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Sekiro: Shadows Die Twice: Was wir bisher wissen

From Software begeben sich von der düsteren Mittelalter-Welt von Dark Souls und der dunklen viktorianischen Bloodborne-Welt ins Land der aufgehenden Sonne. Denn Sekiro: Shadows Die Twice spielt in Japan am Ende des 15. Jahrhunderts während der Sengoku-Periode. Seit der Ankündigung auf der E3 2018 hat sich einiges getan. Hier die Zusammenfassung.

Sekiro: Shadows Die Twice erscheint am 22. März 2019 für PlayStation 4, Xbox One und PC.

Die Story von Sekiro: Shadows Die Twice

Der Spieler übernimmt am Ende des 15. Jahrhunderts der Sengouku-Periode die Rolle des einarmigen Wolfes. Während dieser Zeit-Periode herrschten verschiedene regionale Anführer über ihre Territorien und ernannten sich selbst zum sogenannten Daimyo, einem Feudalherren. Während eines Gefechtes verletzte sich der Protagonist lebensbedrohlich und entging nur knapp dem Tod. Der Lehnsherr des Kriegers wurde entführt, da seine Blutlinie sehr wichtig für die Bösewichte, dem Ashina-Clan, ist.

Mit seinem neuem prothetischem Arm und seinem Schwert macht sich der einarmige Wolf auf seinen Meister zu finden. Dabei muss er ein ganzes Königreich voller Gefahren und wilder Kreaturen durchqueren, um seine Ehre wieder herzustellen.

Gameplay in Sekiro: Shadows Die Twice

Die auffälligste Veränderung im Gameplay im Vergleich zu Dark Souls oder Bloodborne ist, dass Sekiro über Stealth-Mechaniken verfügt. So kann der Spieler sich an Gegner anschleichen und diese lautlos ausschalten. Darüber hinaus haben die Gegner eine Anzeige, die zeigt, ob der Spieler entdeckt wurde oder nicht.

Weiter ist ein Unterschied zu den vorherigen Spielen von From Software das Kampfsystem. Während in Dark Souls die Spieler Angriffe mit dem Schild blockieren konnten, war in Bloodborne der Fokus eher aufs Ausweichen und Kontern gelegt. In Sekiro allerdings müssen die Spieler Angriffe aktiv mit dem Schwert parieren und gekonnt zum Angriff übersetzen. Das will geübt sein, da der einarmige Wolf zwar viel Schaden austeilen kann, aber nicht viel Schaden aushält.

Ein weiteres Feature in Sekiro ist der Greifhaken. Mit diesem kann sich der Spieler schnell auf Dächer ziehen und die Feinde von oben angreifen. Außerdem ist der Greifhaken ein nützliches Utensil, während der Spieler die Umgebung erkundet oder Feinde ausspähen will. Weiter kann der einarmige Wolf durch den Greifhaken sich selbst an Gegner heranziehen und so schnell die Distanz zwischen sich und dem Feind schließen.

Darüber hinaus verfügt Sekiro über eine „Todesstoß“-Mechanik, die dem Spieler erlaubt, verheerenden Schaden beim Gegner anzurichten. Dabei ist die Stand des Spielers und der des Gegners während eines Kampfes von essentieller Bedeutung. Wenn der einarmige Wolf den Kontrahenten durch einen Block aus der Balance bringt, kann er ein Spezial-Manöver einsetzen, um massiven Schaden anzurichten.

Die Prothese des einarmigen Wolfes

Durch die Prothese entstehen für den Spieler eine große Menge an Möglichkeiten. Nicht nur der Greifhaken ist in der Prothese inbegriffen, sondern eine Vielzahl an Waffen. Dabei kann der Spieler bis zu drei Waffen ausrüsten und zwischen diesen hin und her wechseln. Als Auswahlmöglichkeiten wären da zum Beispiel eine Axt, Ninja-Wurfsterne, Feuerwerk, mit dem der Spieler die Gegner blenden und verwirren kann und ein ausfahrbares Schild, was vor Angriffen schützt.

