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gamescom 2016: The Legend of Zelda – Breath of the Wild

Hinter verschlossenen Türen hat uns Nintendo auf der gamescom 2016 ihr kommendes The Legend of Zelda: Breath of the Wild gezeigt.

Während der gamescom 2016 hatten wir die Chance The Legend of Zelda: Breath of the Wild selbst auszuprobieren und im Rahmen einer 30-minütigen Demo-Version auf der Wii U zu spielen. Ausprobieren konnten wir die Intro-Sequenz, konnten uns den ersten Gegnern und Herausforderungen stellen und haben auch die ersten Prüfungssteine besucht sowie die offene Spielwelt erkundet.

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Das Sheika Slate-Tablet nach Links Erwachen

Nach der Intro-Sequenz, in der Link gerade aufwacht, befindet sich der tollkühne Held in Unterwäsche beim Schrein der Wiederauferstehung. Nach den ersten Schritten geht Link auf das so genannte Sheika Slate zu, das ihn auf seiner Reise begleiten wird. Das Sheika Slate ist eine Art Tablet, das der Protagonist benutzen kann, um Zugriff auf sein Inventar, seine Karte und weitere Features zu erhalten. Nachdem er das Tablet aufgehoben hat, öffnet sich die erste Tür und er bekommt Zugriff auf seine Kleidung in Form von einem Shirt und einer Hose. Beide Gegenstände lassen sich leicht über das Ausrüstungsmenü ausrüsten. Bereits jetzt wird klar, wofür das Sheika Slate notwendig ist. Denn kurz vor der nächsten Tür befindet sich ein mechanisches Podest, auf das Link das Tablet legen kann, um diese zu öffnen. Nun gelangt Link raus aus dem Schrein und sieht die offene Spielwelt vor sich.

Springen, Klettern und Überleben

Auf dem großen Plateau beginnt Links Reise. Wenige Schritte weiter findet er seine erste Waffe, auch wenn diese lediglich ein Stock ist. Auch die erste Nahrung in Form eines Pilzes ist nicht weit entfernt, um seine Herzen zu regenieren. Wie auch schon in vergangenen Spielen ist Links Lebensenergie die Herzen oben links im Interface. Diese verliert er bei Angriffen, denen er nicht ausgewichen ist oder durch den Fall in die Tiefe.

Um einem Fall in die Tiefe aber vorzubeugen, kann der Held Wände oder Klippen erklimmen. Jedoch ist die Zeit an den Wänden begrenzt, denn ein grüner Ausdauerbalken erlaubt es ihm so lange dieser angezeigt wird, unbeschwert zu klettern. Sobald der kreisrunde Balken abgelaufen ist, fällt Link. Je nach Höhe kann dies entsprechend tödlich enden. Kurz vor der Klippe macht Link auch einen Satz nach oben, um sich auf das nächste Plateau zu erklimmen. Gleiches gilt auch fürs Schwimmen. Sobald Link ins Wasser hüpft, taucht der Balken auf und zeigt seine Ausdauer an. Je tiefer er ins Wasser schwimmt, desto schneller verschwindet der Balken. Aber auch auf dem See- oder Meeresboden befinden sich unentdeckte Schätze.

Wenige Meter weiter trifft Link auf ein Lagerfeuer, in dem ein gebackener Apfel liegt. Rohe Nahrung lässt sich duch Lagerfeuer knusprig und nahrhafter machen. Zugleich erhöht sich auf Links Körpertemperatur, um kalten Regionen zu trotzden und sich aufzuwärmen. Seinen Stock kann er damit aber auch anzünden, um Gebüsche oder hohes Gras anzuzünden oder ein in der Nähe befindliches anderes Lagerfeuer zu entfachen. Auch hilft es ihm an dunklen Orten Licht zu erzeugen.

Kampfmechaniken und Abnutzung

Im nächsten Baumstumpf findet Link eine Holzfälleraxt, die ihm natürlich bedeutend mehr bringt als der einfache Stock. Diese haben wir direkt ausgerüstet, um gegen richtige Gegner zu bestehen. Da sich mit einem Stock keine Bäume fällen lassen, hilft die Axt bei dem Problem. Nachdem der Baum gefällt wurde, lassen sich die daran befestigten Gegenstände auf dem Boden sammeln, wie etwa der ein oder andere Apfel.

