Review: Telltales Game of Thrones: Episode 2 – The Lost Lords

Die zweite Episode The Lost Lords von Game of Thrones: A Telltale Game Series entführt den Spieler erneut nach Westeros, um dort die bisher noch unbekannten Charaktere Asher und Rodrik Forrester einzuleiten. Beide sind weit entfernt von der Burg Ironrath und sollen nach und nach wieder zurück gebracht werden.

Die Geschichte geht weiter

Die Story nimmt auch in der zweiten Episode The Lost Lords weiterhin an Fahrt auf und knüpft unmittelbar an die Geschehnisse von Episode 1 – Iron from Ice an. Asher Forrester, der sich als Söldner zu dem Zeitpunkt in dem fernen Yunkai befindet, hat mit seiner Söldner-Partnerin Beskha einen Konflikt mit der Verlorenen Legion, da ein Kopfgeld auf den Sklavenmeister ausgesetzt ist, den die beiden Söldner gefangen halten. Um diesen zu lösen gibt es den Weg einen Kampf mit der Verlorenen Legion einzugehen.

Hingegen kommt Rodrik Forrester auf einem Karren verletzt und beinahe tot bei seiner Familie in Ironrath an. Seine Familie kümmert sich um ihren Sohn und hilft ihm sich wieder aufzurappeln. Seine Position als Lord von Ironrath scheint ihm jedoch nur flüchtig zu gelingen. Auch Mira Forrester in Königsmund hat mit den Einladungen zur Hochzeit von Lady Margaery zu tun und unterstützt sie bei ihren Tätigkeiten. Tyrion Lannister zeigt aber Interesse an Miras Handeln in Königsmund und bringt sie mit in die Verhandlungen um die Burg Ironrath.

Der ehemalige Knappe von Lord Forrester Garred kommt derweil auf der Schwarzen Festung an und versucht sich als Grauer Wächter zu beweisen. Während er seine ersten Schritte als Grauer Wächter macht, wird ihm das Leben der anderen angehenden Wächter nicht leicht gemacht. Wie er seine Aufgaben meistert und Freunde machhen kann, liegt am Spieler selbst. Sein Ruf scheint ihm voraus zu eilen, denn selbst Jon Snow kennt seine Persönlichkeit und nimmt ihn auf einige Worte mit.

Immer langsam mit den jungen Pferden

Während der Szenenwechsel der vier Personen immer wieder und wieder geschieht, ist es dennoch möglich der Geschichte zu folgen. Telltale Games bringt die Geschichte praktisch auf den Punkt ohne zu weit auszuholen. Der Spaßfaktor und die Euphorie der ersten Episode geht aber etwas unter, denn in der zweiten Episode gibt es kaum Veränderungen und Telltale bringt die Geschichte alleine vorwärts.

Telltale könnte jedoch genau hier einen Punkt machen und den Charakteren etwas mehr Tiefe geben und auch mehr auf Nebensächliches einzugehen. Es gibt dafür zu wenig Handlungsbedarf, in denen man selbst eingreifen möchte oder eine Veränderungen bringen möchte. Auch wenn es immer wieder mal einige Sequenzen gibt, die etwas Tiefe und Nähe zu den Charakteren zulassen, wie etwa das Ende der zweiten Episode, so macht der Marathon bis dorthin einen raschen Geschwindigkeitsschub.

Fazit

Deutlich spürbar merkt man bei der Handlung der zweiten Episode die Verknüpfungen zur ersten Episode und auch die weiteren Geschehnisse spielen nach und nach mit ein. Technisch ändert sich jedoch nicht viel, denn auch in der zweiten Episode gibt es weniger Eigenhandeln und mehr und mehr Entscheidungen zu treffen, die die Geschichte vorwärts treiben. Diese Entscheidungen lassen es aber zu, dass Konflikte aus der ersten Episode sich auch weiter ausweiten oder etwas regulieren lassen.

Wer aber gerne narrative Interaktionen mag, der ist mit Game of Thrones: A Telltale Game Series gut bedient. Die zweite Episode The Lost Lords ist dennoch etwas zu rasch in seiner Handlung und bedarf einer Notbremse, um den Charakteren mehr Interaktion zu lassen. Die dritte Episode The Sword In The Darkness soll bald für alle verfügbaren Plattformen erscheinen.

Artikelbild & Screenshots: Telltale Games, Video: YouTube

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Über Chris Heinen

Hey, ich bin Chris und studiere derzeit Technikjournalismus/PR in Sankt Augustin. Interessiert bin ich an journalistischen Themen schon seitdem ich redaktionelle Erfahrungen sammeln konnte in der Games-Branche. Mit Games-relevanten Themen schreibe ich gemeinsam mit Lukas auf int.ent news.

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