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gamescom 2017: Kingdom Come Deliverance

Auf der gamescom 2017 haben die Besucher mit Kingdom Come: Deliverance von Warhorse Studios ins mittelalterliche Böhmen, England von 1403 eintauchen können.

Durch ein Machtdisput unter den Thronerben entstehen Konflikte in ganz Böhmen. Einen davon betreffen den jungen Henry. Henry und sein Vater haben zusammen ein Schwert geschmiedet, doch ein brutaler Ritter in schwarzer Rüstung benutzte dieses, um Henrys Vater und Mutter zu ermorden und stahl das Schwert darüber hinaus noch. So beginnt der Rachefeldzug von Henry. Kingdom Come: Deliverance ist für Playstation 4, Xbox One und PC für den 13. Februar 2018 geplant.

Kein fauler Zauber in Kingdom Come

Tränke, Zauber, Magie und abgefahrene Schwertführung gibt es in Kingdom Come Deliverance nicht. Dafür ist Realismus angesagt und zwar überall. Landschaften und Siedlungen sind Satellit-Aufnahmen und historischen Aufzeichnungen getreu nachgebildet. So finden sich zum Beispiel auch Wandbilder an Kirchen wieder, wie sie heute noch zu sehen sind. Ebenfalls wurde Wert auf das Verhalten der NPCs gelegt. Jeder hat seinen eigenen Tagesablauf und seine eigenen Gewohnheiten. Auch der Hauptcharakter Henry wird vom Schmiedesohn niemals zum König oder nimmt es mit einer gesamten Armee auf. Henry wird nach dem Mord an seinen Eltern zum Soldaten und wächst in seiner Klasse auch nur in nachvollziehbaren Maßen.

Soldat und Detektiv ?

Während der gamescom-Präsentation konnten gamescom-Besucher Henry bei der Beförderung zur Kavallerie begleiten und gemeinsam mit dem Hauptmann einen Tatort inspizieren. Zuerst muss Henry diesen Hof aber auch erreichen. Zu Pferd lässt sich das authentische wirkende und schön aufbereitete Böhmen im Mittelerde beschreiten. Auf dem Hof angekommen erwartet die Kavallerie nur der Tod von Mensch und Tier. Die Soldaten sollen die Überlebenden befragen und die Täter ausfindig machen. Nach mehreren Befragungen stellt sich heraus, dass die Täter in einen kleinen Wald in der Nähe geflohen sind.

Entscheidungen, die Henry treffen muss

Der Spieler hat nun mehrere Möglichkeiten, wie er mit der Tat umgehen kann. Entweder kann Henry die Täter alleine verfolgen, dem Hauptmann Bescheid sagen oder ein paar der Überlebenden zusammentrommeln und gegen die Täter ziehen. Sobald Henry die Banditen findet, stellt sich ein seltsames Bild ein. Einer der beiden Mörder ist offensichtlich schwerst verwundet und bittet seinen Kameraden, seinem Leiden ein Ende zu bereiten. Wartet man lange genug, tut er dies auch. Hat der Spieler den Hauptmann Bescheid gegeben, so ist dieser mit seinen Soldaten zur Stelle. Der Bandit ergibt sich und die Soldaten befragen ihn nach seinem Tatvergehen. Alleine muss Henry den Banditen oder beide töten – je nachdem, wie lange er eben wartet.

Lebendige Spielwelt, in der Geschichtsstränge parallel geschehen

Wenn ein Kampf stattfindet, hat Henry die Möglichkeit über einen fünfzackigen Stern im Interface anzugreifen oder gegnerische Angriffe zu blocken. Die jeweiligen Richtungen zeigen an, aus welcher Richtung Henry angreift oder blockt. Dementsprechend muss mit der Maus oder dem Joy-Stick in die Richtung gezeigt werden. Konter und Spezial-Skills gibt es nicht. Henry kann den Schwertkampf nur mehr meistern und so schneller und stärker werden. Außerdem hat er die Möglichkeit Schwerter abzulenken und kann so Gegner aus dem Gleichgewicht bringen. Die Geschehnisse in der Welt von Kingdom Come: Deliverance finden gegenwärtig immer statt. Die Hauptmission kann beispielsweise nicht zu lange aufgeschoben werden, da sonst beispielsweise eine Schlacht parallel stattfinden. Henry ist womöglich bereits in der Planung dieser Schlacht inbegriffen – und genau das kann Konsequenzen haben. Gleiches gilt auch für die Banditen aus der Mission auf der gamescom – wartet Henry zu lange, ist der zweite Bandit längst über alle Berge.

Kingdom Come: Deliverance erscheint am 13. Februar 2018 für PlayStation 4, Xbox One und PC.

Artikelbild & Screenshots: Warhorse Studios, Video: YouTube

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Über Maik Gasse

Hi mein Name ist Maik, zur Zeit Maschinenbau Student in Düsseldorf. Als leidenschaftlicher Zocker und gelegentlicher Hobby-Schreiber verfasse ich hier auf in-ent.de zusammen mit Chris und Lukas Gaming-relevante Artikel.

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