Das erste Mal im Kampfgeschehen stellt sich Link ein paar trollartigen Kreaturen, die ihn prompt angreifen. Der Protagonist hat verschieden Möglichkeiten diese zu besiegen, auch wenn sie zu Beginn nicht viel aushalten. Mit Schwerten, Äxten oder Pfeil und Bogen, die sich im Spielverlauf finden lassen, kann er angreifen. Zum Parieren helfen ihm Schilde. Für Pfeil und Bogen benötigt er Pfeile, die er ebenfalls im Spielverlauf immer wieder sammeln kann. Weiterhin kann Link aber auch eine Ausweichrolle ausführen, um nicht von Attacken erfasst zu werden. Wenn ein Gegner zu stark ist, kann er aber auch flüchten. Sobald Gegner besiegt wurden, hinterlassen sie meist auch getragene Gegenstände, wie Speere, Ausrüstungen und Nahrung, die Link zu Hilfe kommen.

Kampfgegenstände lassen sich jedoch nicht unbegrenzt nutzen. Lässt sich Link beispielsweise mit einem Schild in der Hand häufig schlagen, so geht der Schild kaputt. Gleiches gilt auch für seine Waffen, die er benutzt. Je häufiger er sie einsetzen muss, desto eher geht sie kaputt. Dies sieht der Spieler aber auch daran, dass die Waffe oder das Schild Abnutzungserscheinungen wie Risse sehen kann. Bis die Klingen stumpf werden dauert es eine Weile. Mit entsprechenden Gegenmaßnahmen kann Link sie aber auch wieder reparieren.

Hundert Prüfungsschreine bewältigen

Auf Link warten mehr als hundert Prüfungsschreine, durch die er besondere Schätze und Gegenstände bekommt. Jeder Prüfungsschrein lädt zum Rätseln und Überlegen ein, um zum Schatz zu gelangen. Da es nicht relevant ist, welchen Schrein Link zuerst besucht, kann sich der Spieler selbst überlegen, in welche Richtung er nach den kurzen Tutorial-Erläuterungen laufen möchte. In jeder Himmelsrichtung warten die Schreine auf ihn. Auch hier zeigt sich, wie nützlich das Sheika Slate-Tablet ist, denn es öffnet nicht nur Türen. Das Tablet lässt sich nämlich auch erweitern, sodass Link schwere Gegenstände durch Magie und Technik bewegen kann, um von einer Plattform zur nächsten zu gelangen.

Die Prüfungsschreine sind jedes Mal anders aufgebaut und haben unterschiedliche Rätsel. Die Rätsel unterscheiden sich vor allem in Jump ’n Run-Einlagen oder Knobelaufgaben. Aber auch Gefahren wie große Bossgegner und Fallen warten auf ihn. Je besser er die Fallen umgeht oder lösen kann, desto besser ist am Ende auch seine Beute. Auch die Karte lässt sich dank der Prüfungsschreine erweitern. Sobald ein Rätsel gelöst wurde, lässt sich die Karte erweitern und Link bekommt Zugriff auf die nähere Umgebung. Auf der Karte sieht er dann, welche interessanten Objekte und Orte in der Region sind und worauf er noch Zugriff haben kann.

Was ich von The Legend of Zelda: Breath of the Wild halte

The Legend of Zelda: Breath of the Wild ist ein schönes Open World-Spiel im Zelda-Universum. Es gibt viel zu entdecken und es macht Spaß wirklich alles ausprobieren zu wollen, worauf das Auge es abgesehen hat. Durch die non-lineare Story ist es dem Spieler frei gestellt, in welche Richtung er laufen möchte und wo er als nächstes Rätsel lösen, Monster töten oder einfach nur einen Berg erklimmen möchte. Die Welt wirkt im ersten Moment richtig groß, jedoch lässt sich das noch nicht einschätzen, bis man es dann mal zu Hause ausführlicher ausprobieren kann. Vor allem aber bin ich auf die Nintendo NX-Version gespannt, die mit dem Release im März 2017 erscheinen soll.

The Legend of Zelda: Breath of the Wild setzt alle bisher bekannten Open World-Spiele nochmal in Hyrule um und genau das macht Spaß. Es gibt aber auch keine überflüssigen Achievements, die es zu sammeln gilt, sondern kann einfach drauf los legen. Das macht meiner Meinung nach den Spaßfaktor und Reiz des Spiels aus. Neben der für Nintendo wirklich üppigen Grafik gibt das Spiel viel her. Wie es am Ende wird, das sehen wir dann zum Release. Bis dahin bleibt meine Vorfreude auf das Spiel auf jeden Fall bestehen.

Artikelbild & Screenshots: Nintendo, Video: YouTube

Über Chris Heinen

Hey, ich bin Chris, bin German Content Editor und habe Technikjournalismus und PR studiert. Auf int.ent news schreibe gemeinsam mit Lukas, Maik und Jan hier und kümmere mich um die organisatorischen und redaktionellen Belange.

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