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Planet Zoo: Gameplay – Tierpflege leicht gemacht

Frontier Developments hat einen Gameplay-Eindruck von Planet Zoo über das Tierverhalten in den Habitaten und über das Zoopersonal gegeben.

In der Demo haben die Entwickler einen thematisierten Safari-Zoo gezeigt, der an die Serengeti angelehnt ist. Wie auch schon zu Planet Coaster, ist der Beispielpark ebenfalls Stück für Stück aufgebaut. Die Habitate können abhängig von der Tiersorte mit gemischten Tieren befüllt werden, wie beispielsweise Giraffen und Gazellen oder Zebras und Gnus.

Jedes Tier ist einzigartig in Planet Zoo und kann diese Einzigartigkeit vererben

Jedes einzelne Tier hat einen Namen und ist einzigartig in Planet Zoo. In dem Beispielvideo sieht man, dass die Giraffe Azi ein eigenständiges Menü hat. Daran lässt sich erkennen, wie es dem Tier geht, welche Bedürfnisse es hat und wie alt es ist. Azis Zustand scheint in den Punkten Habitat und Unterhaltung sehr positiv zu sein, jedoch die sozialen Komponente und der Hunger lassen den Zustand der Giraffe leiden. Darüber hinaus läuft Azi Gefahr zu verhungern, was direkt unter dem Status zu sehen ist. In Planet Zoo können Zoowärter die Kamera auf das Tier fixieren und sich das Tier genauer anschauen. Die Giraffe selbst können Spieler beispielsweise anschauen, welche Gesten es macht, wie es sich verhält und bewegt.

Anhand der Giraffen erklärt die Entwicklerin außerdem, dass Giraffen sehr soziale Tiere sind. Sobald sie sich in Gruppen zusammenfinden und ein gutes Sozialleben führen, wird der Zoo entsprechende Aufmerksamkeit darauf richten. Entsprechend kann es vorkommen, dass die Giraffen Junge bekommen und das mit den Zoobesuchern geteilt wird. Junge können beispielsweise die Eigenarten und das Aussehen der Eltern übernehmen, die jeweils unterschiedliche Verhaltensmuster oder auch Fellmuster haben können. Diese können entsprechend vererbt werden.

Tierbedürfnisse

Es gilt immer darauf zu achten, dass es den Tieren auch gut geht. Dazu gibt es klassische Wasser und Essen. Dazu kommen aber auch Bereicherungen, wie Spielzeuge, Kratzbäume oder Klettermöglichkeiten. Ein weiterer Aspekt in dem Menü des Tiers ist das Terrain. Darin sehen Zoowärter, welche Bedürfnisse die Tiere aus ihrer natürlichen Umgebung heraus haben. So benötigen Tiere je nach Art unterschiedliche Untergründe. Beispielsweise langes und kurzes Gras, felsige oder eisige Landschaften, sandige oder matschige Untergründe. Ebenfalls ist auch wichtig, wie groß die Habitate sind und welche Pflanzen darin notwendig für das Tier sind.

Zu jeder Zeit gibt es Vorschläge, welche Pflanzen geeignet sind, welche spielerischen Gegenstände ein Tier benötigt oder welcher Boden dem Tier noch am liebsten ist, um sich praktisch pudelwohl zu fühlen.

Zoopersonal einstellen

Neben den Tieren selbst gibt es auch Personal für den Zoo. Diese kümmern sich darum, dass die Gehege sauber und rein sind. Außerdem schauen sie sich auf ihrer täglichen Routine die Tiere selbst an und verteilen Essen und Trinken. Dazu geht der Zooangestellte in das entsprechende Gebäude, um das Futter vorzubereiten und es danach zu verteilen. Mit der Kamera können Zoowärter in das Gebäude selbst hineinfahren und sich detailliert anschauen, wie das Gebäude von innen aussieht und wie der Angestellte das Essen zubereitet.

Für das Personal selbst gibt es extra Wege, die der Spieler bauen kann. Diese Wege können nur Angestellte betreten und sollen verhindern, dass Zoobesucher die Wege für das Personal blockieren.

Tierforschung führt zu besseren Informationen für die Zoobesucher

An jedes Habitat können Spieler Infotafeln aufhängen. Die Infotafeln informieren die Zoobesucher über typische Verhaltensmuster der einzelnen Tiere und über ihre Herkunft. Diese können Spieler nach und nach erforschen. Je mehr Informationen der Zoowärter über die Tiere erforscht, desto mehr Informationen sind auch auf den Infotafeln zu finden.

Um die Zoobesucher zu amüsieren, gibt es für einen Safari-Zoo die Möglichkeit entsprechende Safari-Touren anzubieten. Diese laufen, wie bei Planet Coaster, über Schienen ab und führt die Besucher durch die Gehege direkt am Tier vorbei.

Artikelbild: Frontier Developments, Video: YouTube

 

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Über Chris Heinen

Hey, ich bin Chris und habe Technikjournalismus/PR in Sankt Augustin erfolgreich studiert. Jetzt bin ich auf der Suche nach neuen beruflichen Herausforderungen und schreibe gemeinsam mit Lukas, Maik und Jan hier bei int.ent news und kümmere mich hier um die Organisation.

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