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Jahresrückblick 2016: Micha’s Top 5

Das Jahr 2016 geht langsam zu Ende und man oh man haben wir viele gute Spiele in diesem Jahr bekommen. Da ist es ganz schwer seine fünf Besten rauszusuchen. Diese Liste ist besteht aus Spielen, die ich dieses Jahr gespielt habe. Jedoch sind diese nicht unbedingt alle in diesem Jahr erschienen. Außerdem ist es komplett meine persönliche Meinung zu den Spielen.

Platz 5: Final Fantasy XV

Jahresrückblick 2016: Micha's Top 5

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Über zehn Jahre in der Entwicklung, eine Namensänderung und endlich ist es da. Nicht nur, hat uns Square Enix ein Spiel gegeben auf das wir lange gewartet haben, sondern ein ganzes Universum dazu. Der Film Kingsglaive: Final Fantasy XV gibt uns einen Einblick in die Welt von Final Fantasy XV und erklärt die politische Situation in der sich das Land befindet und mit dem Anime Brotherhood bekommen wir mehr Informationen zu den Gefährten von Noctis.

Jahresrückblick 2016: Micha's Top 5

Final Fantasy XV ist kein perfektes Spiel, beim Spielen merkt man die lange Entwicklungszeit. Die Kapitel unterscheiden sich manchmal sehr stark. Im ersten Kapitel haben wir eine große Welt mit vielen Nebenquest und Sachen zu tun, während wir in den späteren Kapitel nur einen Weg gehen können. Die Story braucht ewig, um in Fahrt zu kommen, und es gibt die üblichen „Open World“-Bugs. Jedoch haben mich an all diese Sachen überhaupt nicht gestört. Die Welt ist gut gemacht und die Atmosphäre eines Road Trips mit den Jungs ist perfekt getroffen. Auch wenn viele von den Sachen, die man machen kann, ganz klar als Zeitfresser konzipiert wurden, hat es irgendwie Spaß gemacht alles zu machen.

Platz 4: Dark Souls 3

Jahresrückblick 2016: Micha's Top 5

Ich bin ein Fan von Spielen, dir mir eine gute Herausforderung bieten. Deshalb ist es kein Wunder, dass ich die Souls-Serie sehr mag. Die Serie ist ja bekannt für seinen Schwierigkeitsgrad und seine sehr kryptische Story und das dritte Spiel in der Serie macht da keinen Änderungen. „Live, Die, Repeat“ könnte der inoffizielle Untertitel dieser Spiele sein – der Tod gehört zur Erfahrung. Mit jedem Tod lernt man neue Informationen dazu, um die Gegner zu besiegen und so den Sieg zu erringen. Laut dem Entwickler From Software ist dies der letzte Teil und viele Fans durchsuchen nun alle Teile, um die Welt besser zu verstehen.

Jahresrückblick 2016: Micha's Top 5

Die Hauptformel von Dark Souls wird mit dem dritten Teil wieder mal ein wenig verbessert. Viele Kleinigkeiten wurden verbessert, ein paar neue Features sind dazu gekommen und im Ganzen läuft das Spiel runder als die Vorgänger. An der Atmosphäre wurde jedoch nix geändert und das ist auch gut so. Man ist die ganze Zeit angespannt, weil man nicht weiß, was sich hinter der nächsten Ecke versteckt. Bosse sind noch schwerer und verrückter als vorher und nach jedem Sieg sagt man sich: „Der Nächste kann nicht schwerer werden!“, worüber das Spiel nur lachen kann.

Platz 3: Hyper Light Drifter

Jahresrückblick 2016: Micha's Top 5

Das Indie-Studio Heart Machine hat mich mit Hyper Light Drifter richtig überrascht. 2013 wurde das Spiel über Kickstarter erfolgreich finanziert. Dieses Jahr ist es dann erstmals für PC erschienen und später dann für Konsolen. Wenn man The Legend of Zelda und Dark Souls kombinieren würde, dann käme Hyper Light Drifter raus. Man spielt den Drifter, der Zugang zu einer Technologie hat, die lange vergessen wurde von den Bewohnern der Welt und an einer mysteriösen Krankheit leidet.

