Nintendo erwartet Verluste im laufenden Geschäftsjahr

Im laufenden Geschäftsjahr erwartet der Videospielhersteller Nintendo Verluste in Höhe von 176 Millionen Euro Netto.

Die Medien und Presse sehen besonders die WiiU als Schuldigen für die Verluste, die Nintendo einfahren muss. Die Spielkonsole WiiU hatte sich unter den Erwartungen von Nintendo rund 5,96 Millionen Mal weltweit verkauft. Die Erwartungen des Entwicklers sind nun von ehemals 18 Millionen Einheiten auf 13,5 Millionen runtergeschraubt worden. Dazu verkaufen sich sowohl die Heimkonsole Wii, als auch der Handheld Nintendo DS und Nintendo 3DS jeweils mehr als 100 Millionen Mal weltweit.

Diese Bilanz zieht Nintendo insbesondere im laufenden Geschäftsjahr, welches bis Ende März 2014 laufen wird. Bisher konnte Nintendo einen Umsatz von etwa 500 Milliarden Yen, etwa 3,54 Milliarden Euro, verbuchen. Davon sind in etwa 68,1 Prozent Gewinne auf dem internationalen Markt. Das Vergleichsjahr 2013 spielte bis dato mehr als acht Prozent mehr Umsätze ein, als das derzeit laufende.

Nichtsdestotrotz sieht sich Nintendo in den schwarzen Zahlen und wird es dieses Geschäftsjahr auch bleiben. Dennoch ist die WiiU kein Verkaufsschlager. Zudem gehen Aktienrückkäufe weltweit von statten, ehe Nintendo einen Einbruch erlebt.

Satoru Iwata, Präsident von Nintendo, zieht die ganze Verantwortung dabei auf sich und wird den Entwickler nicht verlassen. Iwata ist zuversichtlich, dass sich im kommenden Geschäftsjahr Änderungen sichtbar machen lassen und möchte mit Nintendo in Zukunft positive Bilanz ziehen.

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Quelle: JPGames.de – Nintendo: Schwarze Zahlen, aber schlechter Ausblick

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Über Chris Heinen

Hey, ich bin Chris und studiere derzeit Technikjournalismus/PR in Sankt Augustin. Interessiert bin ich an journalistischen Themen schon seitdem ich redaktionelle Erfahrungen sammeln konnte in der Games-Branche. Mit Games-relevanten Themen schreibe ich gemeinsam mit Lukas auf int.ent news.

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