Jahresrückblick 2015: Lukas' Top 5

Jahresrückblick 2015: Lukas‘ Top 5

Im Jahr 2015 sind viele interessante Spiele für PC und Konsolen erschienen. Ich hatte die Möglichkeit einige Spiele für int.ent news testen zu dürfen und habe natürlich auch so viele Spiele gezockt. Nachdem Chris uns seine Top 5 des letzten Jahres schon gezeigt hat, möchte ich euch auch meine Lieblingsspiele aus 2015 vorstellen.

Platz 5: Dying Light

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Dying Light ist Ende Januar 2015 erschienen. So richtig begeistert bin ich von dem Spiel aber erst seit der gamescom 2015. Auf der gamescom hatte ich die Möglichkeit bei Techland die erste Erweiterung Dying Light: The Following zu testen. Das Spiel hat sehr viel Spaß gemacht und ich habe es mir kurz nach der gamescom für den PC gekauft.

Obwohl Dying Light am Anfang sehr nach Dead Island aussieht und es in letzter Zeit eigentlich genug Zombie Spiele auf dem Markt gibt sticht Dying Light hervor. Einerseits ist die Handlung bedeutend besser erzählt als in Dead Island, andererseits ist der Parkour Lauf ein wirklich interessantes und überlebenswichtiges Feature. Nicht selten bin ich in große Zombiegruppen gelaufen oder wurde eingekesselt und konnte mich durch einen Sprung auf ein Auto und dann auf ein Hausdach retten und dem Tod entgehen.

Die Nachteinsätze sorgen gerade am Anfang für totales Grauen. Die Jäger der Nacht sind stark, geben nicht auf und können auch klettern. Die einzige Schwäche der Kreaturen der Nacht ist UV-Licht. Mit einer UV-Taschenlampe und UV-Fallen kann man diese Monster kurzfristig lähmen oder auf einer mittlere Distanz zurückhalten. Doch sobald die Taschenlampe leer ist, wird man erbarmungslos weiter gejagt.

Platz 4: Warhammer: The End Times – Vermintide

Warhammer: End Times Vermintide

Auch Vermintide habe ich um die gamescom 2015 rum kennen gelernt. Das Spielprinzip ist aus Left 4 Dead bekannt und wurde in die Mittelalter Fantasy Welt von Warhammer gebracht. In einer Gruppe von vier Kämpfern geht es durch die Stadt Ubersreik, die von Skaven überrannt wurde. Skaven sind Ratten-Humanoide, die in großen Schwärmen auftreten und für Chaos und Tod sorgen.

Anders als aber bei Left 4 Dead gibt es insgesamt fünf verschiedene Charakter, die man vor den Missionen ausrüsten kann. Nach jeder Mission bekommt man neue Gegenstände mit denen man seine Charaktere weiter verbessern kann und in einem ewigen Kreis des Missionen grinden, neue Waffen finden und Waffen verbessern wird man immer stärker und kann sich an höheren Schwierigkeitsgraden versuchen.

Vermintide ist sehr gut fürs Spielen mit Freunden geeignet. Man kann aber auch einer öffentlichen Gruppe beitreten oder mit Bots sein Glück versuchen. Insgesamt ist das Spiel auf Teamplay ausgelegt, da es Herausforderungen und Gegner gibt, die alleine unmöglich sind, da einzelne Spieler gefangen werden und sich nicht wehren können. Durch diese gelungene Kombination aus Left 4 Dead Mechanik, dem Waffen grinden und erhöhtem Teamplay-Faktor ist Warhammer: The End Times – Vermintide mein solider Platz 4 der Spiele 2015.

Platz 3: Pillars of Eternity

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Pillars of Eternity hatte ich zuerst als Kickstarter durch einen Freund gefunden und ich war kurz davor es zu supporten. Ich bin irgendwie davon abgekommen und habe dann ab Winter 2014 wieder mehr vom Spiel gehört. Ende März 2015 ist Pillars of Eternity dann endlich erschienen und wir haben einen Review Key bekommen. Ich habe mich direkt nach Feierabend an das Spiel gesetzt und die nächsten Tage jede freie Minute mit dem Spiel verbracht.

Ich habe früher Baldurs Gate, Tempel des Elementaren Bösen und noch ein zwei andere ähnlich funktionierende Spiele gespielt. Doch Pillars of Eternity hat ein paar interessante Zusatzfeatures, die es bei den ganzen alten Spielen nicht gab. Dadurch kommt eine sehr große Dynamik in die Kämpfe und auch die Charaktere sind aus meiner Sicht abwechslungsreicher.

Zur gamescom 2015 dann wurden die ersten Details zur kommenden Erweiterung bekannt gegeben, sowie einige Änderungen wie zum Beispiel ein verbessertes Kampfsystem, die als kostenloser Patch in das Hauptspiel einfließen. Ich habe Pillars of Eternity leider etwas aus den Augen verloren und die Erweiterung noch nicht gespielt, aber trotzdem habe ich schon sehr viele Stunden Spaß mit dem Spiel gehabt und es steht sehr weit oben auf der Liste der zu vervollständigenden Spiele.

Platz 2: Fallout 4

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Während mir die Plätze 5 – 3 sehr leicht gefallen sind, habe ich mich sehr schwer getan mit der Entscheidung für Platz 2 und Platz 1. Letztendlich ist Fallout doch auf den zweiten Platz gerutscht. Mit dem Fallout Franchise hatte ich zu aller erst Kontakt in meiner Mittelstufe als grade Fallout 3 rausgekommen ist. Ein Klassenkamerad wusste, wie man den uncut-patch installiert und alle wollten durch das Ödland der Hauptstadt ziehen.