Jahresrückblick 2016: Micha's Top 5

Auf den ersten Blick sieht es aus wie ein Zelda-Klon, aber sobald man es spielt, merkt man den knackigen Schwierigkeitsgrad. Die Pixeloptik ist das Erste, das mich schon von Anfang an überzeugt hat. Dazu kommt noch die sehr gute Steuerung und die Story, die komplett ohne Text erzählt wird. Sie gibt dem Spiel diesen sehr starken Souls-Vibe, den ich sehr mag. Alles im Spiel wird nur durch Bilder erzählt, ob Tutorial oder Story. Dadurch bleibt dem Spieler immer Platz für seine eigene Interpretation, was genau geschehen ist.

Platz 2: Doom (2016)

Jahresrückblick 2016: Micha's Top 5

Die meisten Gamer, die in den 1990er Jahren aufgewachsen sind werden sich bestimmt noch an Doom erinnern. Ein Meilenstein der Videospielgeschichte. Ohne Doom würden es wohl keine First Person Shooter geben, wie sie heute sind. Und als Bethesda dann 2016 das neue Doom auf den Markt freiließ war ich noch nicht sicher, ob das was werden kann. Mit Wolfenstein hatte es aber auch funktioniert, also warum nicht auch mit Doom. Doom ist der vierte Teil der Serie und ist ein FPS der alten Schule. Man kann mehr als nur zwei Waffen tragen, hat keine Lebensregeneration und eine Menge Gegner mit vielen Lebenspunkten zum Ausschalten.

Jahresrückblick 2016: Micha's Top 5

In den ersten Minuten des Spiels wusste ich, dass dieses Spiel mir sehr viel Spaß machen wird. Der Protagonist redet nicht. Er macht nur eine Sache und die macht er richtig gut: Dämonen die Hölle heiß machen. Die Nahkampf-Exekutionen sind ein neues Feature, was ich so noch in keinem Shooter gesehen habe. Sobald ein Gegner kurz vor dem Tod ist, kann man ihn spektakulär über den Jordan bringen und erhält dadurch Lebensenergie, und genau dadurch fühlt sich das Spiel so gut an. Man kommt in einen Flow von Schießen und Nahkampf. Selbst nach mehrfachem Durchspielen geh ich ab und zu nochmal zurück und spiele einen Level einfach aus Spaß. Und obendrauf ist der Soundtrack perfekt für das Spiel gewählt worden.

Platz 1: Overwatch

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Blizzard Entertainment, die man für StarCraft, Diablo und Warcraft kennt, haben nach all den Jahren einfach mal eine neue IP auf den Markt geschmissen. Wer diese Spiele spielt, weiß, das Blizzard sich immer viel Zeit lässt, damit die Spiele so gut wie möglich werden und Overwatch ist da keine Ausnahme. Im Grunde ist Overwatch sehr ähnlich zu Team Fortress 2, aber hier gibt es keine Klassen, sondern Helden und genau dies machen das Spiel so gut. Jeder Held hat seine eigene Persönlichkeit und Geschichte. Nach dem ersten Trailer ist man schon verliebt in die Charaktere.

Jahresrückblick 2016: Micha's Top 5

Ich persönlich habe schon mehrere 100 Stunden in diesen Titel investiert und deshalb ist es auch mein Spiel des Jahres. Selbst meine Freundin spielt Overwatch und normal hält sie nichts von Shootern. Diese Tatsache alleine zeigt, wie gut das Design von diesem Spiel ist. Ob Casual oder Pro-Gamer – jeder kann hier Spaß haben, da die Helden verschiedene Schwierigkeitsgrade haben. Leider hat das Spiel keine Einzelspieler-Kampagne, als Solo Spieler kann man nur gegen Bots spielen. Aber dafür ist der komplette zukünftige Content gratis für alle Besitzer des Spiels, was in der Zeit von DLCs nicht üblich ist. Als Multiplayer Spiel kriegt man hier sehr viel geboten und durch die Menge an Helden, die immer erweitert wird, kann einem nicht so schnell langweilig werden.

 

Da ich mich nur für fünf Spiele entscheiden musste, möchte ich noch spezielle Erwähnungen an Spielen machen, die ich sehr mochte in diesem Jahr: Bravely Second, Uncharted 4, Titanfall 2, Pokemon Sonne und Mond, Inside und Killer Instinct Season 3.

 

 

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