas, Maik und Jan hier bei int.ent news und kümmere mich hier um die Organisation.

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