torment: tides of numenera gamescom 2016 logo cover int.ent news

gamescom 2016: Torment: Tides of Numenera

Auf der gamescom 2016 zeigten inXile Entertainment und Techland ihr kommendes SciFi-Rollenspiel Torment: Tides of Numenera.

Als geistiger Nachfolger soll Torment: Tides of Numenera in die Fußstapfen von Planescape: Torment treten. Torment wurde via Kickstarter finanziert und soll bereits an der isometrischen Ansicht an Rollenspiele wie Baldur’s Gate, Neverwinter Nights oder Icewind Dale erinnern. Das rundenbasierte Rollenspiel soll für Xbox One, PlayStation 4 und PC, auch als physische Version, im ersten Quartal 2017 erscheinen.

Torment: Tides of Numenera spielt in einer Milliarden Jahre entfernten Zukunft, in der die Storyline und die Entscheidungen der Spieler im Vordergrund stehen. Die sogenannte Neunte Welt erwartet die Spieler in Torment, die gespickt ist mit Gegenständen, Kämpfen aus Nah- und Fernkampf sowie Magie. Mehr als hundert Entscheidungen lassen sich im Verlauf des Spiels treffen, die das Ende unterschiedlich ausgehen lassen. Das Kampfsystem ist rundenbasiert angelegt. Torment soll ein tiefgründiges Spiel werden, der den Spieler zum Nachdenken über philosophische Fragen anregt.

Entscheidungen über Entscheidungen in Torment: Tides of Numenera

In der gamescom-Präsentation zeigten die Entwickler von inXile Entertainment erste Eindrücke aus dem Gameplay. Während der Präsentation wurden verschiedene Elemente der Story angehaucht gezeigt. Entscheidungen können zu positiven und negativen Effekten führen. Der Protagonist wird vom Spieler selbst gewählt, weswegen Geschlecht und Klasse selbst gewählt werden können. Bereits hier stehen Personen einem freundlich oder auch feindlich gesinnt gegenüber, sobald eine Option festgelegt wurde.

Zur Auswahl stehen dem Spieler meist mehrere Optionen im Gespräch, sodass jederzeit eine andere Haltung gegenüber dem Gesprächspartner anders sein kann. Auch können Spieler ihre Meinung wieder ändern, jedoch merken sich die Gesprächspartner diese Entscheidungsweise und handeln entsprechend zukünftig. Konflikte müssen jedoch nicht immer gleich im Kampf enden, sondern können auch im Gespräch gelöst werden. Es steht dem Spieler jedoch frei, wofür er sich entscheidet. Selbst im Kampf kann sich der Spieler immer noch an den jeweiligen Gegner wenden und mit ihm zu einer mündlichen Übereinkunft kommen. Die Anhänger des Protagonisten können indes sogar für den Helden sein und ihn in seiner Meinung unterstützen und somit den Gegner von einer Gewalttat überzeugen.

Jedes kleinste Detail jedoch soll seine eigene Hintergrundgeschichte haben – egal, ob Lebewesen oder Gegenstand. Diese können wir jedoch beeinflussen, indem wir dessen Gegenwart durch die Vergangeheit beeinflussen. Die Aufgaben kommen also nicht nur von sich zu Stande, sondern können sich auch durch die Beeinflussung verändern.

Artikelbild: Techland/inXile Entertainment, Video: YouTube

Über Chris Adam

Hey, ich bin Chris, bin Onlinemarketing-Manager in einer Werbeagentur in Essen und habe zuvor 3 Jahre als Content Editor gearbeitet. Darüber hinaus habe Technikjournalismus und PR studiert. Gemeinsam mit Lukas habe ich int.ent news 2013 ins Leben gerufen und seitdem schreiben wir mit einer "Corona-Pause" regelmäßig über Games, die ich konsumiere, seitdem ich ein Kind war. Meine Lieblingsfranchises sind Final Fantasy und The Witcher. Also so ziemlich vieles, was sich Rollenspiel nennen darf.

Kommentar verfassen