Diablo 3

Diablo 3 Patch 2.0.1

Blizzard hat heute die EU Server auf den letzten Großpatch vor dem Addon Reaper of Souls gepatched.

Mit dem heutigen Patch 2.0.1 kommen sehr viele Änderungen für die einzelnen Charakter-Klassen aber auch die allgemeine Spielwelt. So werden mit dem Patch auch Paragon 2.0 und Loot 2.0 eingeführt und der Mut des Nephalem entfernt. Wir fassen für euch die wichtigsten Änderungen zusammen. Die vollständigen Patch-Notes findet ihr hier: Diablo III Patch 2.0.1 (EN)

Paragon 2.0

Das Paragon-System ist bisher eine Art Level auf dem Maximallevel pro Charakter. Es gibt pro Aufstieg eine Verbesserung der Attribute, sowie die Gold- und Magiefund-Wahrscheinlichkeiten werden erhöht. Das überholte Paragon-System wird für alle Charaktere auf höchster Stufe gezählt. Die Erfahrungspunkte (EP) bisheriger Paragons werden für den Patch dabei zu einem Gesamtlevel zusammengefasst. Bisher war das Paragon-System zudem auf hundert Level begrenzt. Diese Begrenzung wurde entfernt und es gibt unendlich Paragon-Level.

Statt der statischen Attributspunkte pro Paragon-Level gibt es nun Paragon-Punkte, die in vier Kategorien verteilt werden können. Die Punkte können pro Charakter verteilt werden und jederzeit zurückgesetzt werden. Durch die Punkte kann beispielsweise die Angriffsgeschwindigkeit erhöht oder der Ressourcenverbrauch für einen Skill reduziert werden.

Mut des Nephalem 

Der Mut des Nephalem wird aus dem Spiel entfernt. Dafür gibt es nun den Ruhm des Nephalem. Der Ruhm des Nephalem wird zufällig von Gegnern während des Kampfes als Kugel fallen gelassen. Durch den Ruhm des Nephalem teilt der Held für kurze Zeit mehr Schaden aus, läuft schneller und wirft mit Blitzen.

Loot  2.0

Legendäre Items und Set-Items werden accountgebunden. Eine Ausnahme besteht im Mehrspieler-Modus. Hier können legendäre Items und Set-Items zwei Stunden nach dem Drop noch gehandelt werden. Allgemein hat der Drop eine Wahrscheinlichkeit ein so genannter Smart Loot zu sein. Die Attribute von Smart Loot basieren auf den für den Helden wichtigen Attributen. Ein Smart Loot für einen Barbaren hat beispielsweise Stärke und maximale Wut, während ein Magier Intelligenz und Zauberkraft bei kritischen Treffern erhält.

Klassenbezogene Items wie ein Zauberstab werden nur noch für die Klasse günstige Attribute erhalten. Damit werden beispielsweise keine Zauberstäbe mit Stärke als Attribut droppen. Die Werte für ein Attribut werden beim Drop gewürfelt. Den Wertebereich dieses Wurfes kann man sich nun an den Gegenständen anzeigen lassen, um zu sehen, wie gut das Item ist. Eine weitere Änderung betrifft die Heiltränke. Aus den bisherigen unterschiedlich starken Heiltränken wird ein Heiltrank, der dafür 60 Prozent der Lebenspunkte wiederherstellt.

Die Änderungen am Loot-System gelten jedoch nur für alle neuen Drops ab Patch 2.0.1.

Crafting

Auch das Herstellen von Gegenständen wird stark überarbeitet. Um platzsparender zu werden, gibt es zwei Crafting-Typen. Craftings bis 60 und Craftings ab 60. Entsprechend werden die bisherigen Crafting-Materialien zu den neuen Universellen umgewandelt. Die Herstellung von Gegenständen läuft ähnlich ab wie beim Smart Loot. Ausnahme von dieser Regelung sind Set- oder legendäre Rezepte.

Schwierigkeitsstufen

Aktuell schaltet man nach jedem Durchspielen einen neuen Schwierigkeitsgrad frei. Angefangen bei Normal arbeitet sich der Spieler durch die Spielemodi Alptraum, Hölle bis zu Inferno. Diese Schwierigkeitsgrade können weiter erschwert werden durch eine Monsterstufe von Null bis Zehn. Das System wird vollständig umgebaut. Der Spieler kann sofort zwischen den drei Schwierigkeitsgraden Normal, Hart und Experte wählen. Zusätzlich kann der Spieler den Schwierigkeitsgrad Meister durch das Beenden des Akt IV freischalten und durch Erreichen des Level 60 wird der Schwierigkeitsgrad Torment freigeschaltet. Torment ist in sechs Grade, ähnlich der bisherigen Monsterstärke, aufgeteilt.

Die Schwierigkeitsstufe ändert neben der Stärke der Monster die EP- und Gegenstandsraten. In der Menüübersicht sind die genauen Unterschiede aufgelistet. In einem Nicht-Hardcorespiel kann der Schwierigkeitsgrad während des Spiels reduziert werden. Zum Erhöhen des Schwierigkeitsgrades, beziehungsweise als Hardcore-Charakter allgemein beim Ändern  des Schwierigkeitsgrades, muss das Spiel wie gewohnt verlassen werden.

Events

Die bekannte Infernal Machine setzt nun die Torment-Schwierigkeit voraus, um genutzt zu werden. Eine Event-Neuheit des Patches sind verfluchte Objekte. Kisten und Schreine können nun verflucht sein und lösen bei Aktivierung ein Event aus. Je nach Event muss man verschiedene Aufgaben schaffen, um dann eine Belohnung zu erhalten.

Monster

Für Elite- und Championmonster wurden fünf Fähigkeiten hinzugefügt. Bisherige Fähigkeiten wurden zudem stark überarbeitet. Schaden reflektieren reflektiert beispielsweise keinen prozentualen Schaden mehr, sondern einen festen Schadenswert. Die Zahl der Diener bei einem Champion, beziehungsweise die Anzahl der Elitemonster variiert deutlich.

Clans und Communitys

Jeder kann einen Clan erstellen. Durch das Erstellen eines Clans erhält man Zugang zum Clan-Menü. Der Clan eines Spielers kann über dem Namen des Charakters angezeigt werden. In einem Clan können maximal 120 Personen beitreten. Ein Clan bietet die Möglichkeit sich untereinander im Clan-eigenen Chat auszutauschen oder Gruppen zu planen. Ein Spieler kann nur Mitglied eines Clans sein.

Communitys dagegen sind Interessengruppen, die kein Spielerlimit haben. Zudem kann ein Spieler beliebig vielen Communitys beitreten. In Communitys gibt es die Möglichkeit sich untereinander auszutauschen.

Artikelbild: Blizzard

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Über Lukas Kochniss

Ich bin schon seit vielen Jahren begnadeter PC Spieler und habe ungezählte Stunden zockend verbracht. Irgendwann ist aus dem reinen zocken die Interesse entstanden auch über Games zu schreiben und daraus entstand KochnissCode. Nach etwa einem Jahr KochnissCode habe ich dann mit Chris zusammen int.ent news gestartet, um unsere Interessen und Schreibkraft zu bündeln.

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