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gamescom 2016: Kingdom Come: Deliverance

Auf der gamescom 2016 zeigt Entwickler Warhorse Studio eine halbe Stunde gameplay aus Kingdom Come: Deliverance.

Warhorse Studio infiltriert in einer halbstündigen gameplay Session ein Banditen lager und demonstriert die Einsatzmöglichkeiten von zwei lang erwartete Waffen. Beide Waffen sind von der Community lange gewünscht.

Der Dolch für verstohlene Spieler

Mit einem Dolch kann der Spieler sich an einen schlafenden oder unachtsamen NPC anschleichen und diesen mit nur einem Treffer töten. Doch für ein erfolgreiches Anschleichen ist nicht nur das entsprechende Talent Schleichen, sondern auch die Art der angelegten Ausrüstung wichtig. Mit Kettenhemd und Vollrüstung schleicht es sich bedeutend schlechter als mit einer Stoff- oder Lederrüstung.

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Im normalen Kampf dagegen bietet sich der Dolche eher weniger an, da seine Reichweite sehr gering ist und er gegen gut ausgerüstete Gegner wenig Schaden anrichtet.

Mit der Hellebarde gegen berittene Gegner

Ein großer Vorteil der Hellebarde ist, dass man Gegner vom Pferd stoßen kann. Durch das Abwerfen erledigen die Gegner einigen Schaden und landen zudem auf dem Rücken. Je nach Rüstung braucht der Gegner dann unterschiedlich lang, um wieder auf die Beine zu kommen. Diese Zeitspanne kann genutzt werden um weiteren Schaden anzurichten, ohne in Gefahr zu sein.

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Eine Hellebarde glänzt zwar durch ihre Reichweite, doch in engen Räumen sind die Angriffsmöglichkeiten mit dieser Waffe stark beeinträchtigt, da man viel Platz braucht um die Hellebarde zu schwingen. Dadurch ist der Spieler auf nur Stiche reduziert.

Verschiedene Kleidungen regen unterschiedliche Reaktionen an

In der Kingdom Come: Deliverance Session sind die Entwickler auch auf das Verhalten von NPCs auf verschiedene Ausrüstungen eingegangen. So kann beispielsweise eine für das Schleichen optimierte Ausrüstung den Argwohn von Stadtbewohnern auf sich ziehen.

Durch das Anlegen einer Fraktionsausrüstung kann der Spieler aber auch versuchen sonst abgesperrte Bereiche zu betreten. In der Demo wurde eine Wache der Banditen mit der Hellebarde vom Pferd gestoßen und getötet. Danach wurde die Leiche versteckt und die Banditenrüstung angelegt. Dadurch waren die Wachen am Eingang zum Banditen-Camp nicht sehr argwöhnisch und mit etwas Rhetorik ging es ohne Kampf in das Lager.

Essen vergiften, Pfeile anzünden: Wie man ein Lager ins Chaos stürzt

Die Mission die der Spieler in dem Banditenlager ausführen soll ist einfach. Die Zahl der Banditen ausmachen und so viel Chaos wie möglich verursachen.

In dem Lager befinden sich vier Kochtöpfe mit frischem Essen. Eine Ladung Essen wird durch ein starkes Gift angereichert. Sämtliche NPCs funktionieren wie der Spieler und müssen essen, schlafen, gehen Tätigkeiten nach und haben Attribute und Fähigkeiten. Das heißt, dass sie auf kurz oder lang auch etwas essen müssen.

Nachdem das Essen vergiftet wurde, wurde mit dem Ruhe-Modus zwei Stunden in die Zukunft gegangen. Das interessante an dem Ruhe-Modus ist, dass der Modus sämtliche Aktionen der NPCs durchlaufen lässt, also möglicherweise Banditen von dem vergifteten Essen kosten.

Nach dem die zwei Stunden um waren, konnten einzelne Banditen ausgemacht werden, die entweder mit Krämpfen und Übelkeit in einer Ecke hockten oder sogar schlafen gegangen sind, um sich zu erholen. Dadurch hat der Spieler erfolgreich einen Teil der Truppen ausgeschaltet oder geschwächte. Bevor es jedoch aus dem Lager geht, wird noch ein Vorrat an Pfeilen angezündet. Anders als in den meisten Spielen haben nämlich auch NPCs einen limitierten Vorrat an Pfeilen, können also nicht unbegrenzt schießen.

Unterschiedliche Wege führen zum Ziel

Während die Kingdom Come: Deliverance Demo auf der gamescom auf das Zeigen der neuen Waffen ausgelegt war, gibt es natürlich mehr als nur einen Weg in das Lager und mehr Optionen Chaos zu stiften. Das Lager wird zwar bewacht doch kann man beispielsweise versuchen durch einen Leichenfund außerhalb des Lagers die Wachen vom Eingang wegzulocken. Das Lager selbst ist nur durch Palisaden umzäunt. Eventuell ist an einer Stelle eine Palisade weggebrochen und bietet genug Platz, um sich in das Lager zu schleichen.

Mit mehr als nur einem Gift wäre das vergiften der Lebensmittelvorräte noch effektiver geworden und hätte wahrscheinlich einige Banditen mehr erwischt. Mit dem Dolch bewaffnet könnte man zudem in der Nacht versuchen sich in Zelte zu schleichen und direkt ein paar Banditen umzubringen.

Artikebild: Warhorse Studios

Über Lukas Kochniss

Ich verbringe viele Stunden zockend am PC. Aus dem reinen Spielen entstand mit der Zeit auch eine Leidenschaft über das Gespielte zu schreiben und so habe ich mit Chris zusammen int.ent news gestartet. Ich bevorzuge CoOp Spiele und klassische RPGs mit guter Story. Multiplayer wie CS:GO mag ich dagegen weniger.

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