Falsche Ankündigungen zu Fallout 4 gab es viele. Besonders einfallsreich war ein Countdown mit Morsezeichen. Als dann doch endlich Fallout 4 angekündigt wurde und es die ersten Trailer und ingame Videos gab, konnte ich es nicht mehr erwarten. Im November ist Fallout dann endlich erschienen und ein neuer Vault-Bewohner darf sich diesmal durch das Commonwealth von Boston kämpfen.

Die Upgrademöglichkeiten der Waffen und Rüstungsteile, die Questvielfalt und Entdeckungsmöglichkeiten auf der Karte machen das Spiel zu einem sehr zeit intensivem Vergnügen, doch es lohnt sich eindeutig. Ich mache zwar aktuell eine kleine Fallout 4 Pause, da mich die ständig wiederholenden Nebenquests  das Spiel nach über 50 Spielstunden doch etwas abgenutzt haben, doch auf eine so hohe Spielstundenzahl muss ein Spiel erst einmal kommen.

Platz 1: The Witcher 3

The Witcher 3

The Witcher 3 haben wir von int.ent news nun seit der gamescom 2013 verfolgen dürfen. Das The Witcher Franchise selbst kenne ich seit ich 18 bin und ich habe die ersten beiden Teile mehrfach durchgespielt. Ich habe die ersten drei Witcher Bücher von Sapkowski, auf die die Spielewelt basiert, gelesen und war sehr begeistert von den beiden Spielen The Witcher und The Witcher 2.

Begeistert deswegen, da man sich nicht grob an die Bücher hält und irgendeine Geschichte daraus strickt, sondern da die Handlung in The Witcher nach den Geschehnissen aus den Büchern passiert und an mir keiner bekannten Stelle in einen Logikbruch geht. Das Intro von The Witcher zeigt beispielsweise einen Hexerauftrag, der in den Kurzgeschichten ‚Der letzte Wunsch‘ beschrieben wird. Es tauchen viele Charaktere aus den Büchern auf und es wird auf das Wissen der Bücher zurückgegriffen.

Um Spielern ohne Wissen der Büchern jedoch nicht im Dunkeln zu lassen verliert Geralt zu Beginn von The Witcher sein Gedächtnis und erhält dieses erst zum Ende von The Witcher 2 wieder komplett zurück.

In Witcher 3 weiß Geralt also wieder wer er ist und was alles passiert ist. Trotzdem wird auch hier der Spieler nicht ins kalte Wasser geworfen und man wird mit der Vorgeschichte Stück für Stück vertraut gemacht. Geralt kann in vielen Gesprächen die Sätze des anderen hinterfragen und erhält somit das benötigte Wissen der Vorgeschichte.

Abgesehen von der wirklich packenden Story ist The Witcher 3 aber auch ein sehr rundes Spiel. Die Welt, bestehend aus drei großen Gebieten, kann frei bereist werden und abgesehen von zu starken Monstern hält einen keiner auf, die Welt zu erkunden. Die Nebenquests, Hexeraufträge und Schatztsucher Aufgaben sind abwechslungsreich und bieten sehr viele interessante Gespräche und Einblicke über den Hauptquest hinaus. Mir hat es fast mehr Spaß gemacht alle Nebenaufgaben zu erledigen, als den Hauptquest zu vollenden.

Neben den Quests und den Erkundungsmöglichkeiten gibt es noch Gwent. Ein kleine Kartenspiel, das gerade am Anfang mehr Frust bedeutet, als einem lieb ist. Sobald man jedoch ein paar stärkere Karten gewonnen hat ist man im Gwent-Fieber und möchte jeden Händler und die Gwent Meister besiegen. Das allein sorgt für einige Stunden Zeitvertreib, in denen kein Monster zu schaden kommt.

Und selbst damit ist nicht genug bei The Witcher 3. Nach dem Release sind im Wochentakt neue kostenfreie DLC’s für das Spiel erschienen, die neben alternativen Aussehen auch zusätzliche Missionen und mit New Game+ sogar einen neuen Spielmodus bereitgestellt haben. Ende Oktober 2015 ist dann noch die erste kostenpflichtige Erweiterung Heart of Stones für The Witcher 3 erschienen. Die Boxed Edition enthält neben einem Key für das Spiel noch die Gwent Kartensets Scoia’tael und Monster. Die Erweiterung selbst verspricht einige neue Nebenquests und eine neue Hauptquest, sowie ein neues Stück Gebiet über der Stadt Novigrad und neue Monster.

Dieser Reichtum an Spielspaß, die Art in der das Entwicklerstudio CD Projekt RED mit den Fans umgeht und die Liebe zum Detail in den ganzen Quests und den Easter Eggs macht The Witcher 3 für mich zum Top Game 2015.

Über Lukas Kochniss

Ich verbringe viele Stunden zockend am PC. Aus dem reinen Spielen entstand mit der Zeit auch eine Leidenschaft über das Gespielte zu schreiben und so habe ich mit Chris zusammen int.ent news gestartet. Ich bevorzuge CoOp Spiele und klassische RPGs mit guter Story. Multiplayer wie CS:GO mag ich dagegen weniger.

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