Diablo 3

Diablo 3: Reaper of Souls Trailer zu den neuen Features

In einem neuen Gameplay-Trailer zeigt Blizzard was sich alles mit dem Addon Reaper of Souls ändern wird. Die Infos gab es zwar schon zur Gamescom, doch nun gibt es auch ein passendes Video dazu. Hier zusammengefasst, was sich alles ändern wird:

Zum einen gibt es neben der Kampagne nun den Adventure Modus. Im Adventure Modus können wir auf Kopfgeldjagt gehen und zufällig generierte Dungenons nach Beute durchsuchen. Kopfgelder sind eine Art von Nebenquests mit einer satten EP und Gold Belohnung. Dafür müssen wir in einem bestimmten Gebiet nach dem Event-Gegner suchen und ihn erledigen. Im Nephalem Rift geht es darum durch das Töten von Gegner den Wächter hervorzulocken. Für den Wächter gibt es auch wieder eine fette Belohnung.

Eine Änderung die mich besonders erfreut (so ich das Video richtig verstehe) besagt, dass wir endlich zwischen den Akten die Wegpunkte nutzen können. In Diablo 2 konnte man bereits freigeschaltete Wegpunkte selbst aus dem nachfolgenden Akt ansteuern und somit in alte Gebiete zurück. In Diablo 3 ist das bisher nicht möglich.

Unter dem Punkt Clans und Gruppen kann ich mir ehrlich gesagt noch nicht so viel vorstellen. Man kann mit seinen Freunden einen Clan gründen und dann unter dem Namen des Clans questen. Da Diablo3 jedoch kein MMO ist verstehe ich nicht ganz den Sinn eines Clans.

Der ein oder andere kann sich vielleicht noch an die ersten Conception-Arts von Blizzard erinnern. In einer Pre-Alpha Version von Diablo 3 gab es die Mystikerin. Diese konnte Gegenstände sockeln und verzaubern. Da jedoch damit das Verzauberungsattribut Sockel unwichtig bzw. wertlos wurde, wurde die Mystikerin kurzerhand entfernt. Nun wird sie doch Einzug ins Spiel finden.

Neben dem Verzaubern von Gegenständen können wir Items transmogrifizieren. Die WoW’ler unter uns kennen transmogrifizieren bereits seit Cataclysm. Transmogrifizieren ermöglicht es das Aussehen eines Items mit den Fertigkeiten eines zweiten Items zu verbinden. Das ist zwar eine rein kosmetische Änderung hilft es aber gerade im Endgame ein einmaliges Aussehen zu erzeugen.

Die aus meiner Sicht größte Änderung bringt das überarbeitete Paragon-System. Mit Reaper of Souls wird es nur noch einen Paragon-Level für alle Helden geben, anstatt das jeder Held ein eigenes Paragon-Level hat. Das Paragon-Level fängt an, sobald das normale Level auf dem maximalen Wert ist. Bei Reaper of Souls ist dass das Level 70. Ab Level 70 erhalten wir zwar EP aber leveln nur noch unser Paragon-Level – nicht aber das Heldenlevel.

Während bei Diablo 3 ein Paragon Level-Up die Verbesserung der Hauptattribute mit sich brachte, erhalten wir in Reaper of Souls Skillpunkte, welche wir pro Held verteilen können. Damit profitiert ein frischer 70er vom bestehenden Paragon der bisherigen Charaktere und kann sofort Punkte verteilen. Zeitgleich können wir die Skillpunkte auch zurücksetzten und somit den Helden der Herausforderung entsprechend tunen.

Hätte man mich ca. ein halbes Jahr nach dem Release von Diablo3 gefragt, ob ich eine Diablo3 Erweiterung kaufen würde hätte ich dies vehement verneint. Aktuell bin ich sehr fasziniert von den Änderungen, die Blizzard uns verspricht. Wenn man jedoch bedenkt, dass Blizzard für Addons genauso viel verlangt wie für Vollversionen, bin ich aktuell noch etwas verhalten und werde wohl ein oder zwei Monate nach dem Release von Reaper of Souls erst zuschlagen.

Artikelbild: Blizzard

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Über Lukas Kochniss

Ich bin schon seit vielen Jahren begnadeter PC Spieler und habe ungezählte Stunden zockend verbracht. Irgendwann ist aus dem reinen zocken die Interesse entstanden auch über Games zu schreiben und daraus entstand KochnissCode. Nach etwa einem Jahr KochnissCode habe ich dann mit Chris zusammen int.ent news gestartet, um unsere Interessen und Schreibkraft zu bündeln.

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