Des Weiteren können die Prothese und ihre Waffen durch Upgrades verbessert werden und es besteht die Möglichkeit weitere Waffen in der offenen Spielwelt zu finden.

Ist der Tod die Grenze?

Zunächst einmal verlässt sich das Spiel auf Checkpoints, an dem der Fortschritt des Spielers gespeichert wird. Darüber hinaus kann der einarmige Wolf jedoch auch wiederauferstehen, wenn ihn seine Feinde niederstrecken. Das kann dann sogar als taktisches Element in Sekiro genutzt werden, da die Gegner von dem Spieler ablassen, sobald sie ihn getötet haben. So kann der Spieler nach der Wiederauferstehung die Gegner erneut angreifen oder sich die Stealth-Mechaniken zu Nutze machen, um sie von hinten zu erdolchen.

Wie oft der einarmige Wolf wiederauferstehen kann ist jedoch leider nicht bekannt.

Charakterentwicklung in Sekiro: Shadows Die Twice

Die Entwicklung des einarmigen Wolfes verhält sich anders als in den der bisherigen From Software-Spielen. So kann zwar der Kampfstil spezialisiert werden, dennoch beruhen die Skills auf den Ninja-Krieger im einarmigen Wolf. Außerdem gibt es weit weniger Status-Werte als zum Beispiel in Dark Souls.

Neben Erfahrungspunkten sammelt der Spieler nun auch Gold im Spiel. Mit den Erfahrungspunkten kann der Spieler Fähigkeitspunkte erhalten. Diese bringen ihm jedoch zunächst einmal nichts. Denn die Fähigkeiten selbst sind nicht alle am einarmigen Wolf, sondern auch an Items gebunden. So kann ein Skilltree zum Beispiel erst freigeschaltet werden, sobald der Spieler das dazugehörige Item gefunden oder gekauft hat.

Danach kann der Spieler Upgrades bei den Skulpturen, die den Lagerfeuern von Dark Souls entsprechen, erkaufen. Dabei stehen drei Skilltrees zur Verfügung. Der Ninja-Skilltree, in dem der Spieler seine Stealth-Fertigkeiten verbessern kann, der Samurai-Skilltree, der Nahkampf-Verbesserungen beinhaltet und einen Skilltree nur für den prothetischen Arm. Darüber hinaus gibt es noch Kampfkunst-Manöver, die durch Drücken der bestimmter Tasten ausgewechselt werden können und passive Boost verteilen.

Die Welt von Sekiro: Shadows Die Twice

Die weite, offene Welt von Sekiro beherbergt nicht nur Monster und Gegner, sondern auch Festungen und Burgen im japanischen Stil. Tempel und andere typisch japanische Orte ziehen jedoch auch die dazugehörigen Monster an. So findet der Spieler in Tempeln etwa untote Mönche oder in Festungen an Oger erinnernde Krieger mit langen Katana.

Aber auch uralte, mystische Kreaturen, wie die gigantische Schlange, erwarten den Spieler in Sekiro. Dabei kann der Spieler die Umgebung nutzen, um sich zum Beispiel vor der Schlange zu verstecken und nicht gefressen zu werden.

Abschließende Informationen zu Sekiro: Shadows Die Twice

Bisher ist kein Multiplayer-Modus für Sekiro angekündigt worden. Auch eine Invasionsmechnik wie in Dark Souls hat From Software nicht bestätigt. Außerdem ist der Schwierigkeitsgrad wie in den bisherigen Spielen von From Software nicht einstellbar.

Artikelbild & Screenshots: From Software & Activison Blizzard

Video: Youtube

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Über Maik Gasse

Hi mein Name ist Maik, zur Zeit Maschinenbau Student in Köln Als leidenschaftlicher Zocker und gelegentlicher Hobby-Schreiber verfasse ich hier auf in-ent.de zusammen mit Chris und Lukas Gaming-relevante Artikel